Schlagwort: Gedichtband

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17. November 2016

Kulturspiegel

"Lagerlyrik" – Buchpräsentation in Berlin

Die Deutsch-Rumänische Gesellschaft e.V. und das Rumänische Kulturinstitut Berlin laden ein zur Buchpräsentation „Lagerlyrik“ (Herausgeber: Günter Czernetzky, Renate Weber-Schlenter, Luzian Geier, Hans-Werner Schuster, Erwin-Josef Ţigla, 2015 im Schiller Verlag Bonn-Hermannstadt erschienen) am Mittwoch, den 23. November, 19.00 Uhr, im Rumänischen Kulturinstitut, Reinhardtstraße 14, in Berlin. mehr...

11. Oktober 2016

Kulturspiegel

Über den Rand hinaus: Gedichte von Kristiane Kondrat

„Wir, die Unvernünftigen/ die alle Fragen offen lassen/ auf die die Vernünftigen/ immer eine Antwort wissen/ Wir, die wir keine Sicherheiten bieten können/ nur unsere Ungewissheit.“ – Diese kollektive Selbstdarstellung finden wir auf Seite 15 im neuen Gedichtband von Kristiane Kondrat „Ein großer Buchstabe fällt von der Wand“. Die Dichterin sieht sich selbst und uns lustlos eingebettet in alte und neuere Bedenklichkeiten und redet uns nicht zu, aber auch keineswegs an uns vorbei. Sie kennt unseren Schritt und geht ihn mit, schert aus und überholt, ohne sich zu entfernen. Sie bietet keine Rückschau an, sie ist heutig und sucht den Horizont ohne Wehmut ab. mehr...

4. Januar 2016

Kulturspiegel

Gedenken an die Russlanddeportation

70 Jahre nach dem Beginn der Lagerzeit und 20 Jahre nach dem Erscheinen der ersten wissenschaftlichen Aufarbeitung der Deportation der Deutschen aus Rumänien in die Sowjetunion soll der frisch erschienene Band „Lager Lyrik. Gedenkbuch 70 Jahre seit der Deportation der Deutschen aus Südosteuropa in die Sowjetunion“, herausgegeben von Günter Czernetzky, Renate Weber-Schlenther, Luzian Geier, Hans-Werner Schuster, Erwin-Josef Ţigla, das Leid und den Überlebenswillen der Deportierten den Nachgeborenen nahebringen. mehr...

9. November 2015

Kulturspiegel

Vielstimmigkeit als Herausforderung

Neuer Lyrikband von Ilse Hehn zur Frankfurter Buchmesse erschienen: „Tage Ost – West“, Gedichte und Überschreibungen, Pop Verlag, Ludwigsburg, 2015, 107 Seiten, 17,80 Euro, ISBN 978-3-86356-104-8 mehr...

4. November 2015

Kulturspiegel

Dagmar Dusil gestaltet lyrisch in ihrem Gedichtband „Transitschatten“

Bekannt geworden ist die gebürtige Hermannstädterin als Autorin von kleinen, aber feinen Prosatexten, die z. B. in den Bänden „Wie die Jahre verletzen“ (2012) und „Blick zurück durchs Küchenfenster“ (2014) versammelt sind; fein auch wegen ihrer schönen äußeren Gestaltung. Das trifft auch auf das schmale Bändchen „Transitschatten“ zu, Gedichte mit Zeichnungen von Sieglinde Bottesch, erschienen 2015 im Honterus-Verlag in Hermannstadt mit finanzieller Unterstützung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien. mehr...

10. Mai 2015

Kulturspiegel

Poetischer Chronist der Auswanderung und "Fanatiker des Erinnerns"

Zugegeben: Der Titel des stattlichen Gedichtbandes „Das Imaginäre und unsere Anwesenheit darin“ von Horst Samson, ediert 2014 beim getreuen Verleger südosteuropäischer Literatur Traian Pop in Ludwigsburg, hat mich ins Grübeln gebracht. Sind wir im Imaginären anwesend oder ist das Imaginäre in uns präsent? Wohl beides, zwei Seiten einer Medaille. Bei Horst Samson muss man auf der Hut sein, denn er stellt Wörter und deren gängige Bedeutung in ganz unerwartete, erstaunliche Zusammenhänge, gedanklich und emotional. Dies gehört gewiss zur Eigenart der Dichtung überhaupt. Doch die lyrischen Texte des in der Bărăgan-Deportation geborenen, im Banat aufgewachsenen Dichters – er ist durch seine Lehrerausbildung und Familie auch Siebenbürgen eng verbunden – sprechen den Leser an durch einen originellen Sprachstil und eigenständig frische poetische Bilder, Vergleiche und Metaphern. mehr...

2. November 2014

Kulturspiegel

Prosagedichte von Traian Pop Traian nun ins Deutsche übertragen

Der 1952 in Kronstadt geborene Autor hat bereits mehrere Bücher in Rumänien veröffentlicht, darunter auch Săptămâna 53, das 1999 von der Akademie der Wissenschaften, der Literatur und Kunst Oradea preisgekrönt wurde. Nun ist nach dem Poem in drei Akten, Schöne Aussichten, auch Die 53. Woche auf Deutsch erschienen, in der edition monrepos im eignen Pop Verlag. Die Lyrik darin stammt aus den 1970er und 1980er Jahren aus Temeswar sowie im dritten Teil aus den 1990ern bis Anfang 2000. Übersetzt wurde sie von Gerhardt Csejka, Horst Fassel, Edith Konradt, Johann Lippet und Dieter Schlesak.
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17. April 2014

Kulturspiegel

"Die weiße Rose": Aphorismen, Gedichte von Carol Neustädter

Mit Sicherheit einer der eigenwilligsten – und selbstständigsten – Geister unter den schreibenden und publizierenden Siebenbürger Sachsen unserer Tage ist der in Hermannstadt geborene und seit einigen Jahren, nach Aufenthalt in Deutschland, wieder in Hermannstadt lebende Carol Neustädter. Der promovierte Philosoph, dem kein Geringerer als der Heideggerschüler Constantin Noica (1909-1987) Anerkennung zollte, machte sich in Kennerkreisen mit Abhandlungen besonders über die Klassik der deutschen Philosophie einen Namen. mehr...

6. Februar 2014

Kulturspiegel

Neuer Gedichtband von Franz Hodjak

Franz Hodjak: „Der Gedanke, mich selbst zu entführen, bot sich an“. Gedichte. Lithographien von Hubertus Giebe. Verlag SchumacherGebler, Dresden 2013, 100 Seiten, 22,50 Euro, ISBN 978-3941209-28-2 mehr...

5. November 2013

Kulturspiegel

Horst Samsons neuer Gedichtband: „Im löchrigen Boot des Exils“

Der Banater Schriftsteller Horst Samson kann dichten, wie er selbst zuweilen betont. Im Unterschied zum Teufel. Im Buch „Kein Schweigen bleibt ungehört“ (seinem zweiten Gedichtband im Pop Verlag Ludwigsburg) versammelt er größtenteils unveröffentlichte Gedichte aus der Zeit in Rumänien sowie aus jener nach seiner Auswanderung in die Bundesrepublik. Vereinzelt geben Jahreszahlen einen Hinweis, aus welcher Periode die Gedichte stammen. mehr...

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