19. Mai 2026
Sozialwerk als Mitausrichter des Heimattages zu Pfingsten in Dinkelsbühl
Erstmalig präsentiert das Sozialwerk der Siebenbürger Sachsen in der Öffentlichkeit Aspekte aus seiner Fördertätigkeit aktueller kultureller Arbeit. Das Sozialwerk hat sich verpflichtet, die immer wichtiger werdende Förderung kultureller Vorhaben zu gewährleisten.
Als Mitausrichter des Heimattages der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl laden wir am Samstag, dem 23. Mai, dazu ein, die Veranstaltungen im Konzertsaal des Spitalhofes in der Dr.-Martin-Luther-Straße 6 zu besuchen und sich an den Themengesprächen zu beteiligen.
14.00 Uhr: Ausstellung und Vortrag – Dr. Ingrid Schiel spricht zum Thema „Wegbereiterinnen: Stark – Sozial – Engagiert“. In 15 prägnanten Porträts würdigen Christa Wandschneider, Ute von Hochmeister und Dr. Ingrid Schiel anhand einer Ausstellung herausragende siebenbürgische Frauenpersönlichkeiten, die sich durch ihr soziales Engagement und ihre Unterstützung bei der Eingliederung und Akzeptanz der Siebenbürger Sachsen in Deutschland besonders verdient gemacht haben. Das Sozialwerk und die engagierten Frauen haben einen wichtigen Beitrag geleistet. Unabhängig von wechselnden politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Österreich, waren die Damen ehrenamtlich tätig. Teilweise konnten sie ihre bereits in Siebenbürgen begonnene Arbeit im gewandelten Umfeld weiterführen und auf bestehende Kontakte und Netzwerke zurückgreifen. Grundlage war hierbei oftmals ein liberales Menschenbild.
15.30 Uhr – Als weiteren wichtigen Aspekt der Kulturpflege sehen wir die Entwicklung und Etablierung der Musik-Gruppe „offbeat“ der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD). Auch diese Gemeinschaft junger Musikerinnen und Musiker, von der wir uns Nachhaltigkeit durch Spaß an alternativen Stücken und der Weiterführung der Traditionen siebenbürgischer Bläsergruppen erhoffen, gehört in den Fokus der Fördermaßnahmen des Sozialwerks. Der Auftritt von „offbeat“ im Spitalhof trägt auch zur Wahrnehmung des Sozialwerks, insbesondere durch die junge Generation, bei.
16.00 Uhr – Filmvorführung „Jenseits des Waldes“ von Max Kern. 1945, Winter in Rumänien, zwei junge Brüder in Siebenbürgen ringen mit ihrer Identität als Angehörige der deutschen Minderheit, während sie sich in den verschneiten Karpaten vor der drohenden Deportation zur Zwangsarbeit durch die Sowjets verstecken. Junge Medienschaffende, die nicht mehr zur Erlebnisgeneration zählen, beschäftigen sich – inspiriert durch Erzählungen der Eltern oder Großeltern – mit aktuellen Themen, die zurzeit in der Gemeinschaft gerade intensiv behandelt werden. 2025 hat es viele, gut besuchte Veranstaltungen zum Thema Deportation 1945 gegeben. Aspekte der Vermeidungsstrategien wurden hingegen eher weniger thematisiert. Diese werden in dem Film „Jenseits des Waldes“ beleuchtet. Dabei sind auch die besonders belastenden Aspekte von Schuld und Angst vor den Folgen für die Geflohenen sowie für die verbleibenden Familien angesprochen. Das Sozialwerk hat durch die Förderung dieses Filmprojektes mit dazu beigetragen, dass wichtige Teilaspekte der neueren Geschichte der Gemeinschaft künstlerisch bearbeitet und dokumentiert werden konnten.
17.00 Uhr – Filmvorführung „Daheim“ von Bianca Zylla. Sommer 2024. Die Tochter einer Siebenbürger Sächsin reist gemeinsam mit ihrer Mutter auf den Spuren der Fluchtroute ihrer Familie zurück nach Rumänien. Die Frage „Was ist Heimat“ gewinnt im Zusammenhang mit Identitätssuche und Verortung von verlorener Heimat zunehmend an Bedeutung und Aktualität. Eine junge Künstlerin erhofft sich, auf einer Reise nach Siebenbürgen Einsichten und Erkenntnisse auf bisher unbeantwortet gebliebene Fragen. Sie schafft mit „Daheim“ in filmischer Darstellung ein sehr stark von persönlichen Eindrücken geprägtes Bild von Siebenbürgen. Dank der Förderung durch das Sozialwerk entstand ein viel beachteter Kurzfilm, in dem Fragen bearbeitet werden konnten, die weit über das Umfeld unserer Gemeinschaft hinausgehen. Kommunistische Diktatur, Fluchtgründe, siebenbürgische Kultur, Identitätssuche und -bewahrung und die Bedeutung von Heimat sind wichtige Punkte. „Was bedeutet es, daheim zu sein?“
Sonntag, den 24. Mai 17.00 Uhr, Preisverleihungen in der St. Paulskirche, Nördlinger Straße. Auf Initiative und Vorschlag des Sozialwerks wird vom Verband und der Carl Wolff Gesellschaft in festlichem Rahmen die Carl Wolff-Medaille an Klaus Waber, den langjährigen Vorsitzenden des Stefan Ludwig Roth Vereins, spiritus rector unseres Alten- und Pflegeheims Rimsting, verliehen.
