Schlagwort: deutsch-rumänische Beziehungen

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11. Juni 2025

Verbandspolitik

Rumäniens Außenministers Emil Hurezeanu in Dinkelsbühl: "Wir leben und praktizieren Europa seit jeher"

Rumäniens Außenminister Emil Hurezeanu ist erst seit sechs Monaten im Amt, ob er es auch in der neuen Regierung innehaben wird, ist noch offen. Auch als Chefdiplomat seines Landes erwies er den Siebenbürger Sachsen die Ehre und nahm, ähnlich einer Prozession, in den letzten 35 Jahren zum wiederholten Male am Heimattag in Dinkelsbühl teil. Der gebürtige Hermannstädter fühlt sich den Siebenbürger Sachsen freundschaftlich tief verbunden, wie er in seinem Grußwort am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, bekannte. Hurezeanu würdigte den gemeinsamen Weg, die Werte und den christlichen Glauben, die man teile. Der Minister freute sich, dass die deutsch-rumänischen Beziehungen ihre beste Zeit erlebten, und zeigte sich zuversichtlich, dass die Kirchenburgen in Siebenbürgern niemals untergehen werden. Emil Hurezeanus Ansprache, eine Liebeserklärung an die Siebenbürger Sachsen und Europa, wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

4. Juni 2025

Verbandspolitik

Außenminister Emil Hurezeanu als Ehrengast beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl

Rumäniens Außenminister Emil Hurezeanu wird als ranghöchster Ehrengast beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl zugegen sein und eine Ansprache bei der Festkundgebung vor der Schranne am Pfingstsonntag, dem 8. Juni 2025, halten. 40 Jahre lang hat er als Journalist seine Stimme für ein demokratisches und modernes Rumänien erhoben, seit 2015 hat er als Botschafter Rumäniens in Berlin die deutsch-rumänischen Beziehungen vertieft und seit 2021 wirkte er als Botschafter in Wien. Seit dem 23. Dezember 2024 ist er Außenminister Rumäniens, das in den letzten Monaten von einer tiefen Krise gebeutelt wurde. Hurezeanus Präsenz beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen ist brisant auch mit Blick auf den europäischen Kurs seines Landes, der durch die kürzliche Wahl von Nicușor Dan zum Staatspräsidenten bestätigt wurde. mehr...

12. Mai 2025

Interviews und Porträts

András F. Balogh: "Die rumäniendeutsche Literatur wurde von den Germanisten adoptiert"

András F. Balogh lebt und arbeitet in zwei Ländern, ist Professor für Germanistik an der Babeş-Bolyai-Universität in Klausenburg und Direktor des Germanistik-Instituts sowie „Associate Professor“ an der Eötvös Loránd-Universität in Budapest. In den Doktorarbeiten, die er betreut, geht es vorwiegend um die rumäniendeutsche Literatur und nicht selten um Mehrsprachigkeit. Als gebürtiger Ungar in Rumänien kam er schon früh mit dem Deutschen in Berührung und ist in drei Sprachen zuhause. Anlässlich der Deutschen Literaturtage in Reschitza vom 3.-6. April stellte er ein Buch über die deutsche Sprache und Kultur in Rumänien vor, an dem er mitgewirkt hat. Das Gespräch führte Edith Ottschofski vor der Reise nach Reschitza. mehr...

8. Mai 2025

Rumänien und Siebenbürgen

Tag der rumänisch-deutschen Freundschaft

Bukarest – Der Tag der Freundschaft zwischen Rumänien und der Bundesrepublik Deutschland wurde am 22. April im Außenministerium und im Parlament in Bukarest begangen. Seit vergangenem Jahr ist der 21. April der gesetzlich verankerte rumänisch-deutsche Freundschaftstag. Da er heuer auf den Ostermontag fiel, fanden die Würdigungsveranstaltungen am Tag darauf statt. mehr...

4. Mai 2025

Rumänien und Siebenbürgen

Mit Zuversicht nach vorn: Bistritzer Ostermarkt 2025

„Diese Ostermarkt“, äußerte Bischof Reinhart Guib schon 2018 zum Bistritzer Ostermarkt, „ist in Siebenbürgen einzigartig“, und fragte: „Wo treten denn Vertreter der traditionellen siebenbürgischen Konfessionen gemeinsam auf? Nur hier in Bistritz.“ Eine der bedeutendsten Veranstaltungen für die deutsche Minderheit in Bistritz und die Stadt Bistritz insgesamt, der Ostermarkt, offenbarte auch bei seiner 23. Ausgabe am Palmsonntagwochenende 2025 wieder die Freude und die Kraft des gemeinschaftlichen Erlebens. mehr...

