26. März 2018

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Frühjahrstagung der Frauenreferentinnen in NRW

Unter dem Motto „Haltrich-Märchen – Das Rosenmädchen“ fand die diesjährige Frühjahrstagung des Landesfrauenreferates NRW in Wuppertal statt. Trotz des unbeständigen Wetters kamen gut 30 Frauen zusammen und freuten sich auf einen geselligen Tag. Nach dem Willkommenskaffee, untermalt durch eine Bildershow mit Bildern von Renate Mildner-Müller, begrüßte die Vorsitzende Karin Roth die Gäste und ging dann kurz auf den Märchen-Sammler Haltrich ein.
Das Märchen „Das Rosenmädchen“ wurde vorgetragen; in einer Pause erläuterte Brita Kirschner mehrere der Symbole in dieser Geschichte, die ebenfalls typisch für zahlreiche andere Märchen sind. Auch zur zweiten Hälfte des Märchens gab es Erläuterungen, insbesondere zu den namengebenden Rosen. Diese sollten uns von nun an durch den Tag begleiten: Die Gastgeberinnen hatten die Tische entsprechend dem Motto eingedeckt, auch Stickereien mit Rosenmotiven waren von ihnen vorbereitet worden und wurden zum Verkauf angeboten. Dazu gab es eine Bildershow, die zahlreiche Beispiele für das Thema „Rosen“ in unserer Kultur zeigte. Deutlich sichtbar sind sie in den vielfältigen Stickereien, Bändern sowie Malereien auf Tonwaren und Möbeln.

„Rosensplitter“ zum Thema „Rosen“ in Siebenbürgen wurden von den Gästen vorgetragen. Dabei waren Texte über die „Namenstagsfeier in Probst­dorf“, aus der „Reise nach dem Orient“ von Theodor von Hallberg-Broich, das Rosenauer Wappen, Hetschempetsch-Marmelade sowie das Bio-Rosen-Projekt der Firma Wala in Malmkrog. Ein letzter Rosensplitter galt einem Märchen der „Haltbacher Zigeuner“ aus der Sammlung von Frida Binder-Radler: „Bei den wilden Rosen“ berichtet über ein Erlebnis der „Zigeunerkinder“ Mia und Dina. Der Vormittag fand seinen Abschluss mit dem beliebten Lied „Rote Ros’n, rote Rosen blüh’n im Garten“.Gruppenbild der Frauenreferentinnen bei der ...Gruppenbild der Frauenreferentinnen bei der Frühjahrstagung in Wuppertal. Foto: Elli Funk Nach dem Mittagessen ging es mit den Rosen weiter: Die Wuppertaler Frauen hatten das sächsische Lied „Wißt tea woi de Riusen bläden“ vorbereitet. Im Anschluss berichtete Gertrud Bredt Wissenswertes über die Geschichte der Rosen. Natürlich ging es auch um die Lutherrose. Dieses Motiv hatte sie in einem Muster-Lebkuchen aufgegriffen und führte so in den nächsten Themenblock ein: die Lebkuchenmalerei. Eine Bildershow widmete sich dem Thema und gab zahlreiche Anregungen zur Gestaltung kleiner Kunstwerke. Die Gastgeberinnen hatten die Plätzchen vorab gebacken, Zuckerguss vorbereitet und alle Utensilien zum Bemalen von Lebkuchen mitgebracht, um die anwesenden Frauen in die Kunst der Lebkuchenmalerei einzuführen. Zahlreiche Kunstwerke entstanden in den Händen der hochkonzentrierten Frauen.

Für das anschließende Kaffeetrinken hatten die Wuppertaler Frauen eine große Kuchentafel vorbereitet. Bei schmackhaften Torten und Kuchen, darunter eine große gebackene Rose, konnte frau sich zu den Aktivitäten der NRW-Frauengruppen austauschen und über den Teller- bzw. Frauengruppen-Rand schauen. Und auch jetzt gab es wieder Märchen: Gretl Hauptkorn las das heitere Haltrich-Märchen „Der Bär, der Wolf, der Fuchs und der Hase auf dem Medwischer Margrethi“.

Zum Abschluss dankte Karin Roth den Wuppertalerinnen herzlich für ihre Gastfreundschaft und die Bewirtung, allen voran Gertrud Bredt, für die diese Veranstaltung zugleich der Abschied von ihrem Amt als Frauenreferentin der Kreisgruppe Wuppertal war. Mit dem Lied „Kein schöner Land” endete die Sitzung. Mit vielen guten Eindrücken machten sich die Frauen auf den Heimweg.

Karin Roth

Schlagwörter: Nordrhein-Westfalen, Frauenreferentinnen, Tagung, Märchen, Haltrich, Bericht

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