13. Juni 2008

Bayerns Innenminister will Zusammenarbeit mit Rumänien intensivieren

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und der bayerische Landespolizeipräsident Waldemar Kindler trafen am 23. Mai in Bukarest mit dem rumänischen Innenminister Cristian David zusammen. Dabei wurde vereinbart, die Zusam­menarbeit zwischen der rumänischen und der bayerischen Polizei bei der Verbrechensbe­kämpfung zu intensivieren.
David habe zugesagt, in Zukunft einen ständigen Verbindungs­beam­ten der rumänischen Polizei in München zu stationieren. Zudem führte Innenminister Herr­mann in Hermannstadt u. a. Gespräche mit dem Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, D. Dr. Christoph Klein, mit dem orthodoxen Metropoliten Laurenţiu Streza und mit Bürgermeister Klaus Johannis.

In einer Presse­konferenz erklärte Innenminister Herrmann, dass die Siebenbürger Sachsen die Region nicht verlassen hätten, hätten sie vor zwanzig Jahren diese hervorragende Entwicklung vorausgeahnt. Ferner besuchte die Delega­tion in Hermann­stadt die deutsch-rumänische Universität, die Friedrich-Müller-Schule und das Alten- und Pflegeheim Dr. Carl-Wolff mit Hospiz und das offene Haus für Straßenkinder, allesamt Institu­tionen, die mit deutschen Mitteln gefördert wurden.

Innenminister Herrmann erklärte sich sehr zufrieden über die Gespräche mit den rumä­nischen Partnern. Die Beziehungen zwischen Bayern und Siebenbürgen sollen noch intensiver werden.

RS

Schlagwörter: Politik, Bayern, deutsch-rumänische Beziehungen

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