3. Juli 2007

Förderpreis für die besten Brukenthal-Schüler

Das Oberstdorfer Bauunternehmen Wilhelm Geiger verleiht seit 1997, aus Anlass des 100. Geburtstages des Firmengründers, den Wilhelm-Geiger-Förderpreis als Anerkennung für ausgezeichnete Schülerinnen und Schüler. Am 15. Juni wurde der Förderpreis erstmalig in Rumänien vergeben, und zwar an die drei besten Absolventen des Brukenthal-Gymnasiums in Hermannstadt.
Den ersten Preis erhielt Răzvan Dumitru Şandru, der mit der Note 9,96 den besten Abschluss am Gymnasium erzielt hatte. Andrea Octavia Drăghiciu aus Fogarasch und Ioana Alexandra Olteanu aus Hermannstadt bekamen den Förderpreis für den zweit- und drittbesten Abschluss.

Die Förderpreise bestehen zum einen aus Geldpreisen im Wert von 1 000, 500 und 250 Euro, zum anderen sind sie mit dem Angebot verbunden, eine Ausbildung oder ein studienbegleitendes Praktikum bei dem Unternehmen Geiger zu absolvieren.
Preisverleihung: Georg Geiger (links) vergibt an ...
Preisverleihung: Georg Geiger (links) vergibt an die drei Gewinner den Wilhelm-Geiger-Förderungspreis; ganz rechts der Direktor der Brukenthalschule Gerold Hermann. Foto: Fred Nuss
In seiner Ansprache vor den Schülern, deren Eltern und den Schulvertretern betonte Geschäftsführer Georg Geiger die Bedeutung der schulischen und beruflichen Qualifikation, die gerade im zunehmenden Wettbewerb um Ausbildungs- und Arbeitsplätze immer wichtiger werde. „Wettbewerb unter Schülern, Wettbewerb unter Unternehmen und Wettbewerb unter Volkswirtschaften hat immer bessere Leistungen und Lösungen zur Folge. Wir wollen euch darin bestärken, diese Herausforderungen und Chancen des Wettbewerbs anzunehmen und eure weitere Ausbildung mit der gleichen Motivation, Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft wie bisher zu absolvieren“, wandte sich der Unternehmer an die Schüler.

1994 hat das Bauunternehmen Geiger den Einstieg in den rumänischen Markt vollzogen und ist heute im Tief- und Straßenbau, bei der Erschließung von Gewerbe- und Industrieflächen, im Schlüsselfertigbau, der Altstadtsanierung und in der Umwelttechnik tätig. Insgesamt 350 Mitarbeiter sind an den Standorten Bukarest, Hermannstadt, Neumarkt am Mieresch (Târgu Mureş) und Bistritz beschäftigt.

Schlagwörter: Rumänien und Siebenbürgen, Förderpreis, deutsch-rumänische Beziehungen, Wirtschaft, Hermannstadt

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