22. Februar 2021

Einsatz für die siebenbürgische Jugend: Interview mit Monika Thiess

Monika Thiess, geboren in München, ihre Mutter stammt aus Donnersmarkt und ihr Vater aus Urwegen. Die 25-Jährige wohnt in Garching bei München und arbeitet nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre als Sachbearbeiterin bei der Regierung von Oberbayern. 2017 wurde sie Kassenwartin der Siebenbürgischen Jugendtanzgruppe München und übernahm ein Jahr später deren Leitung. Seit März 2020 ist sie auch Kassenwartin der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland, Landesgruppe Bayern (kurz SJD Bayern). Ihre Hobbys: Freunde treffen, Tanzen, Rezepte ausprobieren. Victoria Knight führte ein Interview mit Monika Thiess über ihren Einsatz in der siebenbürgischen Jugendarbeit.
Monika Thiess ...
Monika Thiess
Was ist Ihre erste Erinnerung an die SJD? Hat dies Ihr Interesse geweckt, sich in der SJD Bayern zu engagieren?
Vor zehn Jahren trat ich nach meiner Konfirmation der Siebenbürgischen Jugendtanzgruppe München bei. Noch im selben Jahr durfte ich zu meinem ersten Volkstanzwettbewerb mitfahren und erlebte einen so spannenden und spaßigen Tag und Abend, dass ich gleich vor Ort SJD-Mitglied wurde. Ich wollte unbedingt die Truppe unterstützen, die eine so tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt hatte. Damals konnte ich mir noch nicht vorstellen, selbst mitzuwirken. Als Leiterin und Kassenwartin der Tanzgruppe München sammelte ich dann genug Erfahrung, um mir ein Amt bei der SJD zuzutrauen.

Welche Ziele haben Sie sich als Kassenwartin der SJD Bayern gesetzt?
Ich war immer sehr gerne auf SJD-Veranstaltungen und habe viele Freunde finden können. Durch mein Engagement möchte ich auch vielen anderen Jugendlichen diese Möglichkeiten bieten. Speziell in meinem Amt als Kassenwartin will ich den anderen Ämtern den Rücken frei halten, damit sie sich auf die Planung konzentrieren können und nicht vor lauter Zahlen verzweifeln.

Als Kassenwartin haben Sie sicherlich auch jetzt viel zu tun. Wie gehen Sie zum Beispiel vor, wenn mal eine Veranstaltung zu teuer geplant wurde?
Generell werden Veranstaltungen so geplant, dass mit einer realistischen Teilnehmerzahl weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet wird. Je nach tatsächlicher Teilnehmerzahl läuft manche Veranstaltung besser als andere. So gleicht sich der Gewinn der einen mit dem Verlust der anderen aus. Schlecht laufende Veranstaltungen werden überarbeitet und eventuell Alternativen gesucht.

2020 war ein Jahr voller unvorhergesehener Umstände. Wie wirkt sich die Pandemie auf die Finanzen und geplanten Veranstaltungen aus?
Wie so viele andere mussten auch wir jegliche Veranstaltungen absagen. Trotzdem haben wir nach Alternativen gesucht und beispielsweise das Online-Fifa-Turnier organisiert. Schließlich möchten unsere Mitglieder auch in diesen Zeiten für ihren Mitgliedsbeitrag etwas geboten bekommen und suchen die Gemeinschaft. Da wir bei unseren Planungen darauf achten, dass im Vorfeld keine Kosten entstehen, sind uns im letzten Jahr keine gravierenden finanziellen Nachteile entstanden. So können wir uns darauf konzentrieren, was wir in den nächsten Jahren unserer Amtsperiode anbieten möchten.

Schlagwörter: Interview, SJD, Bayern, Kassenwartin, Ehrenamt, Jugend, Tanzgruppe, München, Garching

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