15. November 2007

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Der Verbandstag im Überblick: Neuwahlen und Beschlüsse

Der Verbandstag, das oberste Gremium der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, hat am 3. und 4. November - wie in dieser Zeitung vom 5. November und 6. November bereits berichtet - im „Heiligenhof“ in Bad Kissingen tiefgehende Neuerungen eingeleitet. Neuer Bundesvorsit­zender ist Dr. Bernd Fabritius, den die Dele­gierten mit einem eindeutigen Votum (131 Stimmen) gegenüber dem bisherigen Amtsin­haber Dipl.-Ing. Arch. Volker Dürr (42 Stim­men) bevorzugten. Mit überwältigender Mehr­heit wurde auch eine Neufassung der Satzung verabschiedet: Die Landsmannschaft führt künftig den Namen „Verband der Siebenbür­ger Sachsen in Deutschland e.V.“, öffnet sich auch für andere Vereine und juristische Per­sonen, die ihre Ziele unterstützen, und verschlankt ihre Entscheidungsstrukturen.
Der Bundesvorsitzende Dipl.-Ing. Arch. Vol­ker Dürr übermittelte zu Beginn Grüße des Aus­sied­ler­beauftragten der Bundesregierung, Dr. Christoph Bergner, des Bundeskulturstaats­mi­nisters Dr. Bernd Neumann, des nordrhein-westfälischen Kulturstaatssekretärs Hans-Hein­rich Grosse-Brockhoff und der BdV-Präsidentin Erika Steinbach. Einen umfangreichen Tätig­keitsbericht hatte der 63-jährige Architekt und Städteplaner bereits schriftlich für die 158 Sei­ten umfassende Delegiertenmappe vorgelegt.

Ergänzend dazu erklärte Volker Dürr in seinem Bericht vor dem Verbandstag: Der EU-Beitritt Rumäniens, die Nominierung Hermannstadts – gemeinsam mit dem Großraum Luxemburg – zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007 und die Besiegelung der von uns initiierten Städtepart­nerschaft zwischen Dinkelsbühl und Schäßburg seien „erfolgreiche aktuelle Wegmarken zu unserem seit Jahrzehnten mit beharrlichem Enga­gement verfolgten Ziel eines Europa, das in Frie­den und Europa zusammenwächst“. Die Landsmannschaft konnte bei der Aufnahme und Eingliederung von über 250 000 Landsleuten nur deshalb erfolgreich sein, „weil sie hier in ihrer neuen Heimat Anerkennung und Unter­stützung ihrer Anliegen erfahren hat“. Dürr würdigte diesbezüglich die Förderung der siebenbürgisch-sächsischen Kulturarbeit durch unser Patenland Nordrhein-Westfalen, aber auch durch Baden-Württemberg. Er berichtete über Delegationsreisen nach Siebenbürgen, Gespräche mit Politikern und seinen Einsatz für das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim, wobei er sich mehr Unterstützung durch die Siebenbürgische Zeitung gewünscht hätte. Ange­sichts der Altersstruktur der Landsmannschaft regte Dürr an, das Sozialwerk zu stärken und ein Seniorenreferat einzurichten. Bundesvorsitzender Volker Dürr (rechts) vollzieht ...Bundesvorsitzender Volker Dürr (rechts) vollzieht eine seiner letzten Amtshandlungen: die Ehrung Walter Klemms mit dem Verdienstorden "Pro Meritis". Foto: Siegbert Bruss Walter Klemm wurde mit dem Sieben­bür­gisch-Sächsischen Verdienstabzei­chen „Pro Meritis“ gewürdigt. Er ist der zweite Träger dieser Auszeichnung, die im März 2006 erstmals an den Chordirigenten und Musikpädagogen Paul Staedel verliehen worden war. Klemm wurde 1939 in Bistritz geboren, absolvierte die Brukenthalschule in Hermann­stadt und arbeitete – nach einem betriebwirtschaft­lichen Studium in Klausenburg – im Hermannstädter Elektrizi­täts­werk. Seit seiner Ankunft 1977 in Deutsch­land hat er sich mit großer Energie für die Landsmannschaft eingesetzt, zunächst als Grün­der und Vorsitzender der Kreisgruppe Schwarz­wald-Baar und nach seinem beruflichen Wech­sel (1984) vor allem als Vorstandsmitglied der Kreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen sowie als äußerst zuverlässiger Mitarbeiter dieser Zeitung. Zudem hat Klemm als aktives Mitglied des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landes­kunde bibliographische Daten über Persönlich­keiten gesammelt und immer wieder Vorschläge für den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis eingebracht. Der siebenbürgischen Musikkultur widmet er sich als langjähriger Sänger in der Kantorei des Hilfskomitees. Siebenbürgisch-sächsische Kultur und Tradition habe Klemm nicht nur selbst gelebt und gepflegt, sondern das Wissen darüber durch eigene Beiträge vermehrt und einer breiten Öffentlichkeit vermittelt, heißt es in der Verleihungsurkunde.

