20. Dezember 2018

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Filmpräsentation bei Rumänischen Kulturtagen in München

Erstmals öffentlich gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten“ am 26. November, ein Montagabend, im EINSTEIN KULTUR in München. Der dritte Film des aus Mühlbach stammenden und in Leipzig lebenden Regisseurs Florin Besoiu lief im Rahmen der Rumänischen Kulturtage als einziger Beitrag des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland.
Es war die zweite Filmvorführung mit anschließender Diskussion in diesem Jahr, die der Verband der Sieben­bürger Sachsen in Deutschland e.V. mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) veranstaltet hat. Dies­mal war die Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e.V. (GEFORUM) als Veranstalter der Rumänischen Kulturwoche dabei, und die Federführung lag bei PD Dr. habil. Tobias Weger, seit August 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter des IKGS.

Trotz Wintereinbruchs fand sich ein zahlreiches Publikum ein. Anders als bei der Präsentation des Filmes „Transilvania mea“ fand jeder einen Platz und konnte den Film – nicht nur dank der höhenversetzten Sitzreihen, sondern insbesondere wegen des positiven Grundtones – ungetrübt genießen.Nach der Filmvorführung diskutieren, von links: ...Nach der Filmvorführung diskutieren, von links: Regisseur Florian Besoiu, Moderator Dr. Tobias Weger, Brigitte Drodtloff, Hans-Werner Schuster. Foto: Konrad Klein Auf den Film wird hier nicht näher eingegangen, sondern auf die ausführliche Kritik in dieser Zeitung verwiesen. Dessen Urteil fand sich auch in der anschließenden Diskussion bestätigt, die von Tobias Weger souverän moderiert wurde. Davor hatte Weger begrüßt und die Teilnehmer am Podium vorgestellt. Mit Florin Besoiu, der 1984 in Mühlbach geboren wurde und sich in zwei früheren Dokumentarfilmen mit der Deportation in den Donbas auseinandergesetzt hatte, diskutierten Brigitte Drodtloff, Vorsitzende der GEFORUM und selber Regisseurin, sowie Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster. Sie zollten Besoiu ebenso wie das später in die Diskussion miteinbezogene Publikum nicht nur Lob, sondern erwarben auch alle zum Verkauf ausgelegten DVDs. Unisono wurde bedauert, dass der Film keinen Verlag gefunden hat und ihn kein Rundfunksender ausstrahlen will. Auch nach Veranstaltungsende wurde in kleinerm Kreis weiterdiskutiert. Vielleicht führt die Empfehlung, den Film österreichischen und Schweizer Sendern anzubieten, zum Erfolg. Der Film und seine sympathischen Protagonisten – übrigens nicht nur Zugewanderte und Rückkehrer, sondern auch etliche in Siebenbürgen verbliebene Sachsen und Nichtsachsen – verdienen eine breitere Öffentlichkeit.

HWS

Schlagwörter: München, Rumänische Kulturtage, Filmvorführung, Diskussion, Zuwanderung, Geschichte, Siebenbürgen

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