Würzburg

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Vorstand

Vorsitzender:
Hans-Werner Bell
Paradiesstraße 44, 97855 Würzburg
Tel: 0160/4 75 40 95

Stellv. Vorsitzender:
Daniel Flagner
Adelheid Roth

Schriftführerin:
Marianne Brotea

Kassierin:
Monika Flagner

Kulturreferat:
Christa Zahn

Referat : Internet, EDV, Soziale Medien
Norbert Mieskes

Referat: Soziale Aufgaben
Hans-Erwin Binder

Rechnungsprüferinnen:
Roselinde Mieskes
Dr. Gerda Müller-Fleischer

Stellv. Rechnungsprüferinnen:
Christine Durst
Katharina Mantsch

Chronik

Mit der Absicht, die bewährte vielseitig hilfeleistende Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen auch in der neuen Heimat wieder ins Leben zu rufen und die anfangs verunsicherten Landsleute bei der Lösung der manigfaltigen Probleme zu unterstützen, organisierte Hans Kremer in Würzburg im Jahre 1973 ein Heimattreffen für alle Landsleute aus Würzburg und Umgebung. Diese Versammlung kann als Grundsteinlegung der Kreisgruppe Würzburg angesehen werden.
Die eigentliche Gründungsversammlung fand dann 1975 in Würzburg/Heidingsfeld statt. Als Vorsitzender der damals 60 Mitglieder zählenden Gemeinschaft wurde Otto Klee gewählt, der in seiner dreijährigen Amtszeit bemüht war, in der jungen Kreisgruppe siebenbürgisch-sächsische Traditionen zu pflegen sowie den Landsleuten bei der Integration behilflich zu sein.
1978 wurde Karl Tumes zum Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Amtsführung stieg die Mitgliederzahl auf 80 an und eine Jugendtanzgruppe wurde ins Leben gerufen. 1979 wurde gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen Kirche Heuchelhof der erste Kathreinenball nach siebenbürgisch-sächsischem Brauch organisiert.
1982 übernahm Alfred Müller-Fleischer, langjähriger Kulturreferent, den Vorsitz der Kreisgruppe. Er initiierte die Gründung des bis heute bestehenden "Samuel-von-Brukenthal-Chores" der Kreisgruppe. Unter seinem Vorsitz wuchs die Zahl der Mitglieder im Laufe der Jahre auf 780 an.

Gruppierungen

Samuel-von-Brukenthal-Chor
Sein erster, sehr engagierter Dirigent war der aus Arbegen stammende junge Musiklehrer Fritz Schäßburger. Unter seiner gekonnten Stabführung wurden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen im Rahmen der Kreisgruppe und der Stadt Würzburg organisiert. Die Chormitglieder die vorwiegend in der siebenbürgisch-sächsischen Festtracht auftraten, hatten sich zum Ziel gesetzt, das heimatliche Kulturgut zu pflegen und in der neuen Heimat bekannt zu machen. Bereits ein Jahr nach seiner Gründung, also 1983 war der Chor schon in der Lage, in einem Kölner Tonstudio Aufnahmen für eine Schallplatte zu machen. In der Folgezeit entfaltete der Klangkörper eine umfangreiche Tätigkeit. Bei unterschiedlichsten Anlässen wie: Gottesdiensten, Trauungen, Beerdigungen, Weihnachtsfeiern und verschiedenen Brauchtumsveranstaltungen tritt der Chor immer wieder mit einem anspruchsvollen Programm auf.
Sein Können bewies der Chor vor allem bei einem seiner musikalischen Höhepunkte auf der Nordamerika- und Kanada Tournee im Jahre 1987, die vom Kreisgruppenvorsitzenden Alfred Müller-Fleischer trefflich organisiert war. 9 Chorauftritte in verschiedenen deutschen Clubs, sowohl in siebenbürgischer als auch in fränkischer Tracht wurden von der dortigen Bevölkerung mit großer Begeisterung aufgenommen. Die Kanada-Reise wurde für die Mitglieder des Chores zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der rund 40 Mitglieder zählende Chor beging im Jahre 1992 das zehnjährige Jubiläum mit einem niveauvollen Chorkonzert gemeinsam mit eingeladenen fränkischen Gastchören aus Veitshöchheim, Rottendorf, Homburg am Main und dem Trachtenchor der Siebenbürger Sachsen aus Heilbronn.
Sein 15-jähriges Bestehen feierte der Chor im Jahre 1997 anläßlich des Peter -und Paulfestes im Rahmen eines Gottesdienstes in der Sankt Paulskirche in Heidingsfeld. Stolz blickten die Sänger mit ihrem Dirigenten Fritz Schäßburger auf 124 Auftritte zurück, welche die Schriftführerin des Chores Rosina Kasper sorgfältigst im Chorbuch vermerkt hatte. Im Jahre 1997 übernahm der junge Musiklehrer Heinz Sonnleitner, aus Arbegen stammend, die Chorleitung und führte das Ensemble niveauvoll weiter. 1998 beteiligte sich die Singgemeinschaft an der Siebenbürgischen Rockenstube in Nürnberg, sang bei den Würzburger Chortagen und unterschiedlichen städtischen und landsmannschaftlichen Veranstaltungen.

