Schlagwort: Sprache
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Vor 250 Jahren entdeckt: Sprachverwandtschaft zwischen Letzebuergisch und Siebenbürgisch
Ja, die Begleitumstände dieser Veröffentlichung waren im positiven Sinne recht ungewöhnlich. Nach einem Hinweis erhielt ich jüngst ein Schreiben von einem Mann. Bemerkenswert daran sollte nicht nur die Tatsache sein, dass der Brief mit Hilfe einer guten alten Schreibmaschine entstand. Der Urheber, Jahrgang 1926, bezeichnete sich selbst als „Siebenbürger Urgestein“ aus Schäßburg. Zugleich übernahm er als integraler Bestandteil seiner Gemeinschaft auch in Deutschland gern Verantwortung als Mittler zwischen den Kulturen. Julius Henning machte zugleich in dem Brief öffentlich, dass vor genau 250 Jahren eine Sprachverwandtschaft zwischen dem siebenbürgisch-sächsischen Dialekt und dem „Letzebuergischen“, welches im Großherzogtum Luxemburg zu den offiziellen Sprachen gehört, festgestellt wurde. Er habe nun darüber eine Festschrift herausgegeben. mehr...
Fruchtbare Auseinandersetzung: Konferenz „Mehrsprachigkeit in der Donaumonarchie (1848-1918)“
„Je fremder der Untersuchungsgegenstand, desto fruchtbarer die Auseinandersetzung“ – so bilanzierte PD Dr. Thomas Borgard, Koordinator des Internationalen Forschungszentrums Chamisso (IFC), die interdisziplinäre und internationale Konferenz „Mehrsprachigkeit in der Donaumonarchie (1848-1918). Wissen – Herrschaft – Soziale Praxis“, die vom 10. bis 12. Oktober in München stattfand. Eingeladen hatten mit dem IFC das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), das Institut für Deutsch als Fremdsprache (DaF) und die Internationale Forschungsstelle für Mehrsprachigkeit (IFM), alle angesiedelt an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). mehr...
Konferenz in München: „Mehrsprachigkeit in der Donaumonarchie"
Noch bis zum 31. Januar können für die interdisziplinäre Konferenz „Mehrsprachigkeit in der Donaumonarchie (1848-1918) Wissen – Herrschaft – Soziale Praxis“ Themenvorschläge eingereicht werden. Die gemeinsame Veranstaltung des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS), des Instituts für Deutsch als Fremdsprache (DAF), des Internationalen Forschungszentrums Chamisso (IFC) sowie der Internationalen Forschungsstelle für Mehrsprachigkeit (IFM) findet vom 9. bis 11. Oktober an der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. mehr...
Warum Deutsch als Minderheitensprache fördern?
Auf der Konferenz „Deutsch als Minderheitensprache im Kontext der europäischen Mehrsprachigkeit – Perspektiven und Herausforderung“ in Budapest, veranstaltet vom Goethe-Institut Budapest und der Internationalen Andrássy-Universität, hielt der Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, MdB, Anfang Juli eine Grundsatzrede zur Frage des Erhalts und der Stärkung der deutschen Sprache als Muttersprache. mehr...
Über Sprachgrenzen hinweg
Im renommierten, international tätigen Peter Lang Verlag, der schwerpunktmäßig Publikationen aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften ediert, ist gegen Ende letzten Jahres ein von Germanistinnen aus Hermannstadt – Sunhild Galter, Maria Sass und Ellen Tichy – besorgter Band mit Aufsätzen erschienen, die von „Wechselwirkungen im deutsch-rumänischen Kulturfeld“ handeln und dabei in teilweise sehr lesenswerten Texten „Sprach- und Literaturkontakte aus interkultureller Perspektive“ ins Blickfeld rücken. mehr...
Kulturradio rbb: Sendung über das aussterbende Siebenbürgisch-Sächsisch
Kulturradio, der Hörfunksender des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), strahlt am Mittwoch, den 16. März 2016, 19.04 – 19.30 Uhr, die Sendung „Siebenbürgisch-Sächsisch. Auf den Spuren einer aussterbenden Sprache“ von Carmen Gräf aus. mehr...
Wem die Deutschstunde schlägt: Gebürtige Mediascherin debütiert auf Buchmarkt
„Deutsche Sprache – schwere Sprache“ ist ein gängiger Stöhner, den Nichtdeutsche ausstoßen, wenn sie sich anschicken, dieses Idiom, das unsereins Muttersprache nennt und das einem flott von den Lippen geht, zu erlernen. Und irgendwie ist lernen doch mit lehren verwandt und genau dieser Prozess des Lernens und Lehrens ist Gegenstand eines schmalen Taschenbuches mit dem Titel „Wem die Deutschstunde schlägt“. mehr...
Kongress über deutsche Sprache
Bukarest – Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und die Technische Universität Bukarest organisierten im Oktober das zweitägige internationale Symposium „Die deutsche Sprache in Rumänien im 21. Jahrhundert, Deutsch als Fremdsprache, Deutsch in der Technik, Wirtschaft und als Minderheitensprache“. mehr...
„Waram sellen mer net Soksesch rieden?“
Kerstin Kramar, seit 2003 in Neuseeland und dort einziges Mitglied des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, ist im vergangenen Sommer neuseeländische Staatsbürgerin geworden (SbZ Online vom 5. Juli 2013) und lebt mit Tochter Anna (18 Monate), Sohn Lauri (12) und Ehemann Sergius in der Hauptstadt Wellington. Warum die 1979 in Mediasch geborene und in Meschen aufgewachsene Psychologin mit ihren Kindern siebenbürgisch-sächsische Mundart spricht und ihr das Thema „mehrsprachige Kindererziehung“ so am Herzen liegt, erklärt sie in einem Interview mit Doris Roth. mehr...
Etymologischer Spaziergang (3)
Der dritte Teil der kleinen Reihe „Etymologischer Spaziergang“ beschäftigt sich mit dem Thema „Et äs mir ousdächtich worden“. mehr...




