31. Januar 2018

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Aussiedlerbeauftragter in NRW ernannt

Zum ersten Beauftragten der nordrhein-westfälischen Landesregierung für die Belange deutscher Heimatvertriebener, Aussiedler und Spätaussiedler wurde Heiko Hendriks (CDU) berufen. Das Amt tritt er am 1. Februar an.
Hendriks wurde 1966 in Duisburg geboren, lebt seit 1978 in Mülheim an der Ruhr und ist seit seinem Eintritt in die CDU 1985 politisch auf Stadt- und Landesebene aktiv; von 2014 bis 2017 war er Mitglied der CDU-Landtagsfraktion. Durch sein fast 25-jähriges Engagement in der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU (OMV) in NRW, seit 2013 als deren Landesvorsitzender, ist er mit den Belangen seines neuen Amtes bestens vertraut. Der Aussiedlerbeauftragte übernehme laut Landesregierung eine Lotsenfunktion für Verbände und sei Schnittstelle zwischen den Bürgern und der Politik.

„Mit der Berufung von Heiko Hendriks zum Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler erfüllt die CDU NRW erfreulicherweise ein Wahlversprechen“, so die Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Herta Daniel, gegenüber dieser Zeitung. „Für diese Zielgruppen besteht nun die Chance, in der Öffentlichkeit differenzierter wahrgenommen zu werden und für ihre Anliegen in dem erfahrenen Politiker einen direkten Ansprechpartner zu haben. Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich in der Hoffnung, dass auch andere Landesregierungen diesem Beispiel folgen mögen.“

Dr. Bernd Fabritius, Präsident des siebenbürgischen Verbandes sowie des Bundes der Vertriebenen (BdV), äußert sich ebenfalls positiv: „Die Einsetzung eines Landesbeauftragten ist ein wichtiger politischer Erfolg, der in den Reihen des BdV und seiner Landsmannschaften mit Freude aufgenommen wird. Vor allem die nordrhein-westfälischen Vertriebenen und Spätaussiedler wissen, wie zäh und wie lange in den letzten Jahren dafür gekämpft werden musste, um auch in NRW einem Landesbeauftragten den Weg zu bereiten. Die Strahlkraft eines Landesbeauftragten für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern reicht tief in die landsmannschaftlichen Gliederungen hinein. Auch der BdV-Landesverband wird maßgeblich davon profitieren, mit Heiko Hendriks einen direkten Ansprechpartner auf Regierungsebene zu haben. Ausdrück-lich begrüße ich die politisch sehr sinnvolle Zusammenführung dieses Amtes mit dem Vorsitz des NRW-Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen in seiner Person. Ich bin mehr als nur zuversichtlich, dass der Landesbeirat NRW in Zukunft verstärkt seiner Aufgabe nachkommen wird, die Landesregierung in den ihm zugewiesenen Politikfeldern fachlich gut zu beraten.“

dr

Schlagwörter: Politik, Verbandspolitik, Nordrhein-Westfalen, Aussiedlerbeauftragter, BdV

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