14. März 2010

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Eindrücke und Gedanken auf einer Reise durch Siebenbürgen

Siebenbürgen nach mehr als 20 Jahren wieder zu besuchen, ist spannend und erkenntnisreich, wie die beiden Reiseberichte von Dieter Konnerth und Johanna Seidl zeigen. Sie entdeckten in ihrer alten Heimat Spuren des Verfalls, aber auch Zeichen der Hoffnung. Die Reise durch Siebenbürgen war für sie „ein einschneidendes und bereicherndes Erlebnis. Es hat uns unsere Wurzeln spüren lassen und uns bewusst gemacht, wie sehr wir davon getragen und geprägt sind.“
Welch herrlicher Herbsttag und welche Vorfreude an diesem 5. Oktober 2009! Wir befanden uns auf dem Flug nach Hermannstadt. Obwohl mein letzter Rumänienbesuch 23 Jahre zurück lag, war ich nun, nach der Landung, seltsam unberührt und nüchtern. Erst als wir nach der Passkontrolle, Gepäck- und Autoübernahme, die auffallend zügig vonstatten gingen, unser Quartier im Pfarrhaus am Huet-Platz betraten und mein Blick auf den Wandbehang mit „Siebenbürgen, süße Heimat“ fiel, kam urplötzlich eine Gefühlswallung hoch. Ich trat an das Fenster, blickte über die mittelalterlichen Dächer und versuchte, die Tränen in den Griff zu bekommen. (Bild 1) 1. Blick über die mittelalterlichen Dächer von ...1. Blick über die mittelalterlichen Dächer von Hermannstadt. Foto: Dieter Konnerth Von Neugier getrieben machten wir uns schon bald auf den Weg in die Straßen und Plätze. Ich war sogleich überwältigt von der Schönheit und Aufgeräumtheit des großen Platzes mit seinen harmonisch sich zusammenfügenden, nicht nur hier sehr gut hergerichteten Gebäuden. Auf der Suche nach einem Lokal zum Essen, landeten wir schließlich im „Astra“, wo sich drei Kellner um lediglich zwei Gäste kümmerten. Wir sollten immer wieder die Erfahrung einer sehr geringen Nachfrage in Gaststätten und Läden machen. So zum Beispiel waren in Kronstadt am Markt kaum Käufer zu sehen, dafür aber jede Menge Blumen aus Holland. Die Gewächshäuser in Zeiden (Codlea) gibt es nicht mehr. Die Käufer fehlen offenbar auch in Fogarasch, wo beim Balas, entlang der ganzen Straße neben der Burg, die früher als Busbahnhof und Parkplatz für alle möglichen Gefährte diente, heute nun relativ solide gebaute Bretterschuppen bzw. -hallen für Bekleidung und andere Waren stehen. Nur in den Supermärkten „Billa“ in Hermannstadt waren einige wenige Kunden. Das Warenangebot stand hier dem eines westlichen Supermarktes in nichts nach. Bedauerlich nur, dass die Paprika aus Holland und die Tomaten aus Polen kamen.

