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29. Oktober 2017

Aus den Kreisgruppen

Kreisgruppe Regensburg: Siebenbürger Sachsen bei 60. Steubenparade in New York

Am 31. Dezember 2016, 18.00 Uhr, erreichte mich ein Anruf von Hermann Grimm. Er stellte sich kurz vor, sagte, er plane im September 2017 mit einer siebenbürgischen Blaskapelle zur 60. Steubenparade nach New York zu fahren, und fragte, ob die Blaskapelle Regensburg bereit wäre, diese Reise anzutreten. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 5 mal kommentiert.

  • Fabritius

    1Fabritius schrieb am 31.10.2017, 16:19 Uhr:
    Beitrag um 16:25 Uhr von Moderation geändert.
    Hallo Herr Umberath, herzlichen Dank für diesen sehr interessanten Artikel und überhaupt für die Initiative, unsere Kultur nach Übersee zu bringen. Solche Unternehmungen machen viel Freude und motivieren, das weiß ich aus eigener Erfahrung ;-).

    Zu den Hinweisen im letzten Absatz habe ich mich natürlich sofort erkundigt, was da gewesen ist und habe folgende Informationen erhalten: Nicht Werner Kloos als Privatmann hat sich "beteiligt", sondern eben gerade der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, durch die dafür zuständige Gliederung, den Landesverband Bayern, zu dem Regensburg gehört, und Werner Kloos ist der Landesvorsitzende, der Ihnen im Namen des Verbandes die Förderung mitgeteilt hat. Ich freue mich sehr, dass diese Förderung möglich war und wünsche Ihnen und Ihrer Gruppe weitere tolle Erfahrungen, wie die Beteiligung an der Steubenparade.

    Zur Vermeidung des entstandenen Missverständnisses, welches Ihnen offenkundig Enttäuschung bereitet hat, hätte natürlich auch der Kulturreferent des Bundesverbandes Ihnen mitteilen können, dass die Förderung im Rahmen der Möglichkeiten durch die zuständige Landesebene erfolgt (es ist der gleiche Verband), die entsprechende Info durch den Landesvorsitzenden Kloos hatte ja aber die gleiche Wirkung. Ansonsten hätte auch ein Telefonanruf mit einer kurzen Rückfrage beim Bundeskulturreferenten zur Vermeidung des Missverständnisses beigetragen.

    Auf der am 4. und 5. November auf Schloss Horneck stattfindenden Tagung der Kreisvorsitzenden des Bundesverbandes werden wir übrigens sicher auch über diverse Fördermöglichkeiten beraten, die neben einer Förderung durch unseren Verband weitere Möglichkeiten der Unterstützung solcher Veranstaltungen aufzeigen. Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch dort, zu dem Sie mit Ihrem Bericht dann sicher auch für die anderen Kreisvorsitzenden motivierend beitragen können.
    Beste Grüße
  • Siegbert Bruss

    2Siegbert Bruss schrieb am 02.11.2017, 13:24 Uhr:
    Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster hat sich in einem Schreiben an Johann Umberath, Vorsitzender der Kreisgruppe Regensburg, dafür entschuldigt, dass er die Förderanfrage erst am heutigen Donnerstag, dem 2. November 2017, beantwortet. Er war, ebenso wie Dr. Bernd Fabritius, Verbandspräsident des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland (siehe Kommentar Nr. 1 zu diesem Artikel), davon ausgegangen, dass Werner Kloos, Vorsitzender des Landesverbandes Bayern, ihm das schon mündlich mitgeteilt habe. Der Verband habe durch die dafür zuständige Gliederung, den Landesverband Bayern, vertreten durch dessen Vorsitzenden Werner Kloos, die Teilnahme der Kreisgruppe Regensburg an der Steubenparade in New York gefördert. Hans-Werner Schuster schreibt: „Ihren kulturellen Beitrag bei der Steubenparade konnten wir leider nicht auch seitens des Bundeskulturreferates des Verbands der Siebenbürger Sachsen fördern, weil Ihr Antrag vom 28. Februar 2017 zu spät eintraf: Die Finanzplanung des Verbandes und damit auch die Mittel des Bundeskulturreferates werden jeweils am Jahresende für das Folgejahr vom Bundesvorstand abgesegnet. Durch die Großveranstaltungen dieses Jahres in Siebenbürgen war auch der sonst bestehende enge Spielraum nicht vorhanden.“
    Schließlich bedankt sich der Bundeskulturreferent „bei allen Teilnehmern für ihren außerordentlichen Einsatz, siebenbürgisch-sächsische Kultur bei der Steubenparade in New York zu präsentieren“, und wünscht ihnen weiterhin viel Schaffensfreude und Erfolg.
  • seismos

    3seismos schrieb am 02.11.2017, 18:26 Uhr (um 18:34 Uhr geändert):
    Zitat:

    "Durch die Großveranstaltungen dieses Jahres in Siebenbürgen war auch der sonst bestehende enge Spielraum nicht vorhanden.“"

    Das ist doch großartig - wenn da viel Spielraum gewesen ist, warum haben sie dann nicht großzügig gehandelt und einen Zuschuß ausbezahlt?
  • Siegbert Bruss

    4Siegbert Bruss schrieb am 03.11.2017, 11:12 Uhr:
    Hallo Herr Wirtz,
    zu Ihrem Verständnis: Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster schreibt, dass die Planung der kulturellen Breitenarbeit bereits zum Jahresende für das Folgejahr beschlossen wird. Darüber hinaus gibt es in der Regel kleine Spielräume, um auch unvorhergesehene Vorhaben zu fördern. Da aber 2017 das Sachsentreffen in Hermannstadt mitfinanziert wurde, fiel in diesem Jahr sogar dieser enge Spielraum aus. Das war mit ein Grund, weshalb eine Förderung der Kreisgruppe Regensburg aus den Mitteln des Bundeskulurreferates nicht möglich war.
  • seismos

    5seismos schrieb am 03.11.2017, 23:42 Uhr:
    Hallo Herr Bruss,

    Na, dann war das aber sehr - sehr mißvertsändlich formuliert worden.
    Danke für die Aufklärung.

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