5. November 2015

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Symposium in Berlin: Deportation in der rumäniendeutschen Literatur

Der Deportation in der rumäniendeutschen Literatur widmet sich ein literarisches Symposium im Gedenkjahr „70 Jahre Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion“, das vom 2. bis 3. Dezember 2015 im Europasaal der Deutschen Gesellschaft e. V. (E-Mail: is[ät]deutsche-gesellschaft-ev.de, Telefon 0 30 / 88 41 22 52), Voßstraße 22, in Berlin-Mitte stattfindet. Die Tagung wird gefördert von der Beauftragten für Kultur und Medien.
Programm am 1. Tag, 17.00-17.15 Uhr: Begrüßung durch Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V.; 17.15 - 18.30 Uhr: Dr. Florian Kührer-Wielach, Historiker, Direktor des Instituts für Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität (München): „Der unsichtbare Rucksack – Historiographische Perspektiven auf die Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion“; 18.30-19.15 Uhr: Michael Markel, Literaturwissenschaftler (Nürnberg): „Die Deportation der Rumäniendeutschen im Spiegel der schönen Literatur. Versuch einer Bestandsaufnahme“; 20.00-21.30 Uhr: Filmvorführung und Publikumsdiskussion mit Günter Czernetzky, Auszüge aus den Dokumentarfilmen „Heimkehr aus der Sklaverei“ und „Arbeitssklaven unter Hitler und Stalin“.

2. Tag, 9.30-10.15 Uhr: Ernest Wichner, Direktor des Literaturhauses Berlin: „Der zweite Weg Oskar Pastiors in den Donbass“; 10.15-11.00 Uhr: Norbert Wehr, Herausgeber der Literaturzeitschrift Schreibheft, Deutsche Gesellschaft e. V.: „Hungerengel. Zur Entstehung eines Radio-Features über die Zusammenarbeit von Herta Müller und Oskar Pastior“; 11.30-13.00 Uhr: Podiums- und Publikumsdiskussion mit Dr. Florian Kührer-Wielach, Michael Markel, Ernest Wichner und Norbert Wehr, Moderator: Robert C. Schwartz, Redaktionsleitung in dem Programmbereich Südosteuropa der Deutschen Welle; 14.00-14.45 Uhr: „Im Staub der Geschichte. Neben einer Distel wurde ich geboren. Deportation in den Bărăgan – blick zurück nach vorn!“ – Lesung mit dem Schriftsteller Horst Samson; 14.45-15.30 Uhr: „Auch hinfort wird zu erzählen bleiben vom Schnee“ – Lesung mit dem Schriftsteller Johann Lippet; 15.45-16.30 Uhr: Georg Aescht, Chefredakteur der Kulturpolitischen Korrespondenz (Bonn): „Der Kontrapunkt: Richard Wagners Roman ‚Habseligkeiten‘ und Erwin Wittstocks ‚Januar ’45 oder Die höhere Pflicht‘“; 16.30-18.00 Uhr: Podiums- und Publikumsdiskussion mit Horst Samson, Johann Lippet und Georg Aescht, Moderator: Robert C. Schwartz; 18.00-18.15: Schlusswort von Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis zum 27. November 2015 ist erwünscht. Kontakt: Dr. Ingeborg Szöllösi, Telefon: (0 30) 8 84 12-2 52, E-Mail: is[ät]deutsche-gesellschaft-ev.de.

Das vollständige Programm als pdf-Datei finden Sie hier.

Mehr Informationen auch auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft.

Schlagwörter: Symposium, Literatur, Rumäniendeutsche, Deportation, Einladung

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