Kommentare zum Artikel

20. Juni 2013

Rumänien und Siebenbürgen

Rumänien kündigt Autobahn-Vertrag mit Bechtel

Bukarest – Den Vertrag mit dem US-amerikanischen Unternehmen Bechtel zum Bau der Siebenbürgen-Autobahn (415 km) hat die rumänische Regierung Ende Mai gekündigt. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 8 mal kommentiert.

  • orbo

    1orbo schrieb am 20.06.2013, 08:31 Uhr:
    cool: 21 Mio€/km durch leicht hügeliges Land und nun auch noch Entschädigung für entgangenen Gewinn...
  • sibihans

    2sibihans schrieb am 20.06.2013, 23:39 Uhr (um 23:42 Uhr geändert):
    Bechtel, în dosarul vizitei directorului CIA în România. Cum au fost jefuiți banii pentru Autostrada Transilvania

    Expropierile s-ar fi făcut însă cu sume uriașe, de sute de euro pentru un metru pătrat, în câmp. Enorm chiar și pentru localitățile mari din Transilvania. Desecretizarea contractelor ar putea permite identificarea persoanelor sau firmelor care au cumpărat teren agricol în zona pe unde urma să treacă autostrada cu câteva săptămâni înainte de lansarea ofertelor, obținând profituri fabuloase. Investigarea acestor afaceri ar putea duce la unii funcționari CNADNR care au avut acces la informații din interior și la unii lideri din primul eșalon al politicii.

    http://www.dcnews.ro/2013/06/bechtel-in-dosarul-vizitei-directorului-cia-in-romania-cum-au-fost-jefuiti-banii-pentru-autostrada-transilvania/

    Die haben bezahlt und sind froh daß keine Namen genannt werden.
  • Joachim

    3Joachim schrieb am 21.06.2013, 00:03 Uhr:
    Das hat Bechtel schon in anderen Staaten durch exerziert!
    Die haben da einen große Erfahrungsvorsprung.
    Dem waren einige rum.Entscheidungsträger nicht gewachsen,
    und die, die Bechtel "gewachsen" waren, haben sich wohl von anderen "Prioritäten" überzeugen lassen.....
  • TAFKA"P_C"

    4 • TAFKA"P_C" schrieb am 21.06.2013, 07:47 Uhr:
    Joachim, zu einem Geschäft gehören immer zwei. Und die Sorte, die durch Insiderwissen, sich noch schnell die "Filetstücke" besorgt hatte, gehört zu der ganz Üblen(wie es schon Sibihans Link beweist). Die haben dadurch ihre eigenen Landsleute beschissen. Was soll man dann von einer ausländischen Firma erwarten, die überhaupt kein Verhältnis zu diesen Menschen hat.
  • Joachim

    5Joachim schrieb am 21.06.2013, 08:24 Uhr:
    Wer sehen will, der Sehe.
    Wer lesen will, der Lese.

    Weltmacht ohne Skrupel: die dunkle Seite der Globalisierung - wie ... - Seite 123 - Google Books-Ergebnisseite
    books.google.de/books?isbn=363601448X
    John Perkins - 2007
    Bolivien: Bechtel. und. der. Krieg. ums. Wasser. In Bolivien begann das 21. Jahrhundert wie in Ecuador und Venezuela mit Protesten gegen die ausländischen ...
  • orbo

    6orbo schrieb am 21.06.2013, 09:06 Uhr:
    sibihans, so wie ich das gelesen habe, beinhalten die genannten Miliarden nur die Baukosten. Die Entschädigungszahlungen kommen hinzu...

    Bechtel ist meines Wissens bei der vom IWF erzwungenen Privatisierung in Bolivien erstmals in Erscheinung getreten. Inzwischen wurde dort die Privatisierung rückabgewickelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Entscheidungsträger von Seiten des rum. Staates das nicht gewusst haben. "Weltmacht ohne Skrupel" trifft voll zu. Aber wo bleibt die Verantwortung des Staates gegenüber seinen Bürgern und den Wirtschaftsunternehmen, denen die Infrastruktur/Autobahn fehlt? :-(
  • Joachim

    7Joachim schrieb am 21.06.2013, 16:01 Uhr:
    Bechtel wurde 1920 als Familienbetrieb gegründet und treibt seitdem Weltweit sein Unwesen.....
  • orbo

    8orbo schrieb am 21.06.2013, 16:27 Uhr:
    Sorry. Richtig ausgedrückt: Bechtel ist meines Wissens bei der vom IWF erzwungenen Privatisierung in Bolivien erstmals DORT in Erscheinung getreten.
    Damit wollte ich deren Praktiken aufzeigen: Ein ausländisches Unternehmen, dass in der lokalen Branche nicht präsent war, erhielt den Zuschlag der weitreichenden Privatisierungen...

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