1. Dezember 2015

Kronstadt als Smart City

Kronstadt – Im Rahmen eines Projektes zur Stadtentwicklung wurden in Kronstadt ein vernetztes Straßenbeleuchtungssystem und ein neues Sicherheitssystem implementiert, das eine zentrale Steuerung vom Rathaus aus ermöglicht. Jeder einzelne Leuchtkörper der 10841 Lichtmasten in 399 erfassten Straßen kann damit auf seinen Zustand überprüft werden. Außerdem lässt sich die Intensität der Beleuchtung automatisch mittels Sensoren regeln.
An Kreuzungen, Bahnübergängen, Zebrastreifen oder in Freizeitanlagen bleibt die Beleuchtung konstant, während sie in den übrigen Gebieten dem Bedarf entsprechend reguliert wird. Auf diese Weise lassen sich Stromverbrauch und Instandhaltungskosten um zehn Prozent reduzieren, während die Qualität der öffentlichen Beleuchtung steigt, erklärte Stadtverwalter Miklos Gantz. Zudem wurden 42 Lichtmasten in 29 Stadtgebieten mit erhöhtem Sicherheitsrisiko mit Überwachungskameras und Panikknöpfen für Bürger ausgestattet. Letztere stellen eine sofortige Verbindung mit der Polizei sicher, die im Notfall rasch vor Ort eintreffen kann. Das System ermöglicht überdies die Installation von Steckdosen zum Aufladen von Elektroautos an den Lichtmasten. Zwei derartige Anschlüsse sind bereits im Stadtgebiet installiert. Auch die Festbeleuchtung der Stadt kann mit dem Netzwerk verbunden und damit automatisch geregelt werden. Die Kosten für das gesamte System beliefen sich auf umgerechnet 2,2 Millionen Euro, wovon die Stadt rund 44000 Euro übernahm, der Rest stammt aus nicht zurückzuzahlenden EU-Geldern.

NM

Schlagwörter: Kronstadt, Infrastruktur, Strom

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