Schlagwort: Brukenthalmuseum
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AKSL-Tagung in Hermannstadt: Brukenthal und die siebenbürgische Erinnerungskultur
Dem siebenbürgischen Politiker, Kunstsammler und Mäzen Samuel von Brukenthal war eine internationale Fachtagung gewidmet, die der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) in Zusammenarbeit mit dem Brukenthalmuseum und dem Friedrich-Teutsch-Haus aus Anlass des 200. Jubiläums der Eröffnung des Brukenthal-Museums vom 16.-18. Juni in Hermannstadt veranstaltete. Das Treffen hatte einen besonderen Charakter, weil es 175 Jahre nach der offiziellen Anerkennung des Vereins für siebenbürgische Landeskunde (1842) stattfand und zugleich die 50. Jahrestagung des AKSL darstellte. An den Werdegang und die Entwicklung des AKSL erinnerte dessen Vorsitzender Dr. Ulrich A. Wien in einer gemeinsamen Mitgliederversammlung des AKSL-Rumänien und des AKSL-Heidelberg. mehr...
Tagung und Studienreise über Samuel von Brukenthal
Der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V., Heidelberg, veranstaltet am 17.-18. Juni 2017 in Hermannstadt, zusammen mit dem Brukenthalmuseum und dem Begegnungs- und Kulturzentrum „Friedrich Teutsch“ der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, die Internationale Fachtagung „Samuel von Brukenthal und die siebenbürgische Erinnerungskultur“. Es handelt sich gleichzeitig um die 50. Jahrestagung des Landeskundevereins, ein bedeutsames Jubiläum dieser traditionsreichen wissenschaftlichen Einrichtung. mehr...
200 Jahre Brukenthalmuseum in Hermannstadt
Das international renommierte Brukenthalmuseum in Hermannstadt feiert 2017 sein 200-jähriges Jubiläum. 1817 wurde die von Baron Samuel von Brukenthal (1721-1803) hinterlassene umfangreiche Kunstsammlung von europäischem Rang der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Zu dem Wappen der von Samuel von Brukenthal gegründeten Einrichtung gesellt sich heute ein Zeichen der Wertschätzung seitens des rumänischen Staates”, sagte Staatspräsident Klaus Johannis bei der Auftaktveranstaltung zum 200. Jubiläum des Brukenthalmuseums, die am „Geburtstag” des Museums, dem 25. Februar 2017, stattfand. Seine Wertschätzung zeigte Staatspräsident Klaus Johannis durch die Verleihung des Kulturverdienstordens im Rang eines Kommandeurs an die Leitung des ältesten Museums in Rumänien. mehr...
Studienreise auf Brukenthals Spuren
Der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde veranstaltet am 17.-18. Juni 2017 in Hermannstadt, in Zusammenarbeit mit dem Brukenthalmuseum und dem Friedrich-Teutsch- Haus, eine internationale Fachtagung zum Thema „Samuel von Brukenthal und die siebenbürgische Erinnerungskultur“. Anlass ist das 200. Gründungsjubiläum des Brukenthalmuseums (siehe nebenstehendes Plakat). mehr...
Orientalischer Salon im Brukenthalmuseum eröffnet
Hermannstadt – Nach über 50 Jahren wurde der orientalische Salon im Nordflügel des Brukenthalmuseums nach umfassender Restauration am 1. September wieder für den Publikumsverkehr eröffnet. Den Besucher erwarten einzigartige Exponate, etwa ein Terrakotta-Kamin im Rokoko-Stil oder ein 1766 in Hermannstadt gefertigter Barock-Sekretär. mehr...
Patriziertracht in Hermannstadt
Unter dem Titel „Standesgewand – Nationalkostüm – Modetracht. Der Kleiderwandel im siebenbürgischen Hermannstadt im 18. und frühen 19. Jahrhundert“ hat die Volkskundlerin Dr. Irmgard Sedler kürzlich einen ausgezeichneten Aufsatz veröffentlicht. Der 40 Seiten lange Artikel mit 13 Abbildungen ist als Teil eines größeren Forschungsvorhabens auf den Seiten 25-64 des folgenden Buches zu lesen: „Provinz als Denk-und Lebensform. Der Donau-Karpatenraum im langen 19. Jahrhundert“, herausgegeben von H. Heppner/ M. Miladinović-Zalaznik, Reihe: Neue Forschungen zur ostmittel- und südosteuropäischen Geschichte, Band 7, Peter Lang Edition, Frankfurt, 2015, 332 Seiten, 59,95 Euro, ISBN 978-3-631-66569-5 (Print), E-ISBN 978-3-653-05969-4 (E-Book). mehr...
Ausstellung im Brukenthalmuseum: „Samuel von Brukenthal als Unternehmer“
Das Brukenthalmuseum in Hermannstadt zeigt die Ausstellung „Samuel von Brukenthal als Unternehmer“ vom 18. Juni bis 26. September 2015 (Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag, 10.00-18.00 Uhr; geschlossen jeweils am ersten Dienstag des Monats). Die Vernissage findet am Donnerstag, den 18. Juni, um 15.00 Uhr im Kartographischen Kabinett des Hermannstädter Brukenthalpalais statt.
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Alte Meister als junge Umweltbotschafter: "Die Grüne Sendelbinde"
Rumänien ist nicht nur aufgrund seiner faszinierenden Völkervielfalt und Naturschönheiten berühmt, sondern auch durch schwerwiegende Umweltsünden in die Schlagzeilen geraten. Die siebenbürgische Kleinstadt Kleinkopisch galt in der Zeit vor der politischen Wende als eine der weltweit am höchsten mit Umweltgiften belasteten Städte. Erst im Jahr 2000 ereignete sich im Nordwesten Rumäniens eine der größten Umweltkatastrophen Europas, als der Damm einer Golderz-Aufbereitungsanlage brach und eine ungeheure Menge von mit Schwermetallen versetzter Natriumcyanidlauge in die Gewässer des Landes gelangte. Die seit der Wirtschaftskrise verschärften wirtschaftlichen Probleme des Landes erhöhen das Risiko einer Marginalisierung von Umweltproblemen, eine Gefahr, der das in Hermannstadt angelaufene Kommunikationsprojekt „Die Grüne Sendelbinde“ mit innovativen Mitteln entgegenwirken will. mehr...
Positive Entwicklung des Brukenthalmuseums
Seit der Rückgabe der Gebäude und Sammlungen an die Evangelische Kirche im Jahr 2006 hat sich das Brukenthalmuseum in Hermannstadt sehr positiv entwickelt, sagte der Kunsthistoriker Frank Ziegler am 23. Juni bei der Gesprächsreihe „Hermannstädter Gespräche“. mehr...
Das Brukenthalmuseum am Scheideweg
In der Neuen Zürcher Zeitung entspann sich, eröffnet durch Richard Wagner, kürzlich eine Diskussion über den Missbrauch von Geschichte und Geschichtsschreibung in der gegenwärtigen politischen Kultur Ostmitteleuropas. „Die Kommunisten aber“, schreibt Richard Wagner, „operierten mit Halbwahrheiten. Sie erfanden die Geschichte nicht, sie manipulierten sie. (...) Die kommunistische Propaganda zerstörte den ethischen Wert der Geschichtskultur. Diesen wiederzugewinnen, ist unabdingbar für eine ausgewogene Bewertung der Vergangenheit.“ Man mag zunächst an kommunistische Schulbücher oder parawissenschaftliche Schriften weltabgeschiedener Gelehrter denken, vielleicht noch an Geschichtsmuseen, kaum jedoch an Kunstmuseen, was einen Trugschluss darstellt. mehr...