27. April 2025

Kulturspiegel

Wasserworte und andere Poesie: 35. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza

Vor 35 Jahren trafen sich die Mitglieder der ersten Auflage der Literaturtage in Reschitza und pflanzten einen literarischen symbolischen „Apfelbaum“. Am 9. Juni 1991 eröffnete der Initiator und Organisator der Deutschen Literaturtagen, Erwin Josef Ţigla, die ersten Reschitzaer Literaturtage mit dem Motto „Lasst uns doch heute ein Apfelbäumchen pflanzen, auch wenn das Deutschtum in Rumänien morgen untergeht“. Nach nunmehr 35 Jahren wurden wie all die Jahre davor die Früchte dieses literarischen Apfelbaums geerntet. Das Plakat der Literaturtage in Reschitza trug das Symbol des reifen Apfels. mehr...

8. April 2025

Verschiedenes

Tourismusbörse ITB Berlin verdeutlicht: KI auf Vormarsch

Die Internationale Tourismusbörse ITB Berlin, 1966 aus der Taufe gehoben, avancierte in fast 60 Jahren zur führenden Plattform der globalen Reise- und Tourismusbranche. Total ausgebuchte Messehallen und eine Rekordzahl von 5 800 nationalen und internationalen Ausstellern (5% Zuwachs gegenüber 2024) aus über 170 Ländern, darunter Rumänien mit 36 Reiseunternehmen, unterstreichen einmal mehr die Rolle der ITB als weltweit führende Tourismusfachmesse. Auf der ITB 2025 wurde die neueste Edition „Urlaub in Rumänien“ präsentiert. mehr...

11. März 2025

Rumänien und Siebenbürgen

145 Jahre diplomatische Beziehungen: Deutschland und Rumänien feiern ihre Partnerschaft

Bukarest – Deutschland und Rumänien feierten am 20. Februar das 145-jährige Jubiläum der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Am 20. Februar 1880 hatten die beiden Ländern diplomatische Beziehungen aufgenommen. Kurz darauf wurde die Deutsche Botschaft in Bukarest eröffnet.
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30. November 2024

Kulturspiegel

Sprache in ihrer schönsten Form: Ein Abend mit Georg Aescht und Alexandru Bulucz

Wintereinbruch in München – und hereingeschneit kamen zwei ausgewiesene Kenner der rumänischen und rumäniendeutschen Literatur, die sich am 21. November bei der Podiumsdiskussion „Die Sprache zwischen Übersetzung und Überwindung“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO) erstaunlich offen über ihre Arbeit und ihr Leben äußerten. Georg Aescht aus Bonn und Alexandru Bulucz aus Berlin gewährten im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin und Germanistin Dr. Enikő Dácz, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Stellvertreterin des Direktors am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS), Einblicke in ihre Übersetzerwerkstatt und boten dem Publikum in ausgewählten Textbeispielen Sprache in ihrer schönsten Form. mehr...

26. November 2024

Verbandspolitik

Klaus Johannis hält im Bundestag Gedenkrede zum Volkstrauertag: Freiheit und Demokratie weltweit schützen

Die diesjährige Gedenkstunde zum Volkstrauertag am 17. November im Plenarsaal des Deutschen Bundestages stand unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas im Zeichen der deutsch-rumänischen Beziehungen und des Zusammenhalts in Europa. An der Gedenkstunde nahmen neben der Bundestagspräsidentin und Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier, der das Totengedenken sprach, auch Anke Rehlinger (SPD), Ministerpräsidentin des Saarlandes und Präsidentin des Bundesrates, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), die Vizepräsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Doris König, und die Wehrbeauftragte des Bundestages, Dr. Eva Högl, teil. ZDF, Phoenix und das Parlamentsfernsehen des Bundestages übertrugen die Veranstaltung live (s. Video im ZDF: Gedenkstunde zum Volkstrauertag 2024).
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