Ergebnisse zum Suchbegriff „Neumarkt“

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19. Mai 2022

Kulturspiegel

Neuer Siebenbürgen-Bereich wird im Ungarischen Freilichtmuseum in Szentendre eröffnet

Im Ungarischen Freilichtmuseum Skanzen in Szentendre nördlich von Budapest wird am 19. Mai der erste Siebenbürgen-Gebäudekomplex eröffnet. Interessierte Besucher erhalten im neuen Museumsbereich ab 22. Mai Einblick in die Lebensweise sowohl der Dorfbewohner als auch der bürgerlichen Stadtbevölkerung in Siebenbürgen. mehr...

1. Februar 2022

Interviews und Porträts

Starke Impulse für zusammenwachsende Gemeinschaft/Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă zieht Bilanz

Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă wirkt seit 1986 in der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR), zuerst als Gemeindepfarrer in Broos, danach in Heltau und schließlich in Michelsberg. 2009 wird er hauptamtlich Kirchenrat im Landeskonsistorium. Als Referent für institutionelle Kooperation der EKR hat er in den letzten zehn Jahren starke Impulse gesetzt, damit die beiden Teile der einen Gemeinschaft, die ausgewanderten und die in der Heimat verbliebenen Siebenbürger Sachsen, zusammenwachsen. Am 1. Februar 2022 wechselt der 61-jährige Theologe als Mitarbeiter in den Stab der Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa nach Wien. SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss sprach mit Dr. Stefan Cosoroabă über die jüngsten Entwicklungen der siebenbürgischen Gemeinschaft. mehr...

16. Januar 2022

Kulturspiegel

Gedenktage 2022

Die Gedenktage 2022 zu historischen Ereignissen, Geburts- und Todestagen wurden zusammengestellt von Dr. Ingrid Schiel. mehr...

7. Dezember 2021

Kulturspiegel

Der Hermannstädter Lyriker Emil Hurezeanu in der Reihe „Lebendige Worte“ (XXIII)

Emil Hurezeanu, geboren 1955 in Hermannstadt, ist ein rumänischer Autor, Publizist und Politologe. Seit dem 3. Juni 2021 ist er Botschafter Rumäniens in Wien, nachdem er sechs Jahre als Botschafter in Berlin gewirkt hat. Neben seiner Tätigkeit als Journalist, Produzent und Moderator war er auch Herausgeber der Tageszeitung România Liberă in Bukarest sowie Intendant des TV-Senders Digi 24. Seine Auszeichnungen reichen von der Ehrenbürgerschaft der Stadt Hermannstadt/Sibiu (1998) über den Nationalen Verdienstorden im Rang eines Kommandeurs (2002), das Andrei-Șaguna-Kreuz der Metropolie Siebenbürgens (2013), den Orden „Glaube und Tugend“ im Rang eines Ritters der Nationalen Großloge Rumäniens (2014) und den Orden „Krone Rumäniens“ im Rang eines Ritters, überreicht von König Mihai I. (2015), bis hin zum Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2021). Er veröffentlichte u.a. „Lecția de anatomie“ (Die Anatomiestunde) 1979, „Ultimele, primele“ (Die Ersten, die Letzten) 1994, „Între câine și lup“ (Zwischen Hund und Wolf) 1996, „Cutia Neagră“ (Die Black Box) 1997. mehr...

22. Juli 2021

Kulturspiegel

Die Kronstädter Dramatikerin Elise Wilk in der Reihe „Lebendige Worte“ (XVII)

Elise Wilk (geb. 1981) ist eine der meistgespielten Dramatikerinnen der jüngeren Generation in Rumänien. Sie wuchs zweisprachig (deutsch und rumänisch) in Kronstadt auf. 2008 erhielt sie für ihr erstes Stück „Es geschah an einem Donnerstag“ den rumänischen Dramatikerpreis „dramAcum“. Seitdem werden ihre Stücke sowohl in Rumänien als auch im Ausland inszeniert, sie wurden bisher in zwölf Sprachen übersetzt. In Rumänien erhielten ihre Stücke unter anderen den Preis der Irischen Botschaft Bukarest für Nachwuchsdramatiker („Die grüne Katze“, 2013), Stück des Jahres („Papierflieger“, 2015), Monodrama des Jahres („Krokodil“, 2017). Wilk nahm an internationalen Programmen wie dem Forum Junger AutorInnen der Theaterbiennale Wiesbaden (2014), dem Dramatiker-Programm Hot Ink in New York (2015), Fabulamundi. Playwriting Europe (ab 2013) oder Galata Perform Instanbul (2021) teil. Sie übersetzt Theaterstücke aus dem Deutschen ins Rumänische und ist Mitglied des deutschsprachigen Komitees des Theaternetzwerks Eurodram. Elise Wilk ist Chefredakteurin der Wochenschrift Karpatenrundschau in Kronstadt. mehr...

