Siebenbuerger.de Newsletter
Nr.: 248 | 01.05.2019 | Abonnenten: 6119

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,
die zum Jahreswechsel gestartete landsmannschaftsübergreifende Unterschriftensammlung für die Resolution „Spätaussiedler­benach­teiligung beenden“ erreichte eine beachtliche Mobilisierung. Am 10. April wurden dem Bundeskanzleramt in Berlin per Kurier 32 395 Unterschriften zugestellt. Weiterhin eingehende Unterschriften werden aber noch nachgereicht.

Der 69. Heimattag der Siebenbürger Sachsen findet vom 7. bis 10. Juni 2019 im mittelfränkischen Dinkelsbühl unter dem Motto „70 Jahre - Für die Gemeinschaft“ statt. Wie in den letzten Jahren können sich die aktiven Kultur- und Sportgruppen anhand von Online-Formularen oder per E-Mail zu den verschiedenen Veranstaltungen anmelden.

Es wird beim Heimattag wieder jede Menge Gelegenheiten geben, Kultur zu erleben, Brauchtum zu pflegen, Freunde zu treffen und Partys zu feiern. Worauf freuen Sie sich am meisten?



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SbZ-Artikel

Unterschriftensammlung für Rentengerechtigkeit: Unsere Bürgerstimmen erreichen Berlin
München - Sechs voluminöse Ordner mit insgesamt 32 395 gesammelten Unterschriften für die Resolution „Spätaussiedlerbenachteiligung beenden“ sind am 10. April per Kurier dem Bundeskanzleramt in Berlin zugestellt worden. Damit ist jedoch die gemeinsame Unterschriftenaktion des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, der Landsmannschaft der Banater Schwaben sowie der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland nicht beendet. Weiterhin eingehende Unterschriften werden nachgereicht. Das Fazit fällt positiv aus. Die zum Jahreswechsel gestartete landsmannschaftsübergreifende Initiative mit dem Ziel, die Situation der Spätaussiedler im Rentenrecht zu verbessern, erreichte eine beachtliche Mobilisierung. Auch aus organisatorischer Sicht war der Verlauf erfolgreich. Unser Verband registriert als Effekt der gemeinsam getragenen Resolution eine intensivierte Kooperation der landsmannschaftlichen Verbände.

Weitere Artikel:
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Buch-Tipps

Gegen das Vergessen: Michael Kroner erinnert an Carl Wolff
Vielen Siebenbürgern ist Carl Wolff (1849-1929) nur vage ein Begriff. Dabei hat der konservative Publizist, Volkswirtschaftler und Politiker die Entwicklung Siebenbürgens im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis zur Eingliederung Siebenbürgens in den rumänischen Nationalstaat 1918/19 und darüber hinaus entscheidend mitgeprägt.

Weitere Bücher:




Diskussionen

Allgemeines Forum
Quo vadis Europa ?
Sind wir Siebenbürger Sachen wirklich so ganz anderes und etwas Besonderes?

Allgemeines Forum
Ahnenforschung Reghin
Wo kann ich zu meinem Urgroßvater Friedrich Olajnek, 1898 in Reghin geboren, weiterforschen?

Allgemeines Forum
Rumänien heute
Von Journalisten, die ernst genommen werden wollen, kann man erwarten, dass sie deutsche, ungarische und rumänische Namen richtig schreiben.

Soziale und rechtliche Integration
Rumaenische Staatsbuergerschaft?
Habe ich die rumänische Staatsbürgerschaft eingebüßt, als ich mit 7 Jahren mit meinen Eltern nach Deutschland ausgewandert bin?

Saksesch Wält
Gedichter vum Hans Otto Tittes
Frånziesesch-Siweberjesch Korrespondenz.




TV-Tipps

Quelle: Pressetexte der Sender

arte, Samstag, 4. Mai, 17:00 bis 18:00
ARD-alpha, Samstag, 4. Mai, 17:00 bis 18:00
24h Europe (17h - 18h)
The Next Generation

Ein Tag im europäischen Universum, erzählt durch die Augen junger Menschen an verschiedenen Ecken des Kontinents: Katya arbeitet als Radioökologin in der Sperrzone von Tschernobyl. Nicolay in einer Tabuzone, er ist Arzt und berät in Moskau HIV kranke Homosexuelle. Ina in Rumänien legt derweil den Hippokratischen Eid ab, es ist ihre Abschlussfeier an der Universität.
Weitere Sequenzen aus Bukarest sind in dieser 24-stündigen Doku ab 23:00 Uhr und ab 2:00 Uhr zu sehen.

arte, Sonntag, 5. Mai, 18:25 bis 18:55
arte, Samstag, 18. Mai, 10:50 bis 11:25
Zu Tisch
Ost-Rumänien

Im Osten Rumäniens, im Hinterland der Schwarzmeerküste, liegt die Provinz Dobrudscha. Hier lebt die Minderheit der Aromunen. Sie sind traditionell Viehhirten - wie auch die Familie von Nicolae Migit im Dorf Stejaru. Ihr Leben hat sich verändert, seit auf den Weidegründen gigantische Windräder errichtet wurden. Nur die Küche ist gleich geblieben; gekocht wird, was im eigenen Garten wächst: zum Beispiel Piperki, ein Tomaten-Paprika-Gericht. Dazu gibt es Fleisch, Milch und Käse von den eigenen Ziegen.

