Ergebnisse zum Suchbegriff „Kleine Siebenbuerger“
Artikel
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Jessica Wädt in der Reihe „Lebendige Worte“ (XV)
Jessica Wädt (*1991 in Schwäbisch Gmünd) studiert im letzten Mastersemester Anglistik und engagiert sich nebenbei im Bereich „Transhumanist Studies“ und im Space-Projekt der School of Talents an der Universität Stuttgart. Bereits in jungen Jahren hat sie ihre Liebe zu Wörtern und Sprache entdeckt und war in ihrer Schulzeit Teil der Theater-AG, des Schulchores und verschiedener literarischer und künstlerischer Projekte. Die Autorin besitzt eine tiefe Verbindung zu England und Skandinavien – Länder, die sie gerne bereist hat. Es sind aber nicht die Orte, die für sie so magisch sind, sondern die Begegnungsmomente mit Menschen. Die Autorin setzt sich für interkulturellen Austausch und für ein lebenslanges Lernen voneinander ein, insbesondere weil das Thema Reisen im siebenbürgischen Kontext untrennbar mit Freiheitsdrang und Selbstbestimmung verknüpft ist. Die Frage nach (Selbst-) Identität findet sich in ihren postmodernen Gedichten wieder. mehr...
Pfeifend miteinander verbunden: Frühlingsgruß mit einem Lied von Grete Lienert-Zultner
Sicher kennt jeder eine kurze gepfiffene Melodie, mit der sich Ortszugehörige, Familienmitglieder, Kränzchenfreunde oder Wandergruppen Signale geben. Die Schäßburger pfeifen keck und frech ihren „Schäßburger Gruß“, während die Michelsberger weniger erfreut sind, wenn Ortsfremde in ihrer Anwesenheit den Ruf des Patcharus (Eichelhäher) pfeifen. mehr...
„Herr Franz“ - Nachsinnen über eine merkwürdige Begegnung in Holzmengen
Als der italienische Restaurator Maurizio Marchesini 2003 zum ersten Mal auf Einladung eines rumänischen Mitarbeiters Rumänien besuchte, die besondere Architektur und die bunte Vielfalt und Originalität der Menschen erlebte, wurde er dermaßen von Emotionen überwältigt, dass er nicht mehr davon loskommen konnte. Nach mehreren Besuchen in Rumänien, speziell in Siebenbürgen, fühlte er sich dem Land und den Menschen so verbunden, dass er den tiefgreifenden Entschluss fasste, seine schöne Heimatstadt Verona hinter sich zu lassen und nach Siebenbürgen zu ziehen. mehr...
Ich will nicht hassen, nur wissen: Eine Siebenbürger Sächsin auf Spurensuche der Russlanddeportation ihrer Mutter
Ich, Wiltrud Wagner, war sechs Monate in Russland und bin danach, am 1. Dezember 1946, in Dessau zur Welt gekommen. Es sind bereits 75 Jahre seit der Deportation vergangen, als die ersten Siebenbürger Sachsen am 15. Januar 1945 anhand der Listen von zu Hause abgeholt wurden, um dann in Sammelorten zu warten. Jeder durfte nur ein Gepäckstück mit Nahrungsmitteln für mehrere Tage und warme Kleidung mitnehmen. Wer Agnetheln, ein kleines Städtchen im Harbachtal, kennt, weiß, dass hier seit November 1898 bis 1969 die Kleinspurbahn mitten durch den Ort fuhr, sowohl Personen als auch Waren transportierte. Meine Mutter, Ilse Hager, deren Haus gleich am Bahnhof war, die einen Sohn mit sechs und eine Tochter mit vier Jahren hatte, musste sofort hier mit ihrem Mann in den Zug steigen. In ihrem Rucksack auch ein Läusekamm, der ihnen und anderen später sehr nützlich wurde. Auf dem Marktplatz standen schon viele Leute, um sich von ihren Lieben zu verabschieden, die aus der Turnhalle kamen und sofort einsteigen mussten. Meine Mutter rief noch schnell aus dem Zugfenster: „Bitte geht zu uns ins Haus auf dem Bahnhof. Die Kinder sind dort ganz alleine.“
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Sinni Thiess, eine Siebenbürgerin in Wien
Eine traurige Nachricht hat die Nachbarschaft Penzing erreicht. Unsere hochgeschätzte und beliebte Sinni Thiess, eines der ältesten Mitglieder der Penzinger, verstarb am 17. Mai 2021 im 100. Lebensjahr im Pensionistenheim in der Alszeile im 17. Bezirk auf der Pflegestation.
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Kreisgruppe Dortmund und Umgebung: Pfingsttreffen in Unna
Pfingstmontag in der Kirche „Jona-Haus“ in Unna. Eine kleine Gruppe Siebenbürger Sachsen in Festtracht, mit Maske und natürlich mit Abstand sitzend, besinnt sich der Bedeutung von Pfingsten und lauscht den Klängen des bekannten Liedes „O komm, du Geist der Wahrheit“. Leider darf nicht gesungen werden. Alle sind trotzdem froh, dass sich spontan diese Möglichkeit des Zusammenseins ergeben hat. mehr...
Programmbeiträge der SJD bereichern Digitalen Heimattag 2021
Der digitale Heimattag fand auch im Jahr 2021 wieder vor den heimischen Bildschirmen statt, doch diesmal kamen wir vorbereitet. Mit brandneuen Programmpunkten und makelloser Teamarbeit schafften wir es als Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD), uns in diesem Jahr noch einmal selbst zu übertreffen. mehr...
#daHeimattag2021 in #digibühl - Der Digitale Heimattag 2021 aus Sicht der Webmaster
Was sich zum Jahreswechsel angedeutet hatte, wurde im Februar Gewissheit: Der Heimattagsausschuss beschloss, den Heimattag in Dinkelsbühl abzusagen und stattdessen zum zweiten Mal in Folge einen digitalen Heimattag zu veranstalten. Die Webmaster von Siebenbuerger.de waren wieder gefragt, vor allem der Internetreferent Robert Sonnleitner und der Videospezialist Günther Melzer. Es sollten drei lange Monate werden, bis es am 21. Mai endlich losging, und am Ende wurde es doch wieder stressig. mehr...
Siebenbürgisches Museum wieder geöffnet
Das Siebenbürgische Museum Gundelsheim ist seit dem 25. Mai bis auf Weiteres wieder unter Auflagen für Einzelbesucher (auch Familien aus einem Haushalt) geöffnet. Die Sonderausstellung „‚… skoro damoi!‘ Hoffnung und Verzweiflung. Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945-1949“ ist noch bis 15. August zu sehen. mehr...
Digitaler Heimattag 2021: Verband setzt ein Zeichen gemeinschaftlicher Leistungsstärke
Dinkelsbühl / Internet - Die akute Phase der Pandemie scheint zu enden, die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt kontinuierlich. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 30. Mai bei 35,2. Das RKI gab die Zahl der Genesenen mit 3.478.600 an. An oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 starben 88.406 Menschen. Demzufolge ist klar: Großveranstaltungen werden auf absehbare Zeit noch nicht möglich sein. Daher veranstaltete der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland - 70 Jahre nach dem ersten Heimattag in Dinkelsbühl im Jahr 1951 – auch heuer sein Pfingsttreffen vom 21. bis 23. Mai nochmals in digitaler Form, und dies mit einer beeindruckenden Programmvielfalt. Das gewählte Motto, „Zusammen sind wir Heimattag“, „passt in diesen Zeiten ganz hervorragend“, befand Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet in seinem Video-Grußwort zur Eröffnung. mehr...









