1. Januar 2020

Deportationsgedenkfeiern in Drabenderhöhe und Nürnberg

Mitte Januar sind es 75 Jahre, seit viele Deutsche aus Rumänien in die Sowjetunion zur Zwangsarbeit deportiert wurden. Unter ihnen befanden sich viele junge siebenbürgische Frauen und Mütter, die ihre Kinder zurücklassen mussten und sie erst viele Jahre später wiedersehen sollten.
Die Kreisgruppe Drabenderhöhe lädt für Sonntag, den 12. Januar, 14.30 Uhr, zu einer Gedenkfeier in die Kapelle des Alten- und Pflegeheims ein. Einige der vor 75 Jahren deportierten Frauen leben heute noch in Drabenderhöhe und werden an diesem Gedenken teilnehmen. Enni Janesch, Ehrenvorsitzende der Kreisgruppe, hält einen Vortrag über die Deportation und deren Folgen für die Familien. Grußworte spricht außerdem Rainer Lehni, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen. Musikalische Darbietungen sowie Gespräche bei Kaffee und Kuchen runden das Programm ab.

Deportationsvortrag im Haus der Heimat, Imbuschstraße 1, in Nürnberg

Einen Vortrag zum Thema „Deportation in die Sowjetunion vor 75 Jahren“ hält StD a.D. Horst Göbbel am Donnerstag, dem 16. Januar, um 17.00 Uhr, in Vortragsreihe Blickpunkt Siebenbürgen im Haus der Heimat, Seminarraum, Imbuschstraße 1, in Nürnberg.

Schlagwörter: Deportation, Vortrag, Gedenkfeier, Drabenderhöhe, Nürnberg

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