Blasmusik
Im Jahre 1988 wurde auch eine siebenbürgische Trachtenkapelle ins Leben gerufen. Unter ihrem passionierten Leiter, dem aus Rode stammenden Martin Schuller, hat sie viele Feiern und Tanzunterhaltungen musikalisch mitgestaltet und zum Tanz aufgespielt. 1995 wurde die Kapelle unter dem Namen "Siebenbürgische Blaskapelle e.V." eingetragen. Vorsitzender des Vereins wurde Kurt Schlotter, den Dirigentenstab führte weiter Martin Schuller.

Die Jugendtanzgruppe
Die im Jahre 1979 gegründete Jugendtanzgruppe wurde anfangs von Werner Bell, anschließend von Melitta Hilger und dann von den Schwestern Ursula und Petra Zelch geleitet. Im Laufe ihres Bestehens hat die Jugendtanzgruppe zahlreiche Auftritte bestritten: bei Brauchtumsveranstaltungen, bei Heimattreffen, im Rahmen von Kulturnachmittagen, bei städtischen Festen und Umzügen bei Tanzwettbewerben und Seminaren.
Im Jahr 2000 auf Initiative von Rosel Potoradi stickten fleißige Frauenhände eine einheitliche siebenbürgisch-sächsische Frauentracht für die Tanzgruppe unter Leitung von Melitta Hilger.

Die Kindertanzgruppe
Im Jahr 1984 gründete Gerda Müller-Fleischer eine Kindertanzgruppe, und organisierte auch gemeinsam mit einer Gruppe von Sächsinnen die Anfertigung von jungsächsischen Trachten für die Kinder. Unter Leitung von Gerda Müller-Fleischer traten die Kinder bei verschiedensten Brauchtumsveranstaltungen erfolgreich auf.

Siebenbürgisch-Sächsische Heimatstube
Die Kreisgruppe verfügt über eine Heimatstube mit wertvollen Trachtenstücken, kunstvoller Keramik, Alben, Stickereien und alten buntbemalten siebenbürgischen Bauernmöbeln. 1987 wurde unter Anleitung von Doraliese Eck und Rita Lepeny eine rege Sammelarbeit begonnen; und schon ein Jahr darauf konnte die Heimatstube vom Vorsitzenden Alfred Müller-Fleischer eröffnet werden. Unter fachkundiger Weiterarbeit der Kulturreferentin Edeltraut Ackner wurde die Einrichtung ständig vervollständigt und mit Leihobjekten von Martin Hedrich neu gestaltet.
Um die siebenburgisch-sächsische Volkskunst auch außerhalb der Heimatstube der einheimischen Bevölkerung zu zeigen, organisierte Edeltraut Ackner eine Ausstellung im Großkaufhaus Wöhrl in Würzburg.

