25. Januar 2019

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Eine etwas andere Adventsfeier in Kempten

Unter dem Motto „Es weihnachtet sehr“ fand am zweiten Advent, dem 9. Dezember, die Vorweihnachtsfeier des Kreisverbandes Kempten/Allgäu in der Evangelischen Markuskirche in Kempten statt. Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste begann die gut besuchte Veranstaltung mit dem Programm für die Kleinen. Alle anwesenden Kinder versammelten sich um Sabine Dornach. Gemeinsam sahen und hörten sie die Geschichte „Der allerkleinste Tannenbaum“. Markus Krich hatte eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet und projizierte die passenden Bilder auf die Leinwand, während Sabine die Geschichte vorlas. Äußerst gespannt verfolgten die Zuhörer, wie aus dem kleinsten Tannenbaum doch noch ein wunderschöner Weihnachtsbaum wurde, der gemeinsam mit den Tieren des Waldes die Geburt des Heilandes feierte.
Einen der Höhepunkte unserer Feier stellte der Besuch des Nikolaus dar. Voller freudiger Erwartung sangen die Kleinen „Lasst uns froh und munter sein“. Dann horchten sie gespannt nach draußen. Und tatsächlich hörte man den Nikolaus nahen! Im nächsten Augenblick betrat er den Raum und wurde von den Kindern freudig begrüßt. Drei mutige Mädchen trauten sich, je ein Gedicht vorzutragen, bevor der Nikolaus seine mitgebrachten Päckchen verteilte. Wie strahlten die Augen der Kleinen! Bevor sich der heilige Mann verabschiedete, bescherte er auch die anwesenden Mitglieder unserer Jugendgruppe. Kurz danach begleitete Sabine Dornach die Kinder und Jugendlichen in einen Nebenraum, wo sie unter Anleitung von Katharina Meltzer Christbaumketten bastelten und Mandalas malten.Zwei mutige Mädchen, Vanessa und Jasmin, tragen ...Zwei mutige Mädchen, Vanessa und Jasmin, tragen gemeinsam ein Nikolausgedicht in Kempten vor. Foto: Helmut Hallmen Währenddessen fand im Kirchenraum eine wunderbare Adventsandacht für die Erwachsenen statt. Unser Gast aus Österreich, Pfarrer Mathias Stieger, sprach über die besonders wohltuende Wirkung des Dialektes in jeder Gemeinschaft, auch in unserer siebenbürgisch-sächsischen. Früher unterrichteten in Siebenbürgen viele Lehrer im Dialekt und die Pfarrer predigten sonntags in der Kirche in der „Sprache des Volkes“. Auch in unserer schnelllebigen Zeit gewinnen die Adventstraditionen wesentlich an Bedeutung, wenn die Menschen ihre Sehnsucht nach Angenommensein, nach menschlicher Wärme, nach Frieden und Harmonie in ihrem Dialekt zum Ausdruck bringen können. Pfarrer Stieger meinte, dass Singen und Sprechen im eigenen Dialekt einfach besser tut. „Es scheint, als würde Gott uns näher sein.“ Anschließend erläuterte er recht anschaulich drei passende Bibelstellen. Mit dem eindringlichen Appell an alle, sich auf die wahre Weihnachtsbotschaft zu besinnen, beendete unser Gast die Adventsandacht.

Bei Kaffee und selbst gebackenen Plätzchen/Kuchen konnten sich die Gäste gemütlich austauschen. Anschließend sangen sie gemeinsam altbekannte Weihnachtslieder. Unser Gast, Adelheid Ressler, begleitete uns mit dem Akkordeon. Mit viel Begeisterung trug sie zwischendurch Gedichte vor und erzählte eine passende Geschichte. Unsere älteren Verbandsmitglieder überraschten wir mit je einem Weihnachtspäckchen, das die fleißigen Helferinnen vorbereitet hatten. Zum Abschluss der Feier fand auch heuer eine Weihnachtstombola mit verschiedenen, zum Teil selbst gemachten Sachpreisen, z.B. Engel, Marmeladen, statt.

Zu guter Letzt bedankte ich mich im Namen des Vorstandes bei allen Mitwirkenden und überreichte kleine Geschenke. Ein ganz besonderes Dankeschön ging an unsere österreichischen Gäste, Pfarrer Mathias Stieger und Adelheid Ressler, die die Feier erheblich bereichert haben. Den Vorstandsmitgliedern des Kreisverbandes danke ich für ihren unermüdlichen Einsatz im Jahre 2018 zum Wohle unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft. Unseren Verbandsmitgliedern von nah und fern wünsche ich ein gutes und gesundes neues Jahr 2019! „Gott erhoalt‘ dich!“

Senta Wotsch

Schlagwörter: Kreisverband, Kempten, Adventsfeier, Andacht, Nikolaus

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