12. Juli 2011

Ausstellung in Dinkelsbühl: „800 Jahre Burzenland“

Aus Anlass des 800-jährigen Bestehens des Burzenlandes als Kulturlandschaft im Südosten Siebenbürgens wurde beim Heimattag in Dinkelsbühl die Ausstellung „800 Jahre Burzenland“ im Evangelischen Gemeindehaus gezeigt.
Die Eröffnung der vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam konzipierten Ausstellung fand am Pfingstsamstag statt mit einer Einführung des siebenbürgischen Historikers Dr. Harald Roth, Südosteuropa-Referent des Kulturforums und Autor des 2010 im Böhlau Verlag erschienenen Buches „Kronstadt in Siebenbürgen. Eine kleine Stadtgeschichte“.



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Die auf zehn Tafeln (Texte deutsch und rumänisch) konzentrierte Ausstellung thematisiert die Vergabe des Burzenlandes an den Deutschen Orden 1211 (vom ungarischen König Andreas II. berufen, bereits 1225 wieder vertrieben) ebenso wie die Hauptorte und Burgen des Ordens und der späteren Provinz, die Gemeinden und die Stadt Kronstadt. Ein besonderer Blickfang für die zahlreichen historisch interessierten Besucher in Dinkelsbühl waren ausgewählte aktuelle Fotografien aus dem Burzenland.
Die Wanderausstellung „800 Jahre Burzenland“ wird noch bis zum Herbst verschiedenenorts im Burzenland Station machen und am 26. September 2011 in Berlin bei einer Podiumsdiskussion über den Deutschen Orden und seinen Hochmeister Hermann von Salza im Rahmen der Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage gezeigt.

CS

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Schlagwörter: Heimattag 2011, Burzenland, Ausstellung, Geschichte

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