30. Dezember 2010

„Mitteilungen aus dem Siebenbürgen-Institut“, Dezember 2010

Im neu erschienenen Informationsblatt wird zunächst dem Nachwuchskreis „Studium Transylvanicum“ zur 25. Siebenbürgischen Akademie­woche gratuliert, die im September 2010 in Wol­kendorf/Burzenland stattfand.
Es ist durchaus nicht alltäglich, dass sich ein ausdrücklich als offen verstehender Kreis, der keine feste institutionelle Form hat, bereits in „dritter Generation“ mit weitgehend gleichbleibendem Konzept fortgeführt wird: junge Menschen wissenschaftlich an das Thema Siebenbürgen heranzuführen und zu eigenem Weiterforschen anzuregen ist nach wie vor die Zielrichtung. Waren es zu Beginn 1986 noch fast ausschließlich sächsische Studenten, so sind diese 2010 eher zur Ausnahme geworden.

Des Weiteren berichten die „Mitteilungen“ über die Herbst-Wahlen bei Kulturrat und Arbeitskreis. Während der Vorstand beim Kulturrat unverändert blieb, gab es beim Arbeitskreis Veränderungen: Ingrid Schiel und Thomas Şindilariu wurden neu gewählt, hingegen stellte sich Hon. Prof. Dr. Konrad Gündisch auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl. Der Vorsitzende Dr. Ulrich Wien würdigte sein Engagement seit 1986 im Vorstand, davon lange Zeit als stellvertretender Vorsitzender, und dankte ihm vor allem für seine zahlreichen Initiativen und Anregungen, stellte aber mit Beruhigung fest, dass er dem Arbeitskreis und dem Vorstand durch seine Tätigkeit als Hauptredakteur der Zeitschrift für Siebenbürgische Landeskunde wie als Berater auch weiterhin sehr eng verbunden bleiben werde.

Auch über Neuregelungen in Gundelsheim wird berichtet: Dr. Annemarie Weber wird künftig das vom Bund geförderte Forschungsprojekt „Identitätskonstruktionen der Siebenbürger Sachsen 1945-1971“ bearbeiten. Die Aufgaben der Geschäftsführung haben in beiden Vereinen (Kulturrat und AKSL) bis auf weiteres Vorstandsmitglieder übernommen. Nutzer und Mitglieder werden gebeten, sich auch weiterhin ver­trauensvoll an die Geschäftsstelle zu wenden, entweder per Post oder per E-Mail an: info[ät]siebenbuergen-institut.de. Der bewährte und erfahrene Mitarbeiterstab im Schloss und in der Schlossstraße wird weiterhin sein Bestes geben, alle Anfragen weiterzuleiten oder zu bearbeiten.

Weiterhin wird über die Studienfahrt auf den Spuren des Deutschen Ordens im Vorfeld der AKSL-Jahrestagung in Kronstadt (15. und 16. September 2011) informiert und zur Anmeldung aufgerufen. Die Fahrt soll über Marienburg/Preußen, Thorn, Krakau und Kaschau ins Burzenland und zurück über Wien gehen. Weitere Themen sind die Anschaffung eines neuen leistungsfähigen Kopierers mit Unterstützung mehrerer HOGs für den Gundelsheimer Lesesaal, der Einsatz des Vereins der Freunde und Förderer der Siebenbürgischen Bibliothek im vergangenen Jahr (die mit diesem Heft übrigens ihre diesjährige Weihnachtsgabe erhielten) und zahlreiche Neuerscheinungen zu siebenbürgischen Themen. Die „Mitteilungen aus dem Siebenbürgen-Institut“ werden auf die Homepage des Siebenbürgen-Instituts gestellt (www.siebenbuergen-institut.de), wo auch Informationen über die Mitgliedschaften in den Gundelsheimer Vereinen zu finden sind.

Abschließend steht die Einladung zum Neujahrsempfang für Samstag, den 8. Januar 2011, 15.00 Uhr, in den Festsaal auf Schloss Horneck, bei dem Professor Harald Zimmermann das siebenbürgische Deutschordensjahr mit dem Vortrag „Vom Burgenbau im Burzenland und anderswo“ einläuten wird.

Schlagwörter: Siebenbürgen-Institut, Rezension

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