Am nächsten Morgen war das Teutsch-Haus unser erstes Ziel, wo wir das Landeskirchliche Museum der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien besichtigten. Ein ganz besonderes Erlebnis! Obwohl es nur aus wenigen kleinen Räumen besteht und in unserem Reiseführer nicht einmal erwähnt wird, ist es mit seiner Sammlung und vor allem deren Aufbereitung und Darstellung ein wahres Kleinod, das jedem Hermannstadt-Besucher wärmstens zu empfehlen ist. Schon von dem großen Bild an der Wand, dem man nach dem Eingangsraum gegenübersteht und das die Kirchenburgen in Siebenbürgen zeigt, war ich überwältigt und hingerissen. Ich dachte nur: „So viel, so gewaltig“, und hatte das Gefühl, dass sich mir die siebenbürgisch-sächsische Welt zum ersten Mal als Ganzes offenbart. Auch die vielen Puppen mit den vielfältigen Trachten und der eigenartigen Mischung von Strenge in der Aufstellung und Verspieltheit der Kindergesichter beeindruckte. Und schließlich die Abendmahlkelche, die in mir die Erhabenheit eines Kirchenraumes und die Würde eines Gottesdienstes heraufbeschworen, die ich so wie in Siebenbürgen kaum gespürt habe. 2. Im (ehemaligen) Wein- und Obstgarten, ...2. Im (ehemaligen) Wein- und Obstgarten, Scharosch bei Fogarasch. Foto: Dieter Konnerth Tags darauf fuhren wir nach Mühlbach und Petersdorf. Als die lange Ausfahrtstraße, die mit den vielen Gewerbebauten und Tankstellen an westliche Verhältnisse erinnerte, zu Ende ging, fiel uns schon bald das viele brachliegende Land auf. Dieser Anblick, der uns nahe ging und traurig machte, sollte sich uns auf der ganzen Rundreise immer wieder bieten: viel Wildwuchs und Unkraut, herumliegendes Plastik, nur selten kleine Mais- und Luzernenfelder. Ausgedehntere umgeackerte Flächen trafen wir nur im Burzenland an. So war in den Weingärten in Scharosch keine Weinrebe mehr zu sehen, die Obstbäume verwildert. Vor Deutsch-Weißkirch zogen sich so weit das Auge reichte die stählernen Hopfenstangen mit noch tadellos gespannten Drähten entlang, ohne die Spur einer Bepflanzung. Aber immer wieder waren Schaf- und Kuhherden mit auffallend vielen Pferden zu sehen. Zweifellos förderte aber diese Art der „Bewirtschaftung“ das Urige und Naturnahe der Landschaft, was uns nun wiederum positiv beeindruckte. So war der Rückweg auf der Landstraße über Săsciori, Kelling und Urwegen in der Abendsonne unvergesslich. Die herbstliche Farbenpracht, die nahezu unberührte Natur, die sich unseren Augen bei einem Halt auf einer Anhöhe darbot, diese zeitlose Stille und der tiefe Frieden waren ein unvergessliches Erlebnis. (Bild 2, 3) 3. Schäfer mit Herde am frühen Morgen, ...3. Schäfer mit Herde am frühen Morgen, Seligstadt. Foto: Johanna Seidl Die nächste Etappe unserer Reise führte uns durch das Harbachtal über Agnetheln bis Seligstadt. Urig und verwildert war der Harbach, zu dem ich hinunter stieg und bei dessen Anblick die Tage meiner Kindheit beim Fischen an unserem Bach angenehm in Erinnerung kamen. Weniger angenehm zeigte sich der Harbach dann in Agnetheln. Auf dem Weg zur Kirche überquerten wir ihn: hier nur noch eine stinkende Kloake. Der Rundgang über den Friedhof und um die Kirchenburg in Mergeln war ebenfalls ernüchternd. Die Gräber waren auch hier mit Steinplatten zugedeckt. Doch am meisten setzte uns der Anblick des Schulgebäudes neben der Wehrmauer zu, fehlten doch an allen vier Ecken die Fallrohre der Regenrinnen, so dass das Mauerwerk vor allem an diesen Stellen in einem erbärmlichen Zustand war (siehe Bild 4). 4. Schaden am Schulgebäude (ein Beispiel), ...4. Schaden am Schulgebäude (ein Beispiel), Kirchenburg Mergeln. Foto: Dieter Konnerth Fehlende bzw. gestohlene (wie uns mehrfach gesagt wurde) Abflussrohre, schadhafte Dächer mit entsprechend verheerenden Folgen für Mauerwerk und Gebälk konnten wir immer wieder an den Kirchen und zugehörigen Bauten sehen, was uns sehr betrübte und beschäftigte. Daher vernahmen wir mit Genugtuung die Bemerkung der alten Frau, die die Besucher der Kirchenburg in Deutsch-Weißkirch empfängt: auf ihr Beklagen der Schäden am Kirchendach hätten vor einer Zeit Bergkletterer aus der Schweiz spontan ihre Ausrüstung geholt, sich vom Kirchturm abgeseilt und die fehlenden Ziegel ersetzt. Richtig Freude aber kam in Seligstadt auf, als wir dort bei Anbruch der Dunkelheit und nach etlichen Stunden Fahrt auf mit Schlaglöchern übersäten Straßen ankamen und das wunderbar hergerichtete Pfarrhaus betraten. Mit etwa 60 Schlafplätzen und den Einrichtungen in den gewölbten Kellerräumen und auf dem umliegenden Gelände ist das Anwesen vor allem für Jugendgruppen bestens geeignet. Auch die technische Ausstattung, angefangen von der Küche über Heizung bis hin zur Wasserversorgung, lässt kaum etwas zu wünschen übrig. Der Verwalter und seine Frau waren freundlich und zuvorkommend bemüht, uns einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. (Bild 5) 5. Renoviertes Pfarrhaus, Seligstadt. Foto: ...5. Renoviertes Pfarrhaus, Seligstadt. Foto: Johanna Seidl Auf unseren Ausflügen in der Umgebung fiel der Blick am Ortseingang von Bekokten auf ebenso viele Antennenschüsseln wie auf verlassene oder zusammengefallene Häuser. Das mir vertraute Scharosch, in meiner Kindheit noch ein einheitliches, typisches sächsisches Dorf, war nun von grell angemalten Häuserfronten und von stilfremden An-, Auf- bzw. Neubauten durchsetzt. (Bild 6) Das Anwesen meiner Großeltern, ehemals stattlich und aufgeräumt, stand jetzt verkommen da, mit sperrangelweit offenem Tor, Wildwuchs im Hof, Löchern im Mauerwerk und einer Scheune kurz vor dem Zusammenfallen. Ein Blick durch das Fenster in der hinteren Stube erinnerte mich eher an eine Rumpelkammer und nicht an eine medizinische Versorgungsstation, die das Haus nach unserer Ausreise beherbergt. Wir besuchten Scharosch an einem Sonntag, insgeheim auf eine Gottesdienstteilnahme hoffend. Wie ganz anders kam es dann: an Stelle der beschaulichen und feierlichen Sonntagsstimmung meiner Erinnerungen fanden wir ein eher alltägliches Treiben vor; ein Vater transportierte mit seinem Sohn Steine in einer Schubkarre zu ihrem Haus neben der Kirche; neben dem Friedhof wurde auf einem Feld Kukuruz abgebrochen; vor der „Cooperativa“ mit „Bufet“ standen ein gutes Dutzend Männer lässig herum. Immerhin läuteten noch die Glocken unserer Kirche und in der rumänischen Kirche wurde Gottesdienst abgehalten.

