12. Dezember 2013

Gassuche vom Kulturministerium nicht genehmigt

Bukarest – Das rumänische Kulturministerium hat keine Genehmigung ausgestellt und wurde bezüglich der derzeitigen Gaserkundungen in Südsiebenbürgen nicht konsultiert. Diese Antwort erhielt Ovidiu Ganţ auf eine Anfrage an Kulturminister Constantin Barbu.
Der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien zeigte sich erstaunt angesichts der möglichen Gefährdung der Baudenkmäler durch die Gaserkundungsmethoden. Im Erkundungsgebiet befinden sich UNESCO-Weltkulturerbestätten und Denkmäler, die mit EU-Geldern restauriert werden. Ganţ forderte vor diesem Hintergrund die Kreiskulturdirektion Hermannstadt auf, die Situation der Baudenkmäler in den betroffenen Ortschaften sowie die Wirkung der Erkundungsmaßnahmen zu überprüfen. Nähere Informationen gibt es in rumänischer Sprache auf der Internetseite des Abgeordneten (http://www.cdep.ro/pls/parlam/structura.mp?idm=138&cam=2&leg=2012&pag=3&idl=1) unter Fragen und Eingaben (Întrebări şi interpelări). Im Kreis Hermannstadt werden Erkundungen in folgenden Ortschaften durchgeführt: Birthälm, Bürgisch, Elisabethstadt, Lasseln, Malmkrog, Mediasch, Meschen, Mihăileni, Mortesdorf, Neudorf b. Schäßburg, Sankt Martin; im Kreis Muresch in Iernut und Luduş.

HW

Schlagwörter: Siebenbürgen, Energie, Politik

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