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20. Juni 2012

Verschiedenes

Gestaltungskraft der Siebenbürger Sachsen

Den Dauerkritikern und Pessimisten, die behaupten, der Untergang der Siebenbürger Sachsen sei schon Realität, hat Horst Göbbel eine klare Abfuhr erteilt. In seinem Vortrag „Gestaltungskraft der Siebenbürger Sachsen heute“ belegte der 67-jährige Historiker und Pädagoge anhand zahlreicher Beispiele, dass „unser kreatives Reservoir“ keinesfalls erschöpft sei. Der am Pfingstsonntag, dem 27. Mai, in Dinkelsbühl gehaltene Vortrag wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 4 mal kommentiert.

  • dracula

    1dracula schrieb am 21.06.2012, 09:14 Uhr:
    Sehr schöner und positiv stimmender Artikel, der mir Mut macht, meinen Weg weiter zu gehen, mich noch stärker in dier siebenbürgischen Gemeinschaft einzubringen. Und der mich in meiner Entscheidung bekräftigt hat, in meine Heimat zurückzukehren, trotz einiger widriger Umstände, aber ich bin sehr glücklich und möchte viele weitere Sachsen ermutigen, diesen Schritt zu wagen: Es lohnt sich!
  • Schreiber

    2Schreiber schrieb am 21.06.2012, 21:49 Uhr:
    Hi Leo. Super Kommentar, ergänzt den Artikel wunderbar. Wäre interessant, mehr von Deinen Erfahrungen zu berichten. Wie sind Deine Erfahrungen, mit den Sachsen dort, mit denen in Deutschland, im Forum, im Verband, etc. ? Wie ist das "Ankommen" wieder zurück?
    Grüße und alles Gute!
  • Äschilos

    3Äschilos schrieb am 28.06.2012, 09:15 Uhr:
    "[…] Was ist typisch siebenbürgisch-sächsisch? Woran machen wir unsere Eigenart fest? Wodurch unterscheiden wir uns von anderen Deutschen? […]" Soweit der O-Ton des Redners.
    Einst kamen wir nach Deutschland (ich vor 35 Jahren) und begründeten unsere Entscheidung mit dem Slogan" als Deutscher unter Deutschen" leben zu wollen.Nun, nach Jahrzehnten der mehr oder weniger gelungenen Integration suchen wir nach dem Trennenden, nach dem Einmaligen!?Ist das ein psychologisch erklärbarer Prozess? Kann man aus dem Minderheiten-Denken nicht entfliehen?
    Vielleicht wäre die Frage korrekter: Was unterscheidet uns von den Bayern, von den Schwaben, von den Franken etc.
  • Bir.Kle.

    4Bir.Kle. schrieb am 30.06.2012, 20:01 Uhr:
    @Äschilos
    "Was ist typisch siebenbürgisch-sächsisch?"

    Warum fragen Menschen überhaupt danach, was für irgendjemanden oder irgendetwas typisch ist?
    Ganz einfach: Weil es "typisch Mensch" ist, sich irgendwelcher Klischees zu bedienen, vieles in Schablonen zu pressen oder in "Schubladen" zu stecken und mit Vorurteilen um sich zu werfen.

    Diese bornierte menschliche Eigenart ist nicht nur höchst oberflächlich; Die Geschichte hat uns zudem mehrfach gelehrt, dass dieses "alle über einen Kamm scheren" fatal sein kann, zumal es oft katastrophale Folgen mit sich zieht.

    Es gibt nichts, was typisch für irgendeine Gemeinschaft oder Gesellschaft (z.B. Nation oder ein Volk) oder für eine Gruppe (z.B. ein Geschlecht) sein kann, weil all deren Mitglieder Individuen mit einem eigenen Charakter und einer eigenen Persönlichkeit sind.
    Es kann höchstens für eine Einzelperson irgendetwas typisch sein. Alles andere wäre Gleichmacherei.
    Wie absurd es ist, einem Volk, einer Gesellschaft oder einer Gruppe etwas als "typisch" zuzuschreiben, zeigt folgendes Beispiel:

    "Krauts" werden die Deutschen gerne von manchen Amerikanern genannt, weil diese meinen, es sei typisch für die Deutschen, Sauerkraut zu essen.
    Was aber wäre dann mit einem Deutschen, dem Sauerkraut völlig zuwider ist? Wäre er dann gar kein "richtiger" Deutscher, nur weil er das für die Deutschen angeblich "typische" Sauerkraut nicht mag?

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