10. September 2016

Zwangsarbeiterentschädigung: BdV in Beirat vertreten / Auszahlung hat begonnen

Seit dem 1. August 2016 bearbeitet das Bundesverwaltungsamt die eingehenden Anträge für die Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter (siehe dazu Einmalige Anerkennungsleistung von 2500 Euro für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter - Richtlinie tritt am 1. August 2016 in Kraft). Die ersten Bescheide sind ergangen und die Auszahlung der Zwangsarbeiterentschädigung hat begonnen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat inzwischen die Mitglieder des Beirates berufen, der das Bundesverwaltungsamt beim Vollzug der Anerkennungsrichtlinie für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter (ADZ-Anerkennungsrichtlinie) beraten soll. Seitens des Bundes der Vertriebenen (BdV) gehört auch dessen Präsident Dr. Bernd Fabritius dem Beirat an.
Zur zügigen Umsetzung der ADZ-Anerkennungsrichtlinie erklärte BdV-Präsident Bernd Fabritius, MdB: „Viele persönlich Betroffene haben mich beim Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen am vergangenen Wochenende (3. September 2016; die Redaktion) in Berlin auf diese positive Entwicklung angesprochen und dafür gedankt. Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Umsetzung der sogenannten ADZ-Anerkennungsrichtlinie ist, dass der Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière MdB, die Mitglieder des Beirates berufen hat, der das Bundesverwaltungsamt beim Vollzug der Richtlinie in Grundsatz- und Einzelfragen beraten soll. Für den Bund der Vertriebenen bin u. a. ich persönlich in diesen ‚Zwangsarbeiter-Beirat‘ berufen worden und freue mich darauf, auch dort die Interessen der ehemaligen deutschen Zwangsarbeiter vertreten zu dürfen. Außerdem ist es gut, dass der BdV durch die Beteiligung am Beirat laufend über den Sachstand im Bundesverwaltungsamt informiert wird. Der Bund der Vertriebenen wird die Umsetzung der ADZ-Anerkennungsrichtlinie also weiterhin eng begleiten und sich dafür einsetzen, dass die Betroffenen die überfällige Entschädigung schnell und unbürokratisch erhalten.“

Schlagwörter: BdV. Fabritius, Zwangsarbeiter, Entschädigung, Bundesinnenminister

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