16. März 2026

Tobias Pagel ist „Rolf Bossert“-Gedächtnispreisträger 2026

Der Preisträger 2026 des vor sieben Jahren ins Leben gerufenen „Rolf Bossert“-Gedächtnispreises steht nun fest. Die meisten Punkte erzielte der in Sigmaringen geborene Tobias Pagel. Er lebt und arbeitet in Konstanz.
Tobias Pagel, Träger des „Rolf Bossert“ ...
Tobias Pagel, Träger des „Rolf Bossert“-Gedächtnispreises 2026
Pagel studierte Germanistik, Geschichte und Sportwissenschaft sowie am „Studio für Literatur und Theater“ in Tübingen. Unter seinem Namen erschienen zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, wie etwa in „die horen“, „metamorphosen“, „Konzepte“ und „ostragehegen“ 2017, 2019 und 2023. Er war Stipendiat des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg - 2017, Finalist beim 25. Open Mike in Berlin und beim 20. Leonce- und Lena-Preis in Darmstadt. Im Jahr 2020 war Tobias Pagel Gewinner des 18. Feldkircher Lyrikpreises. Sein Sachbuch „Gedichte schreiben - 50 kreative Impulse“ erschien 2021 im Westermann-Verlag, sein Gedichtband „flüchtiges licht“ wurde 2022 im Verlag Edition Tandem publiziert. 2025 erschien sein zweiter Gedichtband „hellfelder“ in der edition offenes feld.

Die Jury-Mitglieder (Dietrich Machmer – Preisträger für das Jahr 2024 –, als Vorsitzender, und die Mitglieder: Dr. Waldemar Fromm, Katharina Kilzer, Hellmut Seiler – Initiator des „Rolf Bossert“-Gedächtnispreises –, Dr. Olivia Spiridon und Barbara Zeizinger / in alphabetischer Reihenfolge) hatten eine Menge Arbeit zur Bewertung zu bewältigen: Für den „Rolf Bossert“-Gedächtnispreis 2026 wurden bis zum Einsendeschluss am 21. Dezember 2025 160 Einsendungen registriert, davon 136 aus Deutschland, weitere aus Österreich, der Schweiz, Norwegen, Chile, Griechenland, Italien, Polen, aus der Ukraine und aus Ungarn. Der mit 2 000 Euro dotierte Gedächtnispreis wird Ende März innerhalb der XXXVI. Auflage der „Deutschen Literaturtage in Reschitza“ überreicht.

Der von Hellmut Seiler initiierte Gedächtnispreis würdigt deutschsprachige Gedichte eines Autors, wobei die Zuordnung zur Gattung Lyrik deutlich erkennbar sein muss. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Erwähnenswert ist noch, dass das Institut für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen, das Kulturwerk Banater Schwaben e.V. Bayern, die Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V. München, das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ den Lyrikwettbewerb und die Preisvergabe fördern. Wichtige Unterstützer des Preises sind auch die Mitglieder des Förder- und Freundeskreises, deren Zahl sich ständig vergrößert.

Bekanntlich ist der erste Preisträger des „Rolf Bossert“-Gedächtnispreises der in Moskau geborene und in der Schweiz lebende Alexander Estis. Die zweite Preisträgerin aus dem Jahr 2021 war Britta Lübbers aus Oldenburg, Deutschland. Der dritte Preisträger war Bastian Kienitz aus Mainz, Deutschland für das Jahr 2022, den Gedächtnispreis 2023 bekam Christian T. Klein aus Wien, Österreich, für 2024 Dietrich Machmer (Seevetal, Deutschland) und den Gedächtnispreis für das vergangene Jahr 2025 bekam Nicole Quaß (Düsseldorf, Deutschland). Alle sechs Preise wurden innerhalb der „Deutschen Literaturtage in Reschitza“, jeweils im Beisein des Großteils der Jurymitglieder und, teilweise, der zwei Söhne von Rolf Bossert, verliehen.

Erwin Josef Țigla

Schlagwörter: Bossert, Wettbewerb, Auszeichnung

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