Schlagwort: Film
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Erinnerung jenseits von Nostalgie und Schönfärberei
Wissenschaftler aus Rumänien, der Republik Moldau und Deutschland untersuchen in vier Kapiteln („Vom Trauma zum Text“, „Der Roman der Memoria“, „Zwischen Literatur und Film und „Über Denkmäler – und die Künste“) das „neue“ kulturelle Gedächtnis und ästhetische Erinnern in Rumänien nach dem Umbruch 1989. mehr...
„Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten“ Ein neuer Film von Florin Besoiu
Bald nach dem blutigen Ende der Ceaușescu-Diktatur wurden vor allem die Dörfer in Siebenbürgen durch den Exodus der großen Mehrheit ihrer sächsischen Bewohner stark entvölkert und verloren dadurch teilweise schlagartig ihre wirtschaftliche Grundlage. Es war die Erste in einer Reihe von schier biblisch anmutenden Heimsuchungen, gefolgt von der heuschreckenhaften Ausplünderung der Wirtschaft durch die postkommunistischen Eliten und danach vom Weggang von fast zehn Prozent der rumänischen Landesbevölkerung, die sich auf Arbeitssuche in den Westen begab. mehr...
Filmprojekt „Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen“
„Sie sollen sich nicht lassen. Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen“ ist der vollständige Titel eines Projekts von Manuel Stübecke, geboren 1988 im westfälischen Münster, ohne familiäre Bindung, aber mit großem Interesse an Siebenbürgen. Seine erste Verbindung entstand durch ein Kinderbuch, das eine Reise nach Siebenbürgen beschreibt und in die Geschichte der deutschen Minderheit einführt. mehr...
3sat zeigt am 25. Juli das Porträt einer Siebenbürger Sächsin
3sat sendet am Mittwoch, den 25. Juli, 11.45-12.15 Uhr, das filmische Porträt einer nach Bayern ausgesiedelten Siebenbürger Sächsin. Autorin des Films Hoffnungsgeschichten. Den Glauben im Gepäck ist Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen, die Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für Hörfunk und Fernsehen beim Bayerischen Rundfunk. mehr...
goEast 2018: Kino im Wandel Europas
Das 18. goEast-Festival des mittel- und osteuropäischen Films wird am 18. April in Wiesbaden eröffnet. „Trotz stärker werdendem Nationalismus in vielen Ländern Mittel- und Osteuropas und zunehmender Rhetorik, die an den Kalten Krieg erinnert, sehe ich im dortigen Kino viele gegenläufige Tendenzen, so haben uns in diesem Jahr erstaunlich viele länderübergreifende Koproduktionen erreicht, darunter übrigens auch viele starke Filme von weiblichen Filmschaffenden“, so Festivalleiterin Heleen Gerritsen. mehr...
Kulturnachmittag in Aschaffenburg
Am 3. März fand der traditionelle Kulturnachmittag unserer Kreisgruppe im Gemeindesaal St. Michael in Aschaffenburg statt. Horst Wädt, unser Vorsitzender, begrüßte alle aufs Herzlichste und erinnerte an das Sachsentreffen 2017 in Hermannstadt. Auch aus Aschaffenburg reisten etliche Familien in die alte Heimat. Beim Volkstanzwettbewerb auf der Bühne am Großen Ring war die Siebenbürgisch-Sächsische Tanzgruppe Aschaffenburg unter der Leitung von Anna Krech und Jürgen Huprich mit von der Partie. Als eigenständige Gruppe nahm sie an der Trachtenparade durch die Altstadt von Hermannstadt teil. Andere beteiligten sich bei ihren HOGs am Umzug oder waren als Zuschauer dabei. mehr...
„Transilvania mea“ – ein Dokumentarfilm, der nicht ganz der Wirklichkeit entspricht
Ein überaus zahlreiches Publikum belagerte am letzten Dienstagabend im Januar die Katakomben von „Einstein Kultur“ in München. Der Saal erwies sich dann als zu klein, obwohl viele Zuschauer auch entlang der Seitenkorridore auf dem Fußboden Platz gefunden hatten. Eingeladen hatten „Renovabis“ und das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) in Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der Kulturreferentin für Südosteuropa am Siebenbürgischen Museum Gundelsheim zur Premiere eines Filmes von Fabian Daub, dem man nach dessen Erfolg mit „Roșia Montana“ (2012) gerne Vorschusslorbeeren einzuräumen bereit war. Sein neuer Dokumentarfilm trägt den rumänischen Titel „Transilvania mea“ mit dem deutschen Untertitel „Von Gewinnern und Verlierern“ und dauert ganze 83 Minuten. mehr...
„Hinter sieben Burgen“: Ein Dokumentarfilm von Björn Reinhardt
Im Rahmen der Dokumentarfilmreihe „Blick zurück – Blick nach vorn“ läuft am Samstag, 10. Februar, 15.30 Uhr, im Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin, der Film „Hinter sieben Burgen“ (D/RO 1996) von Björn Reinhardt. Eintritt: sechs Euro. mehr...
Film "Hermann Oberth – Flucht von der Erde" erinnert an den Raketenpionier
Denkt man an Raumfahrt, dann bestimmt nicht zuallererst an Mediasch. Schon eher an Huntsville, Alabama (USA), wo 1970 das größte Raumfahrtmuseum der Welt eröffnet wurde. Oder an „Star Trek“, die beliebte US-Serie, die Generationen von Science-Fiction-Fans begeisterte. Tatsächlich sind alle drei mit dem Namen Hermann Oberth verbunden, dem „Vater der Raumfahrt“ aus Siebenbürgen. mehr...
Film mit Zeitzeugnissen der Russlanddeportation
So wie der 23. August in der Erinnerung der Erlebnisgeneration unlösbar mit dem „Zusammenbruch“ der alten Ordnung in Siebenbürgen verbunden ist, sind die Tage um den 13.-15. Januar Tage des Gedenkens an die „Aushebungen“ der jüngeren deutschen Männer und Frauen, die nach dem Krieg noch in ihrer Heimat lebten, zur Zwangsarbeit. Die Aufarbeitung dieser traumatischen Erlebnisse begann erst spät, so dass insbesondere filmische Zeugnisse von Betroffenen selten sind. mehr...