Nach dem Kassenbericht und dem Bericht der Rechnungsprüfer, vorgetragen von Wolfram Schuster, wurde der alte Bundesvorstand entlastet. Die stellvertretende Bundesvorsitzende Karin Servatius-Speck würdigte den Bundes­vorsitzenden Dipl.-Ing. Arch. Volker Dürr als „Kapitän“, der das Schiff seit 1992 mit Weitsicht gesteuert und sich vielseitig eingesetzt habe, etwa für den Erhalt des Siebenbürgischen Mu­seums in Gundelsheim und die Errichtung einer Begegnungsstätte der Siebenbürger Sachsen in München (2000). Zum Dank wurden dem Bun­desvorsitzenden ein Blumenstrauß und ein Ge­schenk überreicht.

Eindeutiges Votum für den neuen Bundesvorsitzenden

Der Verbandstag, das Gremium, dem grundsätzliche Entscheidungen für alle Mitglieder der Landsmannschaft obliegen, war mit großer Span­nung erwartet worden. Erstmals in der 58-jährigen Geschichte der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen stellten sich zwei Kandi­daten für das Amt des Bundesvor­sit­zenden zur Wahl: der bisherige Amtsträger Vol­ker E. Dürr und Dr. Bernd Fabritius, Stellver­tretender Bun­desvorsitzender und Vorsitzender des Landes­verbandes Bayern. Die Dele­gier­ten bevorzugten den 42-jährigen Juristen Dr. Bernd Fabritius mit einem eindeutigen Vo­tum (131 Stimmen, das sind 76 Prozent der abgegebenen Stimmen).

Die Wahlleitung hatte der Ehrenvorsitzende Dr. Wolfgang Bonfert inne. Alfred Mrass (136 Stimmen) kommt als Stellvertretender Bundes­vorsitzender neu hinzu, wieder gewählt wurden als Stellvertretende Bundesvorsitzende Rainer Lehni (117), Doris Hutter (98) und Karin Ser­vatius-Speck (88). Die vier weiteren Kandi­da­ten Michael Konnerth, Hannelore Scheiber, Thor­s­ten Schuller und Fritz Ziegler (Aufzäh­lung in alphabetischer Reihenfolge) erreichten nicht die notwendige Stimmenzahl, zeigten aber, dass viele Landsleute bereit sind, sich in den Füh­rungs­gremien zu engagieren.

