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2. Juli 2026

Verschiedenes

„Würdigendes Erinnern“: Nationaler Gedenktag der Bundesregierung für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Am 20. Juni fand im Konzerthaus Berlin der Nationale Gedenktag der Bundesregierung für die Opfer von Flucht und Vertreibung statt. Daran teilgenommen hat auch der Bundesaussiedlerbeauftragte Dr. Bernd Fabritius. mehr...

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Artikel wurde 1 mal kommentiert.

  • ingenius mobile

    1ingenius mobile schrieb am 02.07.2026, 12:04 Uhr (um 12:08 Uhr geändert):
    Herr Bundesinnenminister @Alexander Dobrindt MdB das Framing ist nur dann redlich, wenn an dem Knochen Fleisch hängt – das ist für Spätaussiedler im Rentenalter und deren Familienangehörigen (Kinder und Enkelkinder, Angeheirateten) seit 1996 nicht mehr der Fall.

    Zitat:
    „Die Gedenkansprache hielt der Bundesminister des Innern, Alexander Dobrindt, MdB. In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte er den Aspekt der Versöhnung. Die brutale Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den ehemaligen deutschen Reichs- und Siedlungsgebieten in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa zwischen 1945 und 1948 bedeute Unrecht und Zerstörung. Auslösendes Momentum hierfür seien die nationalsozialistischen Gräueltaten während des Zweiten Weltkriegs gewesen. Das Leid der Schrecken von Flucht und Vertreibung brauche allerdings Erinnerung, nicht um Gräben aufzureißen, sondern um der Versöhnung ein Denkmal zu setzen. Besonders beeindruckt zeigte sich Bundesminister Alexander Dobrindt von seiner Begegnung mit jungen Menschen, die er kürzlich auf dem 76. Sudetendeutschen Tag in Brünn (Tschechien) getroffen hatte. Deren Einsatz und Wirken sei durchdrungen vom Glauben an eine europäische Identität, der das Bollwerk gegen jeden neuen Nationalismus bilde.“

    Framing von jungen Menschen, Kinder und Enkelkinder von Spätaussiedlern und Vertriebenen als Bollwerk gegen jeden neuen Nationalismus und als Innbegriff der europäischen Identität – ist im Staate Bundesrepublik Deutschland auch heute noch nur dann redlich , wenn die Oma und der Opa ihre Rente wie versprochen „als Deutsche unter Deutschen – die Kinder zahlen ein, die Eltern bekommen eine anständige Rente“ am Monatsende auf dem Konto feststellen.
    Sobald dieses Grundprinzip vor 30 Jahren außer Kraft gesetzt wurde und das Bundesverfassungsgericht die Rentenansprüche für Spätaussiedler als „nicht unbedingt notwendige“ Leistung eingestuft hat – ist das Framing sehr geehrte Herr Innenminister Dobrindt vergleichbar mit einem ungedeckten Scheck am Monatsende – man kann sich davon weder etwas kaufen, noch die Miete bezahlen.

    Spätaussiedler brauchen nicht nur Versöhnungs- und Anerkennungs-GESTEN!
    Wenn an diesen Knochen kein Fleisch (mehr) dranhängt, verwendet man sie in Siebenbürgen zum Seife-Kochen.
    Die Jugend als Bollwerk für irgendetwas zu „framen“ bring so gar nichts, wenn die Großeltern in die Röhre gucken müssen! Ihre Optimismus simulierenden Worte verhallen kraftlos, wenn man an den ungedeckten Scheck jeden Monat denkt.

    #FRG96 #Teilhabe #RentenanpassungAusnahmen

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