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9. Juli 2020

Rumänien und Siebenbürgen

Entschädigung auch für Kinder der Deportierten

Bukarest – Das Gesetz zur Entschädigung für die Opfer des Kommunismus – dazu gehören politische Verfolgung, Verschleppung, Zwangsarbeit und Zwangsumsiedelung – wird auf deren Nachkommen ausgeweitet. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag, initiiert vom Abgeordneten der serbischen Minderheit Slavoliub Adnagi und unterstützt vom DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganţ, wurde kürzlich vom Parlament angenommen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 5 mal kommentiert.

  • SIMIVALI

    1SIMIVALI schrieb am 09.07.2020, 23:19 Uhr:
    .....700 Lei Entschädigung für jedes Jahr in der Deportation (siehe Artikel SbZ heute!).
    Entschädigungsleistungen.......auf 700 Lei im Monat für jedes Jahr in der Deportation siehe Artikel vom 11. August 2019 SbZ!) Der Entschädigungsbetrag würde, gerechnet auf fünf Jahre,nach der Formulierung im heutigen Artikel der SbZ 723,30€ betragen. Wahrlich eine Wahnsinns-Summe!
    8.679,36€ wäre die Entschädigungs-Summe, berechnet pro Monat und Jahr.
    Ich wünschte, dass das Antragsverfahren nicht zu lange auf sich warten lässt, damit Betroffene, teilweise in sehr hohem Alter, diese Entschädigung pekuniärer Art bald erhalten.Ihre Entbehrungen, das Leid, in einem bestimmten Lebensabschnitt ohne Eltern aufgewachsen zu sein, kann ihre verlorenen Jahre nicht mit dieser Entschädigung versüßen, jedoch ihren Lebensabend bei oft kleinen Renten etwas erleichtern.
  • SIMIVALI

    2SIMIVALI schrieb am 14.07.2020, 23:21 Uhr:
    Bereits 1945 wurden Siebenbürger Sachsen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert.
    Die Entschädigungen erhalten aber nur Nachkommen von Eltern mit Deportation nach dem 6. März 1946! Nach welchen Gesichtspunkten kommt dieser Stichtag zustande? Tatsache ist doch wohl, dass bereits viele Eltern ab 1945 "unter dem kommunistischen Regime zu leiden hatten"(Formulierung Artikel!) Deportation SchFg 13. Januar 1945: 96 Personen, 12 in Russland verstorben.
    Dieses Gesetz ist mal wieder halbherzig gemacht!
    Also, wer beantwortet die Frage zum Stichtag 6. März 1946?
    Ist das neue Amtsblatt schon gedruckt? Vielleicht kann man den Stichtag noch auf den 13. Januar 1945 datieren! Das wäre dann das, was man unter Gerechtigkeit versteht!
  • Rainer Lehni

    3Rainer Lehni schrieb am 15.07.2020, 08:18 Uhr:
    Am 06.03.1945 kam die erste kommunistische Regierung in Rumänien ins Amt. Daher dieses Datum.
    Die Russlanddeportierten kommen seit 1990 trotzdem in den Genuss dieser Entschädigungsregelung, auch wenn sie im Januar 1945 bereits verschleppt wurden. Das gilt auch für die Entschädigungen die nach Deutschland an ehemalige Deportierte überwiesen werden.
  • SIMIVALI

    4SIMIVALI schrieb am 15.07.2020, 11:44 Uhr:
    Kommentare hätten nicht geschrieben werden müssen,wenn NM kein falsches Datum im Artikel eingestellt hätte. Herr Lehni korrigiert dankenswerterweise den Stichtag auf den 06.03.1945 und weist darauf hin, dass auch Deportierte, die vor diesem Datum, in unserem Fall dem 13. Januar 1945, nach Russland zwangsverschickt wurden, seit 1990 Entschädigungen erhalten.
    Heißt konkret: Auch die Nachkommen der "13.01.1945er" erhalten diese Entschädigungen?!
  • Rainer Lehni

    5Rainer Lehni schrieb am 16.07.2020, 08:52 Uhr:
    Nach Veröffentlichung der Gesetzesänderung im Amtsblatt kann erst gesagt werden, welche Nachkommen unter welchen Bedingungen auch in den Genuss kommen können.

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