Der neue Bundesvorsitzende Dr. Bernd Fabritius ...Der neue Bundesvorsitzende Dr. Bernd Fabritius während seiner Antrittsrede vor dem Verbandstag in Bad Kissingen. Foto: Siegbert Bruss Der neue Bundesvorsitzende will das kollektive Selbstverständnis der Siebenbürger Sachsen neu beleben. Kraft seines Amtes ist Dr. Bernd B. Fabritius auch neuer Vorsitzender der Föde­ration der Siebenbürger Sachsen, des weltweiten Dachverbandes. Die Siebenbürger Sachsen bilden nach seiner Überzeugung eine grenzüber­schreitende Gemeinschaft, und deshalb will Fabritius die guten und konstruktiven Bezie­hungen zu den Landsleuten in Sieben­bürgen, Österreich und Übersee pflegen und ver­tiefen. Verbandsintern setzt er auf mehr Trans­parenz und Teamarbeit, die Strukturen der Landsmann­schaft sollen den Mitgliedern durch Öffentlich­keitsarbeit besser erklärt und zu­gänglich gemacht werden. Fabritius ist offen für Kritik und unterschiedliche Meinungen, er will alle Kräfte des Verbandes bündeln und die Jugend­arbeit gezielt fördern.

Dekan i.R. Hermann Schuller, Vorsitzender des Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen und evangelischen Banater Schwaben im Dia­konischen Werk der EKD, wünschte den Ge­wählten, dass sie ihre Vorsätze und ihren Idea­lismus behalten, die Menschen verstehen sowie die Liebe Gottes erfahren und weitergeben mö­gen. Dürr habe Mut gezeigt, sich als Kandidat aufzustellen, obwohl sich ein Wechsel abgezeichnet habe. Schuller dankte ihm für sein verdienstvolles Wirken, eine Aussage, die die Dele­gierten durch stehenden Applaus bestätigten.

„Mut zum Neuen“

In seiner Andacht zum Reformationsfest, mit dem der Sonntag eingeleitet wurde, ermutigte Dekan Schuller die anwesenden „Gemeinde­glieder“ im Geiste der Reformation, keine Angst vor Neuem zu haben. Unter der souveränen Tagungs­leitung des neuen Bundesvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius wurde ein 55 Seiten starkes Re­gel­werk erörtert. Die zahlreichen Anträge, die bis zum letzten Augenblick eingereicht worden waren und dadurch die Arbeit der Delegierten erschwerten, wurden unter den jeweiligen Paragraphen erörtert, die sie betrafen. Dem konstruktiven Verlauf der Diskussionen kam die Tatsache zugute, dass die Materie Fabritius bes­tens vertraut war, hatte er doch im Satzungsaus­schuss an der Entstehung der neuen Satzung maßgeblich mitgewirkt. Er erläuterte einleitend die Grundgedanken des Entwurfs und entkräftete durch Argumente Ängste und Kritikpunkte, die im Vorfeld des Verbandstages geäußert worden waren. Die Initialzündung, eine Neufassung der Satzung zu entwerfen, kam interessanterweise vom Finanzamt. Die Vorgaben bezüglich der Gemeinnützigkeit hätten den Verantwortli­chen der Landsmannschaft bewusst gemacht, dass die Satzung der Lands­mannschaft im Laufe von über fünf Jahrzehnten immer wieder „geflickt“ worden sei. Man habe die Notwen­digkeit erkannt, ein einheitliches Regelwerk zu schaffen, sagte Fabritius.

Die wichtigsten Themen der Satzung

Der neue Bundesvorsitzende ging auf drei wichtige Themenblöcke der Satzung ein. Ein erster Block bezieht sich auf die von der Lands­mannschaft angestrebte Öffnung für juristische Mitglieder und andere Leistungsträger. Eine Gefahr der Überfremdung bestünde nicht, sagte der Bundesvorsitzende, weil nur jene Mitglieder und Vereine aufgenommen würden, die sich mit unseren Zielen identifizierten. Eine hohe Hürde sei auch durch die Zweidrittelmehrheit eingebaut, mit der der Bundesvorstand über eventuelle Aufnahmen entscheiden werde. Die Angst anderer Vereine, von der Landsmannschaft „geschluckt“ zu werden, sei ebenfalls unbegrün­det. Eine mit der Landsmannschaft gewünschte Kooperation könne von sehr lose bis sehr eng reichen. Konkretes werde in den Beitrittsver­handlungen vereinbart, die „auf gleicher Augen­höhe“ geführt würden und völlig offen seien, da bisher Erfahrungswerte fehlten. Die neue Sat­zung schaffe lediglich die Möglichkeit, „einen Ofen, um überhaupt Kuchen backen zu können“, stellte Fabritius klar.

