Schlagwort: Minderheiten
Ergebnisse 71-80 von 101 [weiter]
Noch 12 000 Deutsche in Siebenbürgen
Bukarest – Die rumänische Bevölkerung ist im vergangenen Jahrzehnt um 12 Prozent beziehungsweise 2,6 Millionen Menschen auf aktuell 19,04 Millionen geschrumpft. Das ergab die vorläufige Auswertung der Volkszählungsergebnisse, die das Nationale Statistikinstitut Anfang Februar veröffentlichte. mehr...
Bundesregierung unterstützt deutsche Minderheit in Rumänien
Hermannstadt – Rund 1,68 Millionen Euro stellt das Bundesinnenministerium (BMI) der deutschen Minderheit in Rumänien in diesem Jahr für soziale Projekte bereit. Über die Mittelverteilung diskutierten Vertreter des BMI und des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am 8. Februar in Hermannstadt. mehr...
Christiane Cosmatu ist neue Unterstaatssekretärin in Bukarest
Bukarest – Christiane Gertrud Cosmatu ist die Repräsentantin des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) im Departement für interethnische Beziehungen der rumänischen Regierung. Wie das Forum mitteilte, wurde Cosmatu am 6. Dezember 2011 in das Amt der Unterstaatssekretärin eingeführt. mehr...
Für deutsche Minderheit verdienstvoll gewirkt - Zum Tod von Helge Fleischer
Helge Dirk Fleischer ist am 17. November im Alter von nur 33 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Ende 2009, als ihn der Vorstand des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien für das Amt des Unterstaatssekretärs im Departement für interethnische Beziehungen nominierte, war er erst 31 Jahre alt, doch schon erfahren auf dem politischen Parkett in Bukarest und Berlin. Die Ernennung durch Premierminister Emil Boc erfolgte am 4. Februar 2010. Trotz einer heimtückischen Krankheit hat er diese Aufgabe gewissenhaft und selbstlos erfüllt. mehr...
Hanns-Seidel-Stiftung will deutsche Minderheit in Rumänien unterstützen
Bukarest – Dr. h.c. mult. Hans Zehetmaier, der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, besuchte im April Bukarest und führte in Begleitung von Christian Hegemer, dem Leiter des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung, Gespräche mit Vertretern der rumänischen Politik und der deutschen Wirtschaft.
mehr...
Verstoß gegen Denkmalschutz: Kläranlage unterhalb der Marienburg
Siebenbürgen feiert in diesem Jahr 800 Jahre seit der Ansiedlung des Deutschen Ordens im Burzenland (1211-1225), dessen erste Niederlassung bekanntlich die auf einem Hügel in unmittelbarer Nachbarschaft zur gleichnamigen Ortschaft Marienburg gelegene, seit Jahrhunderten als Ruine erhaltene Burg bei Kronstadt ist. Überschattet wird das Jubiläum durch den schon begonnenen Bau einer Kläranlage am Fuße der bereits auf der ersten Denkmalliste des sozialistischen Rumänien von 1959 enthaltenen Festung. Dass die Kläranlage gerade unter der Marienburg entsteht, zeugt vom fehlenden Bewusstsein der derzeitigen Verwaltungsstrukturen Rumäniens für das Kulturerbe des Landes – in diesem Falle leider jenes der Siebenbürger Sachsen. mehr...
Neues Bildungsgesetz in Rumänien verabschiedet
Bukarest – Das neue Bildungsgesetzt in Rumänien bringt bessere Möglichkeiten, in den Sprachen der Minderheiten zu lernen, und mehr Mitspracherecht der Minderheitenorganisationen bei der Ernennung von Direktoren. Nach langen Kontroversen hatte das rumänische Parlament im Januar ein neues Bildungsgesetz verabschiedet, das am 10. Februar in Kraft trat. mehr...
1,6 Millionen Euro für die deutsche Minderheit in Rumänien
Hermannstadt – Mit rund 1,66 Millionen Euro unterstützt das deutsche Bundesinnenministerium im laufenden Jahr die deutsche Minderheit in Rumänien. Der Einsatz der Fördermittel wurde auf der Jahresplanungskonferenz am 9. Februar in Hermannstadt von Vertretern des Innenministeriums und des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien unter Leitung von Klaus Johannis abgestimmt. mehr...
Regierung fördert Minderheiten
Bukarest – Aus dem rumänischen Staatshaushalt werden 2011 dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) 5 786 000 Lei zugeteilt (umgerechnet 1,35 Millionen Euro), um 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. mehr...
Die Minderheiten in den kommunistischen Diktaturen Südosteuropas
Am 26. und 27. November 2010 fand an der Universität Klausenburg die Tagung „Deutsche und andere Minderheiten in den nationalkommunistischen Staaten Südosteuropas 1964-1989“ statt. Dazu hatten das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, das Institut für deutschsprachige Lehre und Forschung (IDLF) der Babeș-Bolyai-Universität Klausenburg und die Klausenburger Österreich-Bibliothek eingeladen. Die Konferenz schloss einen Tagungszyklus ab, der sich im Rahmen des IKGS-Forschungsprojekts „Totalitarismus in multiethnischen Regionen Südosteuropas“ mit der Lage der ethnischen Minderheiten in Südosteuropa 1933 bis 1989 auseinandersetzte. Historiker, aber auch Juristen und Literaturwissenschaftler aus Deutschland, Rumänien und Ungarn referierten über den Forschungsstand zum Verhältnis zwischen Minderheit und Staat in der so genannten „nationalkommunistischen“ Periode nach 1964, vor allem in Rumänien und Ungarn. mehr...