8. Juli 2021

Interviews und Porträts

Bernd Fabritius: Entschädigungsverfahren für politische Verfolgung in Rumänien werden oft stockend und uneinheitlich bearbeitet

Die Rehabilitierung für politische Verfolgung in Rumänien (z.B. Deportation in die Sowjetunion oder die Bărăgan-Steppe, politische Verhaftung, Zwangswohnsitzverfügung etc.), vom rumänischen Staat im Gesetz (DL) 118/1990 geregelt und durch Gesetz 211/2013 auf Betroffene im Ausland unabhängig von der Staatsangehörigkeit angewendet, wurde durch die Gesetze 130/2020 und 232/2020 auf Kinder von Betroffenen ausgeweitet (vgl. Artikel „Entschädigungszahlungen für Kinder von Opfern politischer Verfolgung in Rumänien“, SbZ Online vom 10. März 2021). Viele Betroffene haben inzwischen sowohl den Genehmigungsbescheid der zuständigen Feststellungsbehörde AJPIS als auch den Auszahlungsbescheid und die zugesprochenen monatlichen Geldzahlungen erhalten, während andere Antragsteller trotz monatelanger Wartezeit noch nichts erledigen konnten. Um den aktuellen Stand der Bearbeitung in Rumänien zu klären, hat die Redaktion folgendes Interview mit RA Dr. Bernd Fabritius in München geführt. mehr...

25. Mai 2021

Aus den Kreisgruppen

Landesgruppe Hessen: Die 100-jährige Erika Condriuc erinnert sich

Glück erkennt man nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen -
Erika Condriuc liest mir den Spruch von einer der zahlreichen Glückwunschkarten vor, die anlässlich ihres 100. Geburtstags am 2. April ins Haus flatterten. Keine Vertreter des öffentlichen Lebens klopften als Gratulanten an ihre Türe, wie das zu außergewöhnlichen Jubiläen üblich ist. Schreckgespenst Corona im Zaum zu halten ist das Gebot dieser Tage. Nähere Verwandte hat Erika Condriuc keine mehr. Ganz allein blieb sie an ihrem Ehrentag jedoch nicht. Ihre Betreuerfamilie besuchte sie und brachte appetitliche Lachs-Kanapees mit. Auf Kuchen und Sekt wurde verzichtet. Es war ja Karfreitag. mehr...

11. Mai 2021

Verschiedenes

Kulinarischer Heimattag 2021: „Krautfunding“-Aktion: Siebenbürgische Spezialitäten in Nürnberg, Fürth und Langenzenn

Liebe Landsleute, liebe Freunde der Siebenbürger Sachsen, auch in diesem Jahr kann der Heimattag 2021 aufgrund von Corona nicht stattfinden und wir können unsere siebenbürgischen Spezialitäten in Dinkelsbühl leider nicht genießen. Wir alle wissen jedoch, dass ein Fest, ein Familientreffen und ein Feiertag in guter Erinnerung bleiben, wenn Essen und Bewirtung besonders schmackhaft sind. Um unseren diesjährigen Heimattag auch kulinarisch zu genießen, werden im Rahmen einer „Krautfunding“-Aktion im Kreisverband Nürnberg die geschätzten Metzger und Bäcker unserer Gemeinschaft in der Woche vor dem Pfingstfest bekannte Speisen und Kuchen anbieten. mehr...

11. April 2021

Kulturspiegel

"Gott weiß mich hier": Radu Carp im Gespräch mit Eginald Schlattner

Ein recht ungewöhnliches Buch hat der Pop Verlag in Ludwigsburg 2020 unter dem Titel „Gott weiß mich hier“ herausgegeben. Ungewöhnlich, dass ein rumänischer Politologe, Professor Dr. Radu Carp von der Universität Bukarest, einen Pfarrer, den Schriftsteller Eginald Schlattner aus Rothberg, um ein Interview ersucht. Der Professor hatte Schlattners Romane gelesen, war vom Reichtum seiner Gedankenwelt beeindruckt. und hatte ihn zunächst 2004 in Rothberg besucht. mehr...

10. April 2021

Kulturspiegel

Brukenthal-Denkmal in Hermannstadt: Statue von Árpád Deák gewinnt Wettbewerb

„Habemus un proiect câștigător‟ - „Habemus (wir haben) ein Gewinner-Projekt!" - waren die ersten Worte von Alexandru Chituță, dem Sprecher des Brukenthal-Museums, am 1. März in der Pressekonferenz. Von den dreizehn kunstsinnigen Juroren, darunter auch Dr. Paul Jürgen Porr, der Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), haben zehn für die eingereichte Brukenthal-Statue von Árpád Deák gestimmt. mehr...