In Kronstadt begegneten uns mehrfach Schülerklassen, die offenbar eine Vorführung in der Redoutte besuchten. Die Kinder waren ordentlich und diszipliniert, meist mit unterschiedlichen Schuluniformen als Oberbekleidung. Positiv anzumerken ist auch, dass die Schulgebäude überall einen guten Eindruck machten, auch auf dem Land. Nach einem bewegenden Besuch der Schwarzen Kirche und des Schulhofs meiner Jugend sind wir eher zufällig in das im Gebäude der ersten rumänischen Schule im Stadtviertel Schei eingerichteten Museum hineingestolpert, was einen bleibenden und beeindruckenden Einblick in den frühen rumänischen Buchdruck und Schulunterricht wie auch hinter die Kulissen der Ära Ceausescu hinterließ. In diesem Zusammenhang muss auch das in der Burg von Fogarasch untergebrachte Museum lobend hervorgehoben werden, insbesondere die Tatsache, dass neben der rumänischen auch die anderen Volksgruppen, also insbesondere auch die Sachsen, mit ihrer Kultur und Geschichte dargestellt und gewürdigt werden. Schade nur, dass auch hier deutliche Spuren eines schnellen Verfalls der an sich und insbesondere auch für den Tourismus gelungen hergerichteten historischen Bauten schon erhebliche Ausmaße angenommen haben. 6. Bunte Häuser, Scharosch bei Fogarasch. Foto: ...6. Bunte Häuser, Scharosch bei Fogarasch. Foto: Dieter Konnerth Beklagenswert auch, dass es offenbar immer noch nicht gelingt, eine gute Regierung auf die Beine zu stellen und die Probleme des Landes, insbesondere die Korruption, anzugehen. Zum Zeitpunkt unserer Reise spielte sich gerade dieses Drama mit Wahlbetrugsvorwürfen und Regierungsrücktritt ab, das teilweise eher den Charakter einer Schmierenkomödie à la Caragiale hatte. Immerhin zeigte sich aber eine offene und freie Meinungsäußerung in den Zeitungen wie auch im Fernsehen, mit zum Teil schonungsloser Kritik und unglaublichen Vorwürfen an die Politiker. Früher war so was undenkbar!