Namensänderung und schlankere Entscheidungsstrukturen

Ein zweiter Block betrifft den Namen der Landsmannschaft, der angesichts der angestreb­ten Öffnung „Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.“ lauten sollte. Mit diesem Namen könnten sich auch neue, vor allem juristische Mitglieder besser identifizieren. Der Bund der Vertriebenen stehe einer Namensänderung positiv gegenüber und sehe uns nach wie vor als dynamischen Verein mit Zukunft, sagte der neue Bundesvorsitzende. Eine Verschlankung der Strukturen wird in einem dritten Themenblock angestrebt, indem man sich auf drei Organe beschränkt: den Verbandstag als oberstes Gremium, den Bun­desvorstand, der die Geschäfte des Verbandes führt, und den Vorstand, bestehend aus dem Bundesvorsitzenden und den vier Stellvertre­tern, der verwalterische und ausführende Auf­gaben nach Vorgaben des Bundesvorstandes übernimmt. Damit wird eine Zwischenstufe – der geschäftsführende Bundesvorstand – abgeschafft, die Entscheidungsstrukturen werden effektiver. In der Präambel der Satzung wird unter anderem die kirchliche Tradition der Sie­benbürger Sachsen hervorgehoben.

Lebhafte Diskussionen über Namensänderung

Der erste Paragraph („Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen ist die Vereinigung der in Deutschland lebenden Siebenbürger Sach­sen, der Personen und Gemeinschaften, die sich mit deren Interessen und Zielen identifizieren, und führt künftig den Namen ‚Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.‘“) löste zwar eine lebhafte, aber bei weitem nicht so kontroverse Debatte aus wie frühere Anträge auf eine Namensänderung, die bei den Ver­bandstagen 1995, 1999 und 2003 an einer Zwei­drittelmehrheit gescheitert waren.

Der redegewandteste Gegner einer Namens­änderung, Manfred Huber (Freiburg im Breis­gau), gab zu bedenken, dass uns niemand von außen eine Namensänderung aufoktroyiere. „Die Landsmannschaft muss ihren Namen nicht ändern, wir sind damit gut gefahren.“ Die meisten Redner sprachen sich allerdings für eine Namensänderung aus, weil sie damit – wie Horst Göbbel (Nürnberg) betonte – bessere Zukunfts­chancen für uns Siebenbürger Sachsen sehen. Johann Wester (Mannheim) traf sicherlich den Nerv vieler Anwesenden, als er den Dichter Wolf von Aichelburg zitierte: „Zeitge­mäß sein, ohne mit der Tradition zu brechen“.

Mit dieser Gewissheit haben wohl die meisten Delegierten abgestimmt: In der neuen Satzung ist die bisherige Landsmannschaft bestens aufgehoben, die Siebenbürger Sachsen öffnen sich, rüsten sich für die Zukunft, ohne ihre Traditio­nen oder Werte preiszugeben. 138 Delegierte von 173 abgegebenen Stimmen (das ist eine satte Mehrheit von rund 80 Prozent) sprachen sich für eine Namensänderung aus, 31 dagegen, drei enthielten sich und eine Stimme war ungültig. Die Satzung insgesamt wurde per Akklamation von 163 Delegierten (das sind 93 Prozent) beschlossen, bei zwei Gegenstimmen und zehn Enthaltungen.

Einsatz für Siebenbürgische Bibliothek

Wie eng die Delegierten sich ihrem Kultur­erbe verpflichtet fühlen, zeigten sie auch in einer Diskussion über die finanzielle Not der Kultureinrichtungen in Gundelsheim.

„Das kranke Kind in Gundelsheim sind die Bibliothek und das Siebenbürgen-Institut“, er­klärte Dr. Günther Tontsch, Vorsitzender des Bei­rates der Stiftung Siebenbürgische Biblio­thek. Unser Anliegen sei es, Bibliothek und Ar­chiv auf eine stabile Basis zu stellen. Eine dauerhafte finanzielle Siche­rung sei ebenso vonnöten wie eine kurzfristige „Feuer­wehraktion“.

