13. Juni 2020

Aussiedlerbeauftragter Bernd Fabritius im Gespräch mit Bürgern

Berlin – Auf reges Interesse traf auch die zweite Telefonsprechstunde des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, am 26. Mai. Wie der Aussiedlerbeauftragte auf seiner Homepage informiert, gab es vermehrt Nachfragen über Benachteiligungen im Rentenrecht für Spätaussiedler.
Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der ...
Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, Quelle: Henning Schacht (www.aussiedlerbeauftragter.de)
Eine aus Ungarn stammende Aussiedlerin berichtete im Gespräch mit dem Aussiedlerbeauftragten, dass sie trotz lebenslanger Arbeit als Lehrerin und Erziehung mehrerer Kinder wegen der Sonderkürzungen für Spätaussiedler nur eine Rente auf Sozialhilfeniveau erhalte. Fabritius bekräftigte seine anhaltenden politischen Bemühungen zur Beseitigung der rentenrechtlichen Benachteiligungen und wies auf geplante Regelungen zur Grundrente hin, die auch für Spätaussiedler gelten sollen. Weitere Bürger meldeten sich mit Nachfragen zur Anerkennungsleistung für zivile Zwangsarbeiter nach der sogenannten „ADZ-Richtlinie“ oder zur Spätaussiedleraufnahme. Der Aussiedlerbeauftragte ist auch außerhalb telefonischer Sprechstunden für themenbezogene Anliegen erreichbar, E-Mail: BAFabritius [ät] bmi.bund.de.

sb

Schlagwörter: Aussiedlerbeauftragter, Bernd Fabritius, Sprechstunde, Fremdrente

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