3. Dezember 2016

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BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius mit Traumergebnis wiedergewählt

Berlin - Der Bund der Vertriebenen (BdV) hat Dr. Bernd Fabritius mit 98,6 Prozent erneut zum Präsidenten gewählt. Der CSU-Bundestagsabgeordnete erhielt auf der Bundesversammlung des BdV am 2. Dezember in der Hessischen Landesvertretung in Berlin 142 von 144 gültigen Stimmen.
Zu Vizepräsidenten wurden Stephan Grigat, Renate Holznagel, Christian Knauer, Stephan Mayer MdB, Albrecht Schläger und Reinfried Vogler gewählt, als weitere Präsidialmitglieder Waldemar Eisenbraun, Raimund Haser MdL, Milan Horáček, Siegbert Ortmann, Egon Primas MdL und Stephan Rauhut. Die Präsidentin des Frauenverbandes im BdV, Dr. Maria Werthan, und der Präsident des Bauernverbandes der Vertriebenen, Christian Walter, gehören kraft Amtes dem Präsidium an. Das neue Präsidium, dem Parteimitglieder der CDU, CSU, SPD und Grünen angehören, spiegelt das breite Aufgabenspektrum des Verbandes. Es zeigt außerdem, dass der Erinnerungstransfer innerverbandlich bereits gelungen ist. Das neugewählte Präsidium des Bundes der ...Das neugewählte Präsidium des Bundes der Vertriebenen mit seinem im Amt bestätigten Präsidenten Dr. Bernd Fabritius MdB (6. von rechts), von links: Raimund Haser MdL, Waldemar Eisenbraun, Albrecht Schläger, Dr. Maria Werthan, Siegbert Ortmann, Reinfried Vogler, Stephan Mayer MdB, Stephan Grigat, Milan Horáček, Renate Holznagel, Egon Primas MdL, Christian Knauer, Stephan Rauhut. Foto: Jan Hini Bernd Fabritius, der als Vorsitzender des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Deutschen Bundestages erst am Morgen von einer Auslandsreise aus Warschau zurückgekehrt war, erklärte: „Unser Verband wird in stark zunehmendem Maße als verlässlicher und kompetenter Partner gesehen, der repräsentativ und konstruktiv-lösungsorientiert für die Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler auftritt. Wir haben es geschafft, der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass wir für Menschenrechte, für Völkerverständigung und Versöhnung in einem geeinten und friedlichen Europa eintreten. Uns eint nicht der Hass auf diejenigen, die uns Unrecht zugefügt haben, sondern die Bereitschaft, auf unsere östlichen Nachbarn zuzugehen, ihnen die Hand zu reichen – so lange, bis sie ergriffen wird und wir mit unseren Anliegen weiterkommen.“ Auch die wahrheitsgemäße und offene Aufarbeitung der Vergangenheit sowie die Beratung und Betreuung von Spätaussiedlern und Zuwanderern, einschließlich heutiger Opfer von Flucht und Vertreibung, würden weiterhin wichtige Aufgabenfelder bleiben.

Schlagwörter: BdV, Präsident, Wahl, Bernd Fabritius, Berlin, Vertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler

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