Zu diesen Veranstaltungen lädt das Sozialwerk alle Interessierten herzlich ein und möchte dabei auch auf einen weiteren bedeutenden Aspekt seiner Tätigkeit aufmerksam machen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und gute Gespräche!
14.00 Uhr: Ausstellung und Vortrag – Dr. Ingrid Schiel spricht zum Thema „Wegbereiterinnen: Stark – Sozial – Engagiert“. In 15 prägnanten Porträts würdigen Christa Wandschneider, Ute von Hochmeister und Dr. Ingrid Schiel anhand einer Ausstellung herausragende siebenbürgische Frauenpersönlichkeiten, die sich durch ihr soziales Engagement und ihre Unterstützung bei der Eingliederung und Akzeptanz der Siebenbürger Sachsen in Deutschland besonders verdient gemacht haben. Das Sozialwerk und die engagierten Frauen haben einen wichtigen Beitrag geleistet. Unabhängig von wechselnden politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Österreich, waren die Damen ehrenamtlich tätig. Teilweise konnten sie ihre bereits in Siebenbürgen begonnene Arbeit im gewandelten Umfeld weiterführen und auf bestehende Kontakte und Netzwerke zurückgreifen. Grundlage war hierbei oftmals ein liberales Menschenbild.
15.30 Uhr – Als weiteren wichtigen Aspekt der Kulturpflege sehen wir die Entwicklung und Etablierung der Musik-Gruppe „offbeat“ der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD). Auch diese Gemeinschaft junger Musikerinnen und Musiker, von der wir uns Nachhaltigkeit durch Spaß an alternativen Stücken und der Weiterführung der Traditionen siebenbürgischer Bläsergruppen erhoffen, gehört in den Fokus der Fördermaßnahmen des Sozialwerks. Der Auftritt von „offbeat“ im Spitalhof trägt auch zur Wahrnehmung des Sozialwerks, insbesondere durch die junge Generation, bei.
16.00 Uhr – Filmvorführung „Jenseits des Waldes“ von Max Kern. 1945, Winter in Rumänien, zwei junge Brüder in Siebenbürgen ringen mit ihrer Identität als Angehörige der deutschen Minderheit, während sie sich in den verschneiten Karpaten vor der drohenden Deportation zur Zwangsarbeit durch die Sowjets verstecken. Junge Medienschaffende, die nicht mehr zur Erlebnisgeneration zählen, beschäftigen sich – inspiriert durch Erzählungen der Eltern oder Großeltern – mit aktuellen Themen, die zurzeit in der Gemeinschaft gerade intensiv behandelt werden. 2025 hat es viele, gut besuchte Veranstaltungen zum Thema Deportation 1945 gegeben. Aspekte der Vermeidungsstrategien wurden hingegen eher weniger thematisiert. Diese werden in dem Film „Jenseits des Waldes“ beleuchtet. Dabei sind auch die besonders belastenden Aspekte von Schuld und Angst vor den Folgen für die Geflohenen sowie für die verbleibenden Familien angesprochen. Das Sozialwerk hat durch die Förderung dieses Filmprojektes mit dazu beigetragen, dass wichtige Teilaspekte der neueren Geschichte der Gemeinschaft künstlerisch bearbeitet und dokumentiert werden konnten.
17.00 Uhr – Filmvorführung „Daheim“ von Bianca Zylla. Sommer 2024. Die Tochter einer Siebenbürger Sächsin reist gemeinsam mit ihrer Mutter auf den Spuren der Fluchtroute ihrer Familie zurück nach Rumänien. Die Frage „Was ist Heimat“ gewinnt im Zusammenhang mit Identitätssuche und Verortung von verlorener Heimat zunehmend an Bedeutung und Aktualität. Eine junge Künstlerin erhofft sich, auf einer Reise nach Siebenbürgen Einsichten und Erkenntnisse auf bisher unbeantwortet gebliebene Fragen. Sie schafft mit „Daheim“ in filmischer Darstellung ein sehr stark von persönlichen Eindrücken geprägtes Bild von Siebenbürgen. Dank der Förderung durch das Sozialwerk entstand ein viel beachteter Kurzfilm, in dem Fragen bearbeitet werden konnten, die weit über das Umfeld unserer Gemeinschaft hinausgehen. Kommunistische Diktatur, Fluchtgründe, siebenbürgische Kultur, Identitätssuche und -bewahrung und die Bedeutung von Heimat sind wichtige Punkte. „Was bedeutet es, daheim zu sein?“
Sonntag, den 24. Mai 17.00 Uhr, Preisverleihungen in der St. Paulskirche, Nördlinger Straße. Auf Initiative und Vorschlag des Sozialwerks wird vom Verband und der Carl Wolff Gesellschaft in festlichem Rahmen die Carl Wolff-Medaille an Klaus Waber, den langjährigen Vorsitzenden des Stefan Ludwig Roth Vereins, spiritus rector unseres Alten- und Pflegeheims Rimsting, verliehen.
Zu diesen Veranstaltungen lädt das Sozialwerk alle Interessierten herzlich ein und möchte dabei auch auf einen weiteren bedeutenden Aspekt seiner Tätigkeit aufmerksam machen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und gute Gespräche!
Dr. Johann Kremer
Schlagwörter: Heimattag 2026, Mitausrichter, Sozialwerk
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