Siebenbuerger.de Newsletter
Nr.: 238 | 01.07.2018 | Abonnenten: 6466

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,
die Siebenbürger Sachsen sind Erben einer vielfältigen, historischen Kultur, die nicht nur Erinnerungswert hat, sondern sich gerade in den Herausforderungen der Gegenwart als aktuell erweist. Diese braucht aber Träger, die sich innerhalb einer neuen Kulturerbengemeinschaft engagieren, um das Ererbte einer neuen Generation weiterzugeben. Deswegen rufen die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR) und das Demokratische Forum der Deutschen in Siebenbürgen (DFDS) dazu auf, sich verstärkt in der "alten Heimat" einzubringen - nicht so sehr finanziell, sondern eher mit Schaffenskraft und Lebenszeit.

In unserer neuen Umfrage möchten wir wissen: Wie bewerten Sie diesen Aufruf? Können Sie sich ein solches Engagement vorstellen?

Am Samstag, den 7. Juli, lädt der Schlossverein ab 12.00 Uhr zum Sommerfest auf Schloss Horneck ein. Damit möchte der Verein den Spendern, Unterstützern und Helfern danken und das Schloss den Bürgerinnen und Bürgern aus Gundelsheim und Umgebung vorstellen. Gemeinsam soll das bisher Erreichte gefeiert und Schloss Horneck mit guten Wünschen in den Umbau entlassen werden.

Vom Heimattag 2018 wurden mittlerweile zahlreiche Interview-Videos veröffentlicht, unter anderem mit Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW, und Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern.




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SbZ-Artikel

Aufruf der Heimatkirche und des Forums: "Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen gehören zusammen!"
Die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR) und das Demokratische Forum der Deutschen in Siebenbürgen (DFDS) rufen die ausgesiedelten Landsleute auf, sich verstärkt in Siebenbürgen zu engagieren. Die Gemeinsame Erklärung "Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen gehören zusammen!" trägt die Unterschrift des Bischofs der EKR, Reinhart Guib, und des Vorsitzenden des DFDS, Martin Bottesch. Das Dokument wurde erstmals in der Bundesvorstandssitzung des Verbandes am 3. März in München vorgestellt und in der Konsultation der Heimatkirche mit den siebenbürgischen Organisationen zu Christi Himmelfahrt, am 10. Mai, ebenfalls in München erörtert.

Weitere Artikel:
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Buch-Tipps

Vielfältig, dicht und sprachlich raffiniert: Eginald Schlattners neues Buch "Wasserzeichen"
Es ist das vierte große Buch aus der Feder von Eginald Schlattner - nach seinen erfolgreichen und zum Teil verfilmten, auch in anderen Sprachen erschienenen Romanen "Der geköpfte Hahn", "Rote Handschuhe" und "Das Klavier im Nebel". "Wasserzeichen" - ein großes Werk, das vom Autor nicht als Roman bezeichnet wird. Stattdessen und ostentativ steht schon auf der ersten Textseite das Wort "MIR". Das Buch entpuppt sich beim Lesen immer wieder als Autobiographie, obwohl es zugleich nur bedingt eine Selbstdarstellung ist. Zu vielfältig und ungemein wort- und ideenreich sind die narrativen Darstellungen des mit über 600 Seiten äußerst voluminösen Werks.

Weitere Bücher:




Diskussionen

Allgemeines Forum
Rumänien heute
Wenn Rumänen sich beleidigt fühlen, weil sie rassistisch als Roma karikiert werden, dann ist dies kein Rassismus gegenüber den Roma?

Allgemeines Forum
Ist Ungarn noch demokratisch?
Wie islamisch ist Muntenien?

Allgemeines Forum
Viehbrandzeichen
Kennt jemand eine Übersicht siebenbürgischer Viehbrandzeichen?

Allgemeines Forum
Orientalische Teppiche
Ich finde es auch sehr spannend, dass die Gemeinden die Teppiche über die Jahrhunderte so gut gehütet und in den Kirchen aufgehängt haben.

Saksesch Wält
Kartoffel auf Sächsisch???
Neue Begriffe um unsere vielgeliebte Knolle.




TV-Tipps

Quelle: Pressetexte der Sender

ARTE, Dienstag, 3. Juli, 0:25 bis 2:00
Das zweite Spiel
Winter 1988, ein Jahr vor der rumänischen Revolution. Im Nationalstadion von Bukarest treffen zwei Spitzenmannschaften der rumänischen Fußballiga aufeinander: Dinamo und Steaua. Ein hoch spannendes Spiel, denn das Team von Ceaușescus Securitate tritt gegen die Elf der Armee an. Mit Hagi, Ilie und Petrescu verfügt Steaua über die besten Kicker ihrer Generation. 25 Jahre später sehen sich der damalige Schiedsrichter Adrian Porumboiu und sein Sohn Corneliu das Spiel noch einmal gemeinsam an. Corneliu Porumboiu ist ein herausragender rumänischer Regisseur, dessen Film "12 h 08 à l'est de Bucarest" 2006 in Cannes ausgezeichnet wurde. Die oft witzigen Dialoge mit seinem Vater hat er als ordnende Off-Kommentare über das körnige Rohschnittmaterial der epochalen Partie gelegt, was dem Film trotz seiner amateurhaften Anmutung eine radikale Dokumentarästhetik verleiht.


MDR, Samstag, 7. Juli, 18:00 bis 18:15
Heute im Osten - Reportage
Der Bär ist los - ran an die Flinten?

József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier - 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden: der EU-Naturschutz hat Vorrang. Benke ist entsetzt: "Die Angriffe auf Menschen und Tiere werden noch weiter zunehmen!" Die rumänischen Jagdverbände setzen alle Hebel in Bewegung, um das Jagdverbot rückgängig zu machen. Doch Umweltschützer werfen den Jