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3. Juli 2011

Sachsesch Wält

„Flügel hier“: Siebenbürgisch-sächsische Autorenlesung in Dinkelsbühl

Pegasus, das geflügelte Ross der Dichter, durfte seine Schwingen auch beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen 2011 in Dinkelsbühl entfalten. „Flügel hier – Wurzeln dort. Brücken über Zeit und Raum“ war der Leitspruch dieser Tage. Er galt und gilt gerade auch für das dichterische Schaffen unserer Mundartautoren in prägender Weise. Davon konnte sich eine zahlreiche Zuhörerschaft am Pfingstsonntag im Evangelischen Gemeindehaus St. Paul ab 14 Uhr bei einer Lesung der Mundartautoren Hilda Femmig, Doris Hutter, Bernddieter Schobel, Günther Schuster und Dietrich Weber überzeugen. Alle fünf Autoren sind neben vielen anderen im 2010 erschienenen Sammelband „Sachsesch Wält“ vertreten. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 2 mal kommentiert.

  • der Ijel

    1der Ijel schrieb am 05.07.2011, 07:41 Uhr (um 07:43 Uhr geändert):
    Et setj noh Fiurtschrätt eos.
    Der Härr Schobel kum mir viur wä as Buldogg, åf der Kollektiv, won mir de Remork gūnz voll mat Zackerreppen beloadden hoatten, end der -Lanz- schlappt se dron eos dem muerijen Fēld bas åf de Stōss.

    Der Landler formuliert senj Frogen noch änj åf detsch,der Härr Schobel nit sich Dräfft ent erklērt åf såksesch wot et åf sich huet mat der "Saksesch Wält"

    Åf det hun ech longhar schi gewuert---

    End der Pegasus mat senje Flijeln huet mech za frascher
    Metapher inspiriert.

    Martin der Ijel
  • der Ijel

    2der Ijel schrieb am 05.07.2011, 07:50 Uhr:
    --et äs jo ha det Produkt. Ech beholden et net fuir mech ellīn, ech gien et glech wegter:

    Sprächt der Adler kēn den Ijel
    Nå wo senj denj såksesch Flijel?

    Srächt dråf der Ijel kēn den Adler;
    Dått dech det Dånnerwadder----

    froch emol den Urzen,
    do dertif senj jo menj Wurzeln.

    Esi wa ech nichen Adler bän
    hun ech mat Flijeln näst äm Sänn.

    Flech än de Läft mat denje Flijeln
    loss mech ha nedden ba den Ijeln.

    Mir kum et fiur si wä äm Drūm
    ech wor uch īst e ståttlich Būm,

    kum e Gewädder iwer mēch
    ress vun der Wurzel mech ewech,

    end dåt huet iwernuecht
    mech far ewēch kēn Detschlūnd bruecht.

    Noch drīmen ech et wēr net wohr,
    vergonge senj dersänt en wefel Gohr,

    ech häw mech salwest eosgerässen
    menj Wurzeln glech ewēch geschmässen.

    So tea mir nea; wot äs me Liawen,
    messt tea iwer mech denj Flijel hiawen?

    Esefelt äs me Liawe wiart-
    ech wäll za menje Wurzeln än de Iard!

    Der Adler schwecht end iwerliacht-
    et äs äst drun wot nea uch mech bewiacht,

    et fäll mer jo juch än viur Wichen
    åls Adler, Wurzeln hun ech nichen,

    end schniell dron kēn eas allen,
    sot hia : Ǻls Adler hun ech Krallen.

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