Phoenix, Dienstag, 7. Mai, 18:00 bis 18:30
Betrügen leicht gemacht
Wie EU-Gelder in Osteuropa versickern

In Südosteuropa ist die EU sehr sichtbar: kaum eine Brücke, Straße, Schule ohne blaue Flagge mit gelben Sternen. Mit Milliardenbeträgen fördert die EU dort - Geldsegen mit Schattenseiten. Auf einer Reise durch Tschechien, Ungarn und Rumänien recherchieren die ZDFzoom-Autorinnen Britta Hilpert und Eva Schiller, wie regierende Politiker EU-Gelder für sich nutzen - am Rande oder jenseits der Legalität. Wie z.B. in Rumänien der mächtige sozialdemokratische Parteichef Liviu Dragnea EU-Fördermittel von den Ärmsten der Armen zu seiner Parteibasis umlenkt, um eine breite Basis für seine sogenannten Justizreformen zu schaffen - die ihn persönlich vor dem Gefängnis bewahren sollen.

MDR Fernsehen, Sonntag, 12. Mai, 9:30 bis 10:13
MDR Fernsehen, Sonntag, 19. Mai, 9:30 bis 10:13
Im Schatten der Karpaten
Rumäniens Reichtum

Gheorghe Glodean und seine Ehefrau Maria leben im Norden Rumäniens in Botiza. Hier, im Schatten der Karpaten, haben Globalisierung und Digitalisierung noch nicht Fuß gefasst. Georghe und Maria leben, wie rund fünf Millionen Menschen - ein Viertel der Rumänen, von dem, was sie auf ihrem kleinen Stück Land erwirtschaften. „Das Glück besteht nicht aus Reichtum. Glück heißt, genug haben zum Leben“, sagt Maria Glodean. Rumänien ist als Armenhaus Europas bekannt. Sein Reichtum wird erst jetzt entdeckt. Er liegt in der Ursprünglichkeit des Landes.
Zweiteilige Dokumentation. Der zweite Teil „Rumäniens Weisheit“ wird am 19. Mai ab 9:30 Uhr gesendet.

ONE, Donnerstag, 16. Mai, 21:00 bis 23:10
Eurovision Song Contest 2019 - 2. Halbfinale
Live aus Tel Aviv
Die größte Musikshow der Welt findet in diesem Jahr in Tel Aviv, Israel, statt: Insgesamt 41 Nationen treten in zwei Halbfinals und dem großen Finale beim Eurovision Song Contest 2019 an. Rumänien und Moldau singen im zweiten Halbfinale um den Einzug ins Finale.

tagesschau24, Samstag, 18. Mai, 23:15 bis 23:45
Die Erntehelferin
Acht Kinder und ein Knochenjob

Film von Thomas Diehl
Daniela hat zwei Töchter und sechs Söhne - alles Wunschkinder. Ihnen eine schöne, behütete Kindheit und eine gute Schulbildung zu geben, das war und ist ihr sehr wichtig. Sie ist Mutter mit Leib und Seele. Und trotzdem - oder gerade deshalb - kam sie vor vier Jahren an einen Punkt, an dem klar wurde: Es geht nicht mehr anders. Auch sie muss es tun - für drei bis vier Monate als Erntehelferin nach Deutschland gehen!
Daniela fühlt sich mittlerweile sogar ein bisschen zuhause auf dem Martinshof bei Speyer. Die Arbeitsbedingungen sind vergleichsweise gut, die Familie, die den Hof betreibt, gibt sich viel Mühe. 130 Erntehelfer - fast alle aus Rumänien - kommen jedes Jahr zu den Ballreichs. Diese auf dem Hof unterzubringen und zu verköstigen ist eine Herausforderung. Immer wieder kommt es da auch zu Unstimmigkeiten und Querelen.




Interview

In Ausbildung und in die Zukunft investieren: Interview mit Hans Werner
Hans Werner ist ein begeisterter Bergsteiger, und diese Leidenschaft vermittelt er als Fachübungsleiter Bergsteigen gerne in Ausbildungen und Bergtouren weiter. Er hat sich für die Patenschaft der Sektion Karpaten des Deutschen Alpenvereins (DAV) mit der Gleiwitzer Hütte eingesetzt und ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Stammtisch in der Gebietsgruppe München so gut besucht wird. Seit 2015 Mitglied der Sektion, bringt er sich aktiv und kritisch in die organisatorischen Belange des Vereins ein. Auch dank ihm steigen die Mitgliederzahlen der Sektion Karpaten kontinuierlich an. Reinhold Kraus führte mit Hans Werner das folgende Gespräch.




Pressespiegel

Die Presse vom 24. April
„Schmuck lagert man nicht bei Nachbarn“
Rumänien holt Gold aus London.

Süddeutsche Zeitung vom 16. April
„Was Rumänien sich traut“
Die EU debattiert über Pläne Bukarests zur Legalisierung der Korruption.

Spiegel Online vom 12. April
EU-Sozialdemokraten suspendieren Rumänen
Die Beziehungen zur rumänischen PSD sind wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit vorerst auf Eis gelegt.

Tagesschau vom 8. April
Die Revolution von 1989 kommt vor Gericht
Ein früherer Präsident soll auf die Anklagebank.

Zeit Online vom 6. April
Rumänien warnt vor Folgen übermäßiger Arbeitsmigration
Sie wirke sich negativ auf die Staatshaushalte und die gesamte Wirtschaft der Länder aus, denen Arbeitskräfte verloren gingen.

Tagesspiegel vom 1. April
Zuhause im Vergessen
In der diktaturbedingten Fremde: Zum Tod des rumäniendeutschen Autors Dieter Schlesak.




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Die Frage aller Fragen wurde von vielen Fans unserer Facebook-Seite beantwortet. Des Weiteren gab es einen Trailer zum Heimattag, Baumstriezel in Manhattan und die Ankündigung eines Kronenfestes auf der Bundesgartenschau.