18. April 2018

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Neue österreichische Botschafterin vorgestellt

Bukarest/Hermannstadt – Im November letzten Jahres hatte Isabel Rauscher als neue Botschafterin Österreichs in Bukarest ihr Amt angetreten. Ihren Vorstellungsbesuch in Hermannstadt unternahm sie nun vom 12. bis 14. März. Dabei traf sie am Sitz des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) mit Vertretern des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), dem DFDR-Vorsitzenden Dr. Paul Jürgen Porr, dem Vorsitzenden des Siebenbürgenforums Martin Bottesch und dem Geschäftsführer Benjamin Józsa, zusammen.
Ebenso fand ein Gespräch im Bischofspalais mit dem Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, Reinhart Guib, statt. Im Rathaus nahm die Botschafterin mit einer Delegation von 13 österreichischen Firmenvertretern das Symposium „Austria Showcase – Kommunale Bewirtschaftung“ wahr, wo sich Gelegenheit ergab, mit Bürgermeisterin Astrid Fodor und der Kreisratsvorsitzenden Daniela Cîmpean über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu sprechen. Als Schwerpunkte ihres Mandats bekräftigte die Botschafterin, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Rumänien stärken zu wollen; in diesem Zusammenhang wurden der bilaterale Handel, Tourismus und Industrie erwähnt, aber auch die technologische Entwicklung und Forschung. Der Standort Rumänien sei für österreichische Investoren von großem Interesse, nicht zuletzt aufgrund der wirtschaftlichen Dynamik und der potenziell weiter steigenden Inlands­nach­frage, verriet sie der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) im Interview. Rund 3000 Firmen mit österreichischem Kapital sind in Rumänien tätig, darunter auch Marktführer im Bereich Finanzen und Energie, die an die 100000 Arbeitsplätze schaffen. Ebenfalls von Interesse, seien bilaterale kulturelle Beziehungen und Bildung, etwa durch Austauschprogramme für Schüler und Lehrer. Als Partner innerhalb der Europäischen Union bietet die EU-Ratspräsidentschaft – im zweiten Halbjahr 2018 durch Österreich, im Anschluss daran im ersten Halbjahr 2019 durch Rumänien – Gelegenheit für eine enge Kooperation, so Rauscher gegenüber der ADZ. Als zentrale Herausforderungen bezeichnete sie zudem Migration, Grenzschutz, Sicherheit, Funktion und Finanzen der EU, eine Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion, sowie das Vertrauen der Bürger in die EU zu festigen.

NM

Schlagwörter: Botschafterin, Österreich, Rumänien, Politik, Forum, Wirtschaft, Kirche

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