Kulturspiegel
Der „Kulturspiegel“ umfasst Rezensionen und Beiträge über die Geschichte, Naturwissenschaften, Kunst und das vielseitige Kulturleben der Siebenbürger Sachsen und deren Nachbarn.
Die siebenbürgisch-sächsische Mundart: Kulturreferententagung in Leitershofen
Für den 3. bis 5. Dezember hatte Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster zur letztjährigen Kulturreferententagung ins Diözesan-Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen bei Augsburg eingeladen. Im Mittelpunkt stand die siebenbürgisch-sächsische Mundart. Pfarrer Bernddieter Schobel, Dr. Elke Weber, Dr. Sigrid Haldenwang, Prof.Dr.Dr.h.c.mult. Harald Zimmermann sowie Robert Sonnleitner informierten mit Vorträgen, während die Mundartdichter Dietrich Weber, Wilfried Römer und Oswald Kessler ihre eigenen Werke vortrugen. Abgerundet durch eine vertonte Bildpräsentation, verband das Wochenende wissenschaftliche, literarische, persönliche, gemeinschaftliche und volkstümliche Zugänge zum siebenbürgisch-sächsischen Dialekt. mehr...
„Erzwungene Wege“ in Ulm
Die Wanderausstellung „Erzwungene Wege – Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts“ ist bis zum 13. März 2011 im Donauschwäbischen Zentralmuseum, Schillerstraße 1, 89077 Ulm, zu sehen. mehr...
Die deutsche Kultur im kommunistischen Rumänien gepflegt: Interview mit Hedi Hauser
Hedi Hauser, geboren am 26. Januar 1931 in Temeswar, wurde durch Kinderbücher wie „Waldgemeinschaft Froher Mut“, „Der große Kamillenstreit“, und „Eine Tanne ist kein Hornissennest“ bekannt. Sie war viele Jahre als Cheflektorin des Kriterion Verlags Bukarest sowie als Vertreterin der deutschen Minderheit Rumäniens in politischen Funktionen tätig. Für Erhalt und Förderung der deutschen Kultur in Rumänien erhielt sie 1971 vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann das Verdienstkreuz am Bande. 1977 wurde sie mit dem Preis des rumänischen Schriftstellerverbands ausgezeichnet. Mit der 80-jährigen Kinderbuchautorin und Verlegerin, die seit 1991 in Hamburg lebt, führte Siegbert Bruss folgendes Interview. mehr...
Danksagung für erfolgreiche CD
Ein erster Dank für die erfolgreiche Aktion zu Gunsten des Sozialwerks der Siebenbürger Sachsen mit der CD „Glocken und Stimmen der Heimat Siebenbürgen“ gilt unseren Landsleuten von nah und fern, in verschiedenen Ländern Europas bis hin nach Übersee, die diese CD erworben haben. Ebenso den Verantwortlichen auf verschiedenen Ebenen unseres Verbandes, die durch ihre Unterstützung auch wesentlich dazu beigetragen haben. mehr...
Studienreise des AKSL: Auf den Spuren des Deutschen Ordens
Begleitend zur Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, die am 15.-17. September 2011 in Kronstadt stattfinden und das Thema „800 Jahre Deutscher Orden in Siebenbürgen“ behandeln soll, wird vom 9. bis 22. September 2011 eine Studienreise organisiert, die zunächst ins Deutschordensland und von dort über die Zips nach Siebenbürgen führt. mehr...
Kirchenburgen und Dorfkirchen erhalten - Konzept von Dr. Hermann Fabini
Mit aktuellen Problemen der Bewahrung unseres Kulturerbes in Siebenbürgen hat sich eine Fachtagung vom 10. bis 12. Dezember 2010 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen auseinandergesetzt (siehe Bericht "Fachtagung zu Perspektiven des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes"). Der in Hermannstadt lebende Architekt und Denkmalschützer Dr. Hermann Fabini plädierte in seinem Vortrag dafür, Kirchenburgen touristisch nutzbar machen. Zur Erhaltung des Kulturerbes in Siebenbürgen könnten auch die Heimatortsgemeinschaften einen wichtigen Beitrag leisten, führt der Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises 2007 im Folgenden aus. Sein Konzept fügt sich in eine Reihe von vorangegangenen Initiativen auf diesem Feld, einschließlich der vom Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrat seit Jahrzehnten geförderten und verwirklichten Aktivitäten bzw. Projekte, wie die „Dokumentation siebenbürgisch-sächsischer Kulturgüter“ in den 90er Jahren. mehr...
Ausstellung in Lübeck: „Herta Müller – Der kalte Schmuck des Lebens“
Im Buddenbrookhaus in Lübeck wird noch bis zum 26. April 2011 die Sonderausstellung „Herta Müller – Der kalte Schmuck des Lebens“ gezeigt, die u. a. auch die Zusammenarbeit von Herta Müller und Oskar Pastior thematisiert. „Mit Herta Müller ist im Buddenbrookhaus erstmal eine Schau zu einer lebenden Künstlerin zu sehen. Damit setzen wir gleich zu Beginn des Museumsjahres einen literarischen Schwerpunkt - mir persönlich ist dies eine besondere Freude“, bekannte der Leitende Direktor der Lübecker Museen, Prof. Dr. Hans Wißkirchen, bei der Vorstellung der Ausstellung. Ernest Wichner, Leiter des Literaturhauses Berlin und ein Freund Herta Müllers, hat die Ausstellung gemeinsam mit Lutz Dittrich kuratiert. mehr...
Oskar Pastior förderte in seinem Literaturkreis den Lyriker Georg Hoprich
Das tragische Schicksal des rumäniendeutschen Dichters Georg Hoprich hat im Totalitarismusdiskurs um Oskar Pastior, Herta Müller, Dieter Schlesak, Stefan Sienerth und Ernest Wichner Aktualität erlangt. Pastiors Securitate-Verstrickung schlug im Inland, aber auch im deutschsprachigen Ausland hohe Wellen. Kaum bekannt ist, dass Georg Hoprich in Oskar Pastiors Alternativliteraturkreis zum damaligen Sozialistischen Realismus Ende der 50er Jahre zum Lyriker herangereift ist. mehr...
In Berlin: Frieder Schuller liest aus seinem Pastior-Stück
Der siebenbürgische Lyriker Frieder Schuller liest am Freitag, den 21. Januar 2011, 19 Uhr, aus seinem Theaterstück „Ossis Stein oder wer werfe das erste Buch“ in der Humboldt-Universität zu Berlin. mehr...
Trutzige Kirchen und mächtige Türme
Friedrich Schuster, der diesen Winter im siebenbürgischen Kerz verbringt, hat sich aufgemacht, um noch einmal nachzusehen, wie unsere sächsischen Ortschaften aussehen. Mit Fotos aus Kirchberg und Zied startet er eine kleine Fotoserie in der Siebenbürgischen Zeitung. mehr...





