Schlagwort: Kulturerbe
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Siebenbürgisch-sächsische Kultur auf Rumänisch vermittelt
Bukarest – Mit der Ausstellung „Reste und Sinn“ („Resturi și rosturi“) hat der rumänische Verein „Renascendis“ im Bukarester Bauernmuseum (Muzeul Țăranului Român) neulich auf das gefährdete siebenbürgisch-sächsische Kulturerbe aufmerksam gemacht. mehr...
Neues Schulbuch über Kulturerbe im Kreis Kronstadt
Kronstadt – Museen, Baudenkmäler, Ethnien, Menschen, Bräuche und Legenden aus Kronstadt und Umgebung umfasst das unlängst veröffentlichte Lehrbuch für Wahlunterricht „Kulturerbe – Der Landkreis Kronstadt“ („Patrimoniu Cultural – Județul Brașov“) von Adriana Scripcariu. Für die Fotografien zeichnet George Dumitriu verantwortlich. mehr...
Gassuche gefährdet Kulturerbe
Seit dem Sommer finden im Auftrag von Romgaz in Teilen Südsiebenbürgens Erdgas-Erkundungen statt. Die Suchtrupps des mit den Erkundungen beauftragten Unternehmens SC Prospecțiuni SA sind vor allem in den Seitentälern der Großen Kokel zwischen Schäßburg, Birthälm, Mediasch und Kund tätig. Engagierte Bewohner und Umweltschutzaktivisten warnen vor einer möglichen Anwendung der Fracking-Technologie bei der Gasförderung, kritisieren die Methoden bei der Erkundung sowie mögliche Gefahren für Kulturgüter. mehr...
23. Sachsentreffen in Schäßburg im Zeichen des Kulturerhalts
Seit 1990 treffen sich die in Siebenbürgen verbliebenen Sachsen, ihre Freunde und Gäste, alljährlich im September zu einem gemeinsamen Fest. Neunzehnmal kam man im einstigen Bischofssitz Birthälm zusammen, die anderen drei Sachsentreffen fanden in Hermannstadt, Bistritz und Kronstadt statt. Am Samstag, dem 21. September, war nun Schäßburg und da die Stadt, das Deutsche Forum und die evangelische Kirchengemeinde an der Reihe, Gastgeber zu sein. In der einzigen einst siebenbürgisch-sächsischen Stadt, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wurde die Problematik des Kulturerbes auch durch das Motto „Kulturerbe – Gabe und Aufgabe“ in den Mittelpunkt gestellt. Auf die Bedeutung dieser kulturellen Werte und ihre künftige Bewahrung wurde in Grußworten, der Predigt im Gottesdienst und im Festvortrag eingegangen, und das reichhaltige Veranstaltungsangebot bewies, dass man die überlieferten Traditionen pflegt. Mit der Honterusmedaille geehrt wurde Dr. Karl Scheerer, eine Persönlichkeit, die sich um den Erhalt des Kulturerbes besonders verdient gemacht hat. mehr...
Gedanken und Einsatz für Siebenbürgen
„Bin ich eine Siebenbürger Sächsin?“ Diese Frage stellt sich Antonia Weißert, 1994 in Berlin geboren und aufgewachsen. Ihre Mutter kommt aus Siebenbürgen und reiste mit sechzehn Jahren nach Deutschland aus. Ihr Vater ist kein Sachse. Antonia spricht zwar kein Siebenbürgisch-Sächsisch, aber die Mundart ist ihr von frühester Kindheit vertraut, denn bei den Großeltern in Süddeutschland ist Sächsisch immer noch die Alltagssprache. Die 19-Jährige ist überzeugt, dass ihre Generation „durch ihr Handeln über den Fortbestand des kulturellen Erbes der Siebenbürger Sachsen in Rumänien mitentscheidet“. mehr...
