6. April 2007

"Von den Deutschen und ihren Schulen in Rumänien lernen"

Auf der Fachtagung zur Geschichte Siebenbürgens und seiner Rolle in Rumänien und Europa an der Klausenburger Babeş-Bolyai-Universität hat der ehemalige Rektor und derzeitige Vorsitzende des Akademischen Rates in Klausenburg, Prof. Dr. Andrei Marga, den geschichtlichen Beitrag der Siebenbürger Sachsen zur Entwicklung des Schul- und Bildungswesens gewürdigt.
Das Schulwesen der Sachsen sei einzigartig gewesen und Siebenbürgen habe den Weg zur Zivilisation und Kultur Europas vorrangig über die siebenbürgisch-sächsische Welt gefunden. Bei der Reform des Schul- und Hochschulwesens Rumäniens empfahl Marga, der von 1997 bis 2000 Bildungsminister war, von den Deutschen und ihren Schulen in Rumänien zu lernen. Als Rektor der Universtität Babeş-Bolyai führte Marga 1995 die deutsche Sprache als dritte Unterrichtssprache ein. Mittlerweile bieten zwölf Fakultäten deutschsprachigen Unterricht an, die Universität unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu 17 Universitäten in Deutschland und vier in Österreich und etwa 35 Gastprofessoren aus dem deutschsprachigen Raum sind in jedem Semester mit Vorlesungen vertreten.

sos


Schlagwörter: Kulturspiegel, Schulgeschichte, Tagungen

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