Unsere Reise durch Siebenbürgen war ein einschneidendes und bereicherndes Erlebnis. Es hat uns unsere Wurzeln spüren lassen und uns bewusst gemacht, wie sehr wir davon getragen und geprägt sind. Auch hat sie uns zum Nachdenken über die Zukunft des geistigen und materiellen Erbes unserer Vorfahren und zu so manchen Gesprächen darüber angeregt. Dabei erscheint uns ein ausgesprochen guter Ansatz und ein gutes Konzept zu sein, was sich uns in Seligstadt in Umrissen offenbart hat: die Bauten um die Kirche, also Pfarrhaus, Lehrerwohnung, eventuell Schule bzw. Saal, für gemeinschaftliche Aufenthalte und Aktivitäten herzurichten und zu nutzen (siehe aktuelle Gästehäuserliste auf siebenbuerger.de). Insbesondere mit Kinder- und Jugendgruppen Freizeiten mit Musizieren, Tanzen, Wandern etc. zu veranstalten, erscheint uns vielversprechend und nicht unrealistisch. Natürlich sehen wir auch die Schwierigkeiten, angefangen von der Finanzierung und Herrichtung der meist schon ziemlich hergenommenen Bauten, der mangelnden Infrastruktur vor allem bezüglich Wasserversorgung und Straßen bis hin zum langfristigen Betreiben und Instandhaltung. Vielleicht stellt dies aber auch eine Herausforderung und Lebensperspektive für den einen oder anderen dar, der hier im Westen nicht heimisch werden kann. Auch sehen wir die Gefahr, dass andere, mehr oder weniger „Berechtigte“, unser Erbe „vermarkten“. Zudem haben wir mit Unbehagen schon Anzeichen einer Verkitschung und eines Missbrauchs von Kultur und Tradition als folkloristische Zugabe für Schnell- und Pauschalreisende bemerkt.

Umso erfreuter waren wir daher, als wir – wieder zurück – in der Ausgabe vom 15. Oktober 2009 der Siebenbürgischen Zeitung und in der Süddeutschen Zeitung vom 5. November 2009 auf Artikel über das Projekt zur Rettung von 18 Kirchenburgen in Siebenbürgen stießen. Sicherlich wird durch dieses Vorhaben einiges von dem materiellen Erbe für die Nachwelt erhalten werden. Vielleicht lässt sich aber auch einiges von dem Geist der „Raukenstuben“ und der siebenbürgischen Gemeinschaft durch Begegnungen und Gemeinschaftsaktivitäten wie oben angedeutet in der Zukunft lebendig erhalten. Was könnte dazu besser geeignet sein, als die Orte, an denen jahrhundertelang das Wort von „Brüdern und Schwestern“ gepredigt und gelebt wurde.