Die Landesgruppe Baden-Württemberg hatte das „Prinzip der finanziellen Verantwortung für die Siebenbürgische Bibliothek“ als Antrag an den Verbandstag eingebracht. Der baden-württembergische Landesvorsitzende Alfred Mrass appellierte an die Delegierten: „Wir haben die Pflicht, unsere Nationalbibliothek in Gundels­heim am Leben zu erhalten.“ Pfarrer i.R. Kurt Franchy, Vorsitzender des Adele-Zay-Vereins in Drabenderhöhe, gab zu be­denken, dass wir Siebenbürger Sachsen auf Geschichte ausgerich­tete Menschen seien wie kaum andere. Die Bib­liothek könne man beispielsweise durch Vermächtnisse unterstützen.

Der Verbandstag forderte alle Landes- und Kreisgruppen auf, mindestens einen Euro pro Mitglied in einen Kulturfonds des Sozialwerks der Siebenbürger Sachsen einzuzahlen, so dass jährlich eine konstante Summe von 22 000 Euro an das Siebenbürgen-Institut fließt. Dies hatte auch der scheidende Bundesvorsitzende Volker Dürr in seinem Tätigkeitsbericht gefordert. Des Weiteren wird in der Siebenbürgischen Zeitung vom 5. Dezember 2007 eine große Spendenak­tion gestartet. Die Delegierten selbst setzten ein klares Zeichen und spendeten 1 000 Euro für die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek. Somit wird der Verbandstag – das oberste Gremium der Landsmannschaft (des Verbandes) – in die Stiftertafel in Gundelsheim eingetragen. Eine beispielhafte Geste.

Verband trauert um Johann Schuller

Vor dem Verbandstag hatte der Bundes­vor­stand am 2. und 3. November ebenfalls in Bad Kissingen getagt. In Anwesenheit des Ehren­vorsitzenden Dr. Wolfgang Bonfert wurde unter der Tagesleitung von Volker Dürr die Delegier­tenversammlung vorbereitet. Für den kürzlich ver­storbenen Organisationsreferenten Johann Schuller (Dinkelsbühl) wurde eine Gedenkmi­nute eingelegt. Das Bundesreferat für die Orga­nisation des Heimattages bleibt zunächst vakant und soll in Absprache mit der Kreis­gruppe Dinkelsbühl-Feuchtwangen zu einem späteren Zeitpunkt neu besetzt werden.

Anmeldungen für den Oktoberfestzug 2008

Die Landsmannschaft setzt sich weiterhin in der Rentenfrage für ihre Mitglieder ein. Die „Inte­res­sengemeinschaft für Fremdrentenkür­zungen“ hat bezüglich der Übergangsregelun­gen zur 40-Prozent-Kürzungen Gut­achter mit einer Überprüfung beauftragt und möchte eine neue Vorlage beim Bundessozialgericht einbringen. Dr. Bernd Fabritius informierte über negative Entwicklungen beim „Fiktivabzug“, wobei deutsche Rentenbehörden eine skandalöse Rechtsbeugung praktizierten.

Die von Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster vorgelegten Projekte der kulturellen Breitenarbeit 2008 wurden gutgeheißen. Das Kulturreferat nimmt Bewerbungen von siebenbürgisch-sächsischen Trachtengruppen für den Münchner Oktoberfestzug 2008 entgegen.

Siegbert Bruss

Links auf weitere Artikel und das Fotoalbum des Verbandstages:

Porträt des neuen Bundesvorsitzenden: Dr. Bernd Fabritius

Die Auswirkungen der neuen Satzung - Handreichungen für Kreis- und Landesgruppen

Siebenbürger Sachsen beschließen grundlegende Neuerungen

Fotoserie: Verbandstag 2007 in Bad Kissingen

Schlagwörter: Landsmannschaft, Verbandstag

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