8. Mai 2016

19. Internationale Germanistik-Tagung in Kronstadt

Am zweiten Aprilwochenende fand die 19. internationale Tagung der Kronstädter Germanistik für Sprach-, Literatur- und Übersetzungswissenschaftler statt, initiiert und organisiert von der Germanistin, Schriftstellerin und Bühnenkünstlerin Carmen Elisabeth Puchianu.
Das diesjährige Thema lautete „Konstruktion von Männlichkeit und Weiblichkeit in der deutschen Kultur, Literatur und Sprache“. Neben Diskussionen zu moderner Genderkonstruktion und Vergleichen in der Literatur ging es um Frauenfiguren, Sexualität und Weiblichkeitsdarstellungen, unter anderem in den Texten von Herta Müller und Eginald Schlattner, Weiblichkeitsentwürfe von Sigmund Freud, die unterschiedliche Sprache von Männern und Frauen, Genderzuweisungen in Anglizismen, männlich/weibliche Höflichkeit und vieles mehr. Als ausländische Gastvortragende waren die Geschlechterforscherin Christel Balthes-Löhr (Luxemburg) und Yüksel Gürsoy (Türkei) geladen.

Den Auftakt der Veranstaltung machte die Buchvorstellung von Carmen E. Puchianus „Roter Strick und schwarze Folie. Postmoderne Theateradaptionen auf den Leib geschrieben“. Künstlerischer Höhepunkt war die Premiere des Stücks „Orpheus und Eurydike tanzen in der Unterwelt. Das Finale“ durch das Kronstädter Studentenensemble „Die Gruppe“ unter der Regie Puchianus.

NM

Schlagwörter: Germanistik, Tagung, Kronstadt

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