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18. Juli 2010

Kulturspiegel

Siebenbürgisch-sächsische Friedhöfe nach der Aussiedlung

Um eine komplexe, ja sogar heikle Problematik ging es am 17. Juni im Haus der Heimat Nürnberg beim Vortrag „Siebenbürgisch-sächsische Friedhöfe nach der Aussiedlung“. Im Mai 2009 hatte Horst Göbbel in einem stattlichen Dorf in Südsiebenbürgen ein aufwühlendes Erlebnis beim Anblick eines sehr sauberen, klar geordneten Friedhofs. Seine Eindrücke und Gedanken zum Thema Friedhöfe hat Horst Göbbel in einem Vortrag in Nürnberg zusammengefasst, der im Folgenden gekürzt wiedergegeben wird. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 2 mal kommentiert.

  • Äschilos

    1Äschilos schrieb am 20.07.2010, 07:42 Uhr:
    Als wir kamen, hatten wir hier keine Gräber. Wir waren ein "Volk ohne Gräber", d.h. ohne Wurzeln. Nun haben die meisten auch in D,A,CAN,USA ..."ihre" Gräber,die der Freunde, Verwandten etc.- Zeichen vom Verwurzeln in der neuen Heimat?
  • der Ijel

    2der Ijel schrieb am 22.07.2010, 11:12 Uhr (um 11:19 Uhr geändert):
    Frittefsgedunken----

    Gräber gebühren uns.
    Gräber berühren uns,
    Gräber rühren uns.
    ---------------------------
    Ǻf oldem Frittef
    fēst um Rīn,
    mat Rosem iwerwossen
    däa luet en insem Graw.

    En machtich Donn
    derlonjest stiht,
    da namest hot gepflunzt
    uch namest hot begossen,
    brīt käille Schadden dråf.

    E grassich Stīn
    åf ganer Seitj vum Graw,
    åf sanjem Ploatz noch bliw,
    schaks rakt di än de Loaft.

    En Hūnd åf dese Stīn
    mat hōrdem Staft
    fuer longer Zeitj īst schriw:
    „Gūldan såksesch Schraft“

    Hetj schraift manj Anjkelsån
    änt Bäuch fuer as Gemīn
    de Nummen ålles åf,
    hia līst ent kloift zesummen,

    gothesch uch
    låtenjesch Bäuchstowen.
    Un desem Graw
    ba desem Stīn
    kitt hia åf nichen Nummen.

    Än der Zejt satzen ech
    äm Schaden
    ba der Donn, ent graindeln
    når fuer mech.

    En Zēhr ois manjem Uuch
    bahnt sich de Wēch
    ent rannt um Bōrt mir owen.

    Uch der Goang
    en Zetjlong schwecht,
    vernīcht sich nüe,
    ent drea hī frēcht:
    Grüßvōter
    wi luet ha begrōwen?

    Stīt et net dråf ?
    Såksesch Schraft uch Spreach
    luet än desem Graw,
    ma Goang,wear dåt danj Freach ?

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