Schlagwort: Deportation

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25. November 2007

Verschiedenes

Im Exil eine neue Heimat gefunden

Der in Martinsdorf geborene Hermann Schen­ker ist am 9. August 2007 in Alga, Kasachstan, im Alter von 81 Jahren gestorben. Er war womöglich einer der letzten noch lebenden Mar­tins­dorfer, die nach dem Zweiten Weltkrieg Op­fer der russischen Deportationen geworden sind. Und möglicherweise war er der Einzige, der im fremden Kasachstan eine neue Heimat gefunden hat. mehr...

24. Dezember 2006

Verschiedenes

Heilig Abend in der Deportation

Heilig Abend 1945 im Lager 1416 in Dnjepopetrowsk. „An die grimmige russische Kälte jedoch konnten wir uns nicht gewöhnen“, vertraut die 22 Jahre junge Neppendorferin Elisabeth Schnell, geborene Huber, ihrem Tagebuch an, an jenem 24. Dezember - einem besonderen Tag? Lesen wir weiter. mehr...

14. Oktober 2006

Kulturspiegel

Seminar über deutsche Minderheiten in Osteuropa

Die „Akademie Mitteleuropa“ lädt zu einer Begegnung und einem Informationsaustausch über die Situation der deutschen Minderheiten in Ost- und Mitteleuropa vom 12. bis 15. November 2006 nach Bad Kissingen in die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ ein. Als Referenten werden Vertreter und Angehörige der deutschen Minderheiten aus Russland, Polen, Ungarn, Rumänien, Tschechien und weiteren Ländern erwartet. mehr...

11. Juni 2006

Kulturspiegel

Veranstaltungen in Ulm

Die Ausstellung „Waldsee 1944 - Schöne Grüße aus Auschwitz“, eine Wanderausstellung der Galéria 2B Budapest, ist noch bis zum 6. August 2006 im Donauschwäbischen Zentralmuseum, Schillerstraße 1, in Ulm zu sehen. mehr...

27. April 2006

Aus den Kreisgruppen

Berührende Gedenkveranstaltung

Die Kreisgruppe Stuttgart veranstaltete am 18. März im Haus der Heimat eine denkwürdige Feier anlässlich der Deportationen vor 60 Jahren. Zu der Mitgliederversammlung wurden als Ehrengäste diejenigen Landsleute eingeladen, die durch Deportation, Kriegsdienst oder Gefangenschaft ihre siebenbürgische Heimat verlassen mussten. mehr...

23. Mai 2005

Verbandspolitik

Volker Dürr: Das Unrecht der Verschleppung offen zur Sprache gebracht

Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Dipl. Ing. Arch. Volker E. Dürr, hat in einer Gedenkveranstaltung am Pfingstsamstag in Dinkelsbühl an die Deportation von 130 000 Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion erinnert. Das Jahr 1945 sei nicht nur das Ende des Zweiten Weltkrieges, sondern auch der Beginn eines Leidensweges der Südostdeutschen gewesen: "Sie hatten kollektiv die Kriegsfolgen mit zu tragen und zu erdulden - weil sie Deutsche waren." Die Verschleppung gehöre zu den Ereignissen, die die Entwicklung der deutschen Minderheiten und das Identitätsbewusstsein ihrer Mitglieder bis in die Gegenwart geprägt habe, betonte Volker Dürr. Sinn und Zweck dieser Gedenkveranstaltung sei allerdings nicht die Erinnerung an Leid und Unrecht, sondern vielmehr die Mahnung an uns alle, "heute und auch in Zukunft alle einzelnen und gemeinschaftlichen Kräfte für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen". Die Veranstaltung in der St. Paulskirche wurde von der Siebenbürgischen Kantorei unter der Leitung von Ilse Maria Reich mit hervorragend vorgetragenen Werken von Georg Friedrich Händel, Felix Meldelssohn-Bartholdy, Moritz Hauptmann, Hans Peter Türk und Horst Gehann mitgestaltet. mehr...

1. Dezember 2004

Ältere Artikel

Oberösterreichischer Toleranzweg eröffnet

In der Einladung zur Eröffnung des Oberösterreichischen Toleranzweges in diesem Herbst nach Bad Goisern, die Urheimat der meisten Neppendorfer und Großauer Landler, war zu lesen: "Das Salzkammergut hat eine lange Tradition des Miteinanders von evangelischen und katholischen Christen. Die Beziehung war nicht immer frei von Konflikten, wie ein Blick in die Geschichte zeigt. " mehr...

10. September 2004

Verbandspolitik

Transmigration der Landler jährt sich zum 270. Mal

300 Nachkommen gedachten in Bad Goisern den vor 270 Jahren aus Österreich nach Siebenbürgen deportierten Landler. Ein gemeinsamer Aufstieg zum Predigtstuhl, dem einzig sicheren Treffpunkt der Evangelischen in der Zeit des Geheimprotestantismus rundete das vielfältige Festprogramm ab. mehr...

5. August 2004

Verbandspolitik

Landlertreffen in Bad Goisern: "270 Jahre Transmigration"

Vor 270 Jahren erfolgte die erste Transmigration (Deportation) von Protestanten aus dem Salzkammergut nach Siebenbürgen. Anlässlich dieses auch für die siebenbürgisch-sächsische Geschichte beachtenswerten Ereignisses findet am 14.-15. August 2004 in Bad Goisern (Oberösterreich) eine Gedenkveranstaltung statt, wo gemeinsam der Vorfahren des landlerischen Bevölkerungsteils von Neppendorf, Großau und Großpold gedacht werden soll. mehr...

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