Bernd Fabritius: Aufruf zum Mitgestalten und zur Bewahrung der siebenbürgisch-sächsischen Identität
Der Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl stand unter dem Motto „Wir gehören dazu! Dank und Verpflichtung“. Von diesem Leitwort ging der Bundesvorsitzende Dr. Bernd Fabritius in seiner Begrüßungsansprache am Pfingstsonntag, dem 19. Mai, aus, um für die Aufnahme der Siebenbürger Sachsen in Deutschland zu danken und um gleichzeitig deutlich zu machen, „dass wir Teil der deutschen Gesellschaft sind, dass wir hier Annahme und auch Unterstützung benötigen und dass wir dieser Gesellschaft dafür auch etwas zurückgeben können“. Bernd Fabritius forderte seine Landsleute auf, nicht gleichgültig oder bequem zu sein, sondern ihre Identität zu erhalten, ihr Kulturerbe zu pflegen und letztendlich ihre Gestaltungskraft zu erkennen: Ein besseres Miteinander entstehe nicht, wenn wir die Verantwortung nur bei anderen sehen, sondern durch Mitmachen und Gestalten. Der Bundesvorsitzende konnte seine Ansprache wegen einsetzenden Unwetters nur auszugsweise halten. Sie wird im Folgenden für die Leser der Siebenbürgischen Zeitung in voller Länge wiedergegeben. mehr...
Für den Erhalt des Kulturerbes
Hermannstadt – Mitte März unterzeichneten Vertreter von 26 Institutionen und Vereinen in Hermannstadt ein Kooperationsprotokoll zum Erhalt des Kulturerbes in Rumänien. Die Initiative ging von den Stiftungen Mihai-Eminescu-Trust und Heritas sowie dem Astra-Museum aus. mehr...
Ostermarkt in Bistritz: Vorbildliches Bekenntnis zu den Siebenbürger Sachsen
„Die Stadt Bistritz fördert das sächsische Brauchtum und würdigt die Kulturleistungen der Siebenbürger Sachsen“, erklärte Bürgermeister Teodor Ovidiu Crețu beim elften Ostermarkt in Bistritz. Er sprach seine Hochachtung für die kleine Gemeinschaft der in Bistritz und im Nösnerland lebenden Siebenbürger Sachsen aus und bekräftigte erneut die Verpflichtung der Stadtverwaltung, deren über Jahrhunderte gewachsenes großes Kulturerbe zu erhalten. mehr...
Wer sorgt künftig für die Kirchenburgen?
„Die Kirchenburgen sind das Vermögen der evangelischen Kirche (A.B. in Rumänien, d.R.) und der Sachsen im realen, vor allem aber im ideellen Sinn. Sie sind neben der Natur der größte Schatz der Region Siebenbürgen.“ Zu diesem Schluss kommen die Autoren der Studie „Die Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgens. Strategien zur Erhaltung des europäischen Kulturerbes der Kirchenburgen in Siebenbürgen“, die Anfang dieses Jahres veröffentlicht wurde. Ein positives Ergebnis der zwischen September und November 2011 durchgeführten Untersuchungen ist, dass der bauliche Zustand der erfassten Kirchenburgen besser war als erwartet. Allerdings drängt die Zeit, langfristig tragfähige Strategien für den Erhalt der Baudenkmäler zu erarbeiten, denn innerhalb des nächsten Jahrzehnts sei eine Verschärfung der Situation absehbar, vor allem in den Landgemeinden. mehr...
Denkmalpflege: Kronstadt setzt Maßstäbe
Am 4. und 5. Oktober 2012 öffneten zwei Ausnahmenbaustellen Kronstadts ihre Tore für das breite Publikum. Im Herzen der alten Hauptstadt des Burzenlandes wird nicht nur der Honterushof für die Neugestaltung vorbereitet, sondern auch ein herausragendes Patrizierhaus an der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes restauriert. Die beiden Baustellen wurden dem breiten Publikum im Rahmen der „Europäischen Tage des Denkmals“ erstmals zugänglich gemacht. mehr...