Dieter Konnerth

Die Spuren der Siebenbürger Sachsen nicht verwischen

Beim Anflug auf Hermannstadt empfand ich Neugierde und stille Freude. Je näher wir aber kamen, machte sich eine Anspannung breit, die sich zu einer ziemlichen Beklemmung steigerte als die Räder auf dem Rollfeld aufsetzten. Schließlich fiel mein letzter Besuch in die Diktaturzeit und ich bin auf diesem Flughafen einmal heftig gedemütigt worden. Umso größer mein Staunen über die schnelle Erledigung der Formalitäten und die Höflichkeit des Personals. Allmählich entspannte ich mich und nach ein paar Stunden in der Stadt war mir nach vorsichtigem Jauchzen zumute, denn mir schwante, dass die größte Errungenschaft der Rumänen nach der Revolution die Freiheit ist. Sie existiert real, ist am Verhalten der Menschen zu spüren und zu beobachten! 7. Rebstock am Haus, Martinsberg. Foto: Johanna ...7. Rebstock am Haus, Martinsberg. Foto: Johanna Seidl Nun war ich auf den Ort meiner Kindheit und Jugend gespannt: Petersdorf bei Mühlbach. Nun ja, das Dorf kann sich im Großen und Ganzen sehen lassen. Die neuen Besitzer der Häuser pflegen ihr Eigentum. So auch mein Elternhaus. Sie haben einiges verändert, aber vieles ist noch so geblieben, wie es war. Es hat gut getan, Vertrautes wiederzusehen und festzustellen, dass sie das, was meine Eltern geschaffen haben, nicht kaputt gemacht haben, sondern es schätzen und weiterführen. Und sich daran freuen. Ich habe mich mit ihnen gefreut.

Anders in Martinsberg, meinem Geburtsort. Da sind mehr als die Hälfte der Höfe dem Verfall preisgegeben. Sogar manche bewohnten Häuser verfallen. Aus Resignation, mangelndem Interesse, Faulheit? Wer weiß. Die unbewohnten, wie das Haus meiner Mutter, sind noch schlimmer dran. Aber am Haus wächst noch immer ein Rebstock. Zwar nicht mehr groß und prächtig, aber er ist noch da. (Bild 7) Wahrscheinlich hat ihn mein Großvater gepflanzt. Und wir finden noch eine Traube. Während wir sie genießen, murmele ich: „Wenn es die Rebe unter diesen Umständen nicht aufgegeben hat, geben wir auch nicht auf.“ Und in mir keimt ein Gedanke und ein Wunsch: dass die Spuren der Siebenbürger Sachsen nicht verwischt werden. Dass die Zeugnisse ihrer Existenz und ihrer ganz speziellen Wesensart erhalten bleiben. Auch wenn die Höfe verfallen, so sollten als Zeugnisse die Kirchenburgen, die Kirchen und die Pfarrhäuser bleiben. Freilich wird man nicht alle erhalten können, aber einige schon. Begrüßenswert ist, dass es schon eine Menge Gleichgesinnter gibt, die dieses Ziel konkret verfolgen.

Auch die Gestaltung eines neuen Gemeinschaftslebens in Deutschland scheint an Fahrt aufgenommen zu haben. Unter den Siebenbürger Sachsen ist eine neue Lebendigkeit zu beobachten. In Sport, Kultur, Verbandsleben gibt es viele Aktivitäten. Die Akademiker melden sich vermehrt zu Wort, unsere Schriftsteller etablieren sich. Es bleibt spannend!

Diese Reise führte uns zu unseren Wurzeln, und ich habe ein Stück Identität wiedergefunden, die es zu bewahren gilt. Die Verbindung zu meiner Herkunft war zwar nie gekappt, sie war nur vom bundesdeutschen Alltag verschüttet. Und ich möchte alle, die, so wie wir, ihre Beziehung zu Siebenbürgen lange haben ruhen lassen, aufrütteln und zu einer Reise nach Siebenbürgen ermuntern. Es lohnt sich!

Johanna Seidl

Schlagwörter: Reise, Reisebericht

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