Schlagwort: Schwarze-Kirche-Prozess

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26. Juni 2026

Kulturspiegel

Gerhard Gross erinnert in seinem Buch „Angekettet“ an den Schwarze-Kirche-Prozess in Kronstadt

Unter der Überschrift „Schwarze-Kirche-Prozess“ wurde in Folge 6 dieser Zeitung vom 21. April 2026, Seite 11, das Buch „Angekettet“ von Gerhard Gross angekündet. Nun sind wir im Besitz dieses Buches und möchten es unseren Lesern näher bekannt machen. Der Autor ist einer der wenigen Überlebenden der 20 ungerecht Verurteilten des Schwarze-Kirche-Prozesses 1958. In Kronstadt. Der Herausgeber des Buches ist ein Bekannter des Autors, Roberto Marcacci. mehr...

30. April 2026

Kulturspiegel

Schwarze-Kirche-Prozess: Zeitzeuge Gerhard Gross veröffentlicht Erinnerungen in Buchform

Vom Theologiestudenten zum Häftling der Securitate: Gerhard Gross, Jahrgang 1934, beschreibt in seinem Anfang dieses Jahres erschienenen Buch „Angekettet“ den Weg, der ihn ab Ende Dezember 1957, als er in Maldorf von der Securitate verhaftet wurde, durch verschiedene Gefängnisse der Securitate führte. mehr...

20. März 2026

Rumänien und Siebenbürgen

Buchvorstellung und Diskussion in Kronstadt: „Der Schwarze-Kirche-Prozess 1957/58"

Kronstadt – Das Demokratische Forum der Deutschen in Kronstadt lädt am Samstag, den 28. März, um 18.00 Uhr zur Vorstellung der Neuauflage des Buches „Der Schwarze-Kirche-Prozess 1957/58. Erlebnisberichte und Dokumentation“ ein. mehr...

28. Februar 2024

Kulturspiegel

Tätige Nächstenliebe war ihm wichtig: Trauerrede auf Karl Dendorfer (91), Zeitzeuge der kommunistischen Unterdrückung

Wieder verließ uns ein lieber Freund und Weggenosse, den wir zu verabschieden hatten. Karl Dendorfer, geboren am 29. April 1932 in Kronstadt, einer der zu Tode verurteilten Angeklagten des Schwarze-Kirche-Prozesses 1958 in Kronstadt, ist am 4. Februar 2024 nach schwerer Krankheit in Stuttgart gestorben. Zur Trauerfeier mit Urnenbeisetzung am 19. Februar auf dem Friedhof in Stuttgart-Möhringen kamen viele Verwandte, Bekannte und Freunde, um ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Neben der Witwe Irmgard und deren Nichten waren auch Michael Konnerth, Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg, und sein Vorgänger Alfred Mrass zugegen, ebenso Berufskollegen und Stammtischfreunde, mit denen sich Karl Dendorfer jahrelang jeden Monat im Stuttgarter Ratskeller getroffen hatte. Helmut Wolff, als jahrzehntelanger Freund, übernahm die Aussegnung und Verabschiedung. Seine bewegende, umfangreiche Trauerrede wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. (Ortwin Götz) mehr...

29. April 2022

Interviews und Porträts

Wie der Kommunismus das Leben zur Hölle machte: Karl Dendorfer zum Neunzigsten

Als ehemaliger Angeklagter im „Schwarze-Kirche-Prozess“ ist Karl Dendorfer einer der wenigen, die das 90. Lebensjahr erreicht haben, trotz dramatischer Einschnitte in seinem Leben. Karl, genannt unter Freunden Charly, gehört zu denjenigen Kronstädtern, die das Pech hatten, in die Fänge der Securitate zu gelangen, obwohl kein triftiger Grund dazu bestand. Er wurde gemeinsam mit weiteren 19 Kronstädtern im sogenannten „Schwarze-Kirche-Prozess“ im Alter von 25 Jahren verhaftet. Im Prozess beantragte der Richter für vier Angeklagte die Todesstrafe, für andere fünf lebenslängliche Haft. mehr...

26. Juli 2018

Verschiedenes

60 Jahre seit dem Schwarze-Kirche-Prozess: Gedenkveranstaltung in Kronstadt

Kronstadt – Am 27. Juni fand im Kapitelzimmer des Stadtpfarrhauses gegenüber der Schwarzen Kirche eine Gedenkveranstaltung für die vor 60 Jahren im „Schwarze-Kirche-Prozess“ Verurteilten statt, an der drei der noch lebenden Zeitzeugen teilnahmen: Kurtfelix Schlattner, Karl Dendorfer und Gerhard Gross. Gleichzeitig wurde eine Büste von Stadtpfarrer Dr. Konrad Möckel mit Gedenkplatte enthüllt. Die Büste, ein Werk des Künstlers Richard Boege aus dem Jahr 1938, wurde von Giulian Dumitru in Bronze nachgegossen und ergänzt nun die Porträtgalerie der Kronstädter Stadtpfarrer im Kapitelzimmer. mehr...

25. Februar 2018

Kulturspiegel

Schwarze-Kirche-Prozess in Kronstadt vor 60 Jahren

Vor 60 Jahren, in der Weihnachtszeit 1957, begann die Securitate in Kronstadt die später im „Schwarze-Kirche-Prozess“ Angeklagten zu verhaften, in einer Villa in der Oberen Vorstadt zu verhören und einen Plan für das weitere Vorgehen auszuarbeiten. Aus den spärlichen Verdachtsmomenten fertigte sie ein Instrument gegen die evangelisch-sächsischen Staatsbürger an, die sich dem Kommunismus gegenüber zögerlich und störrisch verhielten. mehr...

4. Dezember 2011

Kulturspiegel

„Reise durch die Unterwelt“: Zeitzeugenberichte zum Schwarze-Kirche-Prozess 1957/58

Das vorliegende Buch der Herausgeber Karl-Heinz Brenndörfer und Thomas Șindilariu will zur „Aufarbeitung der Geschichte und Vergangenheitsbewältigung“ beitragen, wie es im Vorwort heißt. Ein großes Unterfangen, das mit einem Einführungstext von Corneliu Pintilescu beginnt, der eine wissenschaftliche Grundlage für die nachfolgenden Erlebnisberichte bildet. Neben den wichtigen Fakten wird die Komplexität des Materials dargelegt, insbesondere des Aktenmaterials, dessen Interpretation großes Sachwissen und Fingerspitzengefühl voraussetzt. Der Leser bekommt zudem einen Einblick in die Funktionsweise der kommunistischen Schauprozesse und die große Absurdität des Vorgehens, das gleichzeitig einer strengen Systematik folgte. mehr...

28. November 2011

Kulturspiegel

Pfarrer Konrad Möckel – ein Leben für eine lebendige christlich-sächsische Gemeinschaft

In der umfangreichen Biographie „Umkämpfte Volkskirche. Leben und Wirken des evangelisch-sächsischen Pfarrers Konrad Möckel (1892-1965)“ würdigt Andreas Möckel nicht nur das Leben und Wirken seines Vaters, sondern beleuchtet und hinterfragt zugleich kritisch die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse der siebenbürgisch-sächsischen Geschichte, vor allem der evangelischen Volkskirche, in den Jahrzehnten nach dem Ersten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre. Konrad Möckel war in jenem Zeitabschnitt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Siebenbürger Sachen. mehr...

5. November 2011

Kulturspiegel

Schwarze-Kirche-Prozess dokumentiert

Karl-Heinz Brenndörfer und Thomas Șindilariu haben als Herausgeber Zeitzeugenberichte der Opfer des Schwarze-Kirche-Prozesses 1957/58 in einem Band dokumentiert. Die Berichte, verfasst zu unterschiedlichen Zeitpunkten und Anlässen, sind ergreifende Beschreibungen wie Zeugnisse der vertieften Auseinandersetzung mit dem Erlebten. Aufgeschreckt durch die Revolution in Ungarn vom Oktober/November 1956, schüchterten die Kommunistische Partei und Regierung Rumäniens alle Bevölkerungsschichten ein, um Ähnlichem in Rumänien zuvorzukommen. mehr...

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