Der Senioren-Kreis
Er wurde durch Anneliese Möckel - in 5 jähriger Vorbereitung durch Hausbesuche im Aussiedler-Wohnheim - 1983 ins Leben gerufen. Unter ihrer kompetenten kulturellen und administrativen Leitung unterstützt von ihrer Mutter Margarethe Fröhlich fanden die monatlichen Treffen mit zahlreicher Beteiligung statt. Unterstützt wurden sie zusätzlich von Helga Dengiel, Katharina Flagner und Paula Ochs. Ein interessantes Programm und gelegentliche Fahrten wurden angeboten.
1987 übernahm Margarethe Fröhlich die Leitung von ihrer Tochter und führte die Arbeit mit großer Hingabe 6 Jahre weiter.
1993 übernahm Theodora Eck, die auch stellvertretende Frauenreferentin war, die Leitung und organisierte 7 Jahre lang diese schöne Arbeit. Aus familiären Gründen übergab sie dann das Ehrenamt im September 2000 an Ilse Heidel, die Vorträge, Brauchtumspflege und Singen weiter organisiert.

Der Frauenkreis
Der Frauenkreis unter Leitung von Meta Hornung trifft sich an jedem 4. Dienstag im Monat bei Handarbeit, Dia- und sonstigen Vorträgen. Hervorgehoben werden muss auch der effektive Einsatz in beiden Kreisen von Ingeborg Fleischer.

Die Theatergruppe
Im Jahre 1999 gründete Rosel Potoradi eine Laienspielgruppe, der 15 Mitglieder angehören. Unter ihrer Leitung wurde bisher jedes Jahr ein neues Theaterstück von Heimatschriftstellern aufgeführt.
1999 von Anna Schuller-Schullerus "Am zwin Krezer", 2000 von Karl Gustav Reich "Der Gezkruogen", und 2001 von Otto Reich "Der Dani-Misch wid härresch". Auch Gastspiele außerhalb Würzburgs nach Schweinfurt, Aschaffenburg, Scheinfeld wurden unternommen.Die Theatergruppe wird geleitet von Hildegard Schmidt.

Beratung und Betreuung
Seit der Gründung der Kreisgruppe im Jahr 1975 war die Beratung und Betreuung vor allem der Neuankömmlinge im Raum Würzburg ein Hauptanliegen der Vorsitzenden und des Vorstandes. Es galt, unseren Landsleuten Hilfestellungen bei der Eingliederung zu geben, Aufklärung bei der Beantragung des Lastenausgleiches, Wege für die Eingliederung in das Berufsleben aufzuzeigen und die manigfaltigen Probleme, die die Landsleute bewegten, im Rahmen des Möglichen zu lösen.Die Lehrer Gustav Binder, Hans Stefani und Pankratz Beller haben in den Jahren 1986 bis 1993 vielen Landsleuten bei der Eingliederung geholfen, indem sie zahlreiche Übersetzungen ihrer Akten vornahmen.Beratung und Betreuung vor allem auch in der heute besonders aktuellen Rentenfrage wird nach Vereinbarung vom Kreisgruppenvorsitzenden Alfred Müller-Fleischer in der Geschäftsstelle angeboten.
Die Kulturreferentin Edeltraut Ackner leistet auch die edle Aufgabe, die Senioren bei runden Geburtstagen zu besuchen und ihnen mit einem Präsent zu gratulieren.Um Gemeinschaft und Zusammenhalt zu pflegen, organisiert sie jährlich die Weihnachtsfeiern, wo die Kinder mit Päckchen beschenkt werden.

Geografische Lage der Kreisgruppe

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.
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