12. Februar 2012

Bundesregierung unterstützt deutsche Minderheit in Rumänien

Hermannstadt – Rund 1,68 Millionen Euro stellt das Bundesinnenministerium (BMI) der deutschen Minderheit in Rumänien in diesem Jahr für soziale Projekte bereit. Über die Mittelverteilung diskutierten Vertreter des BMI und des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am 8. Februar in Hermannstadt.
Geleitet wurde die Sitzung auf deutscher Seite von Marie Therese Müller sowie dem DFDR-Vorsitzenden Klaus Johannis. An der Konferenz nahmen auch Vertreter der Deutschen Botschaft Bukarest, des Generalkonsulates Hermannstadt und des Bundesverwaltungsamtes teil. Die Fördersumme wurde im Vergleich zu der im Jahresplanungsgespräch 2011 beschlossenen Summe leicht erhöht. Mit dem Großteil der Mittel werden die Alten- und Pflegeheime in Hermannstadt, Temeswar, Sanktanna und Bakowa sowie die Sozialstationen in Großsanktnikolaus und Billed unterstützt. Außerdem fließen Gelder an die fünf Wirtschaftsstiftungen in Temeswar, Kronstadt, Sathmar, Suceava und Bukarest zur Förderung von Projekten in Handwerk, Gewerbe und Landwirtschaft. Das nicht-deutsche Umfeld wird in diese Maßnahmen einbezogen. Eingehend wurde die Entwicklung der Jugendarbeit der deutschen Minderheit diskutiert.

HW

Schlagwörter: Rumänien und Siebenbürgen, Bundesregierung, Finanzen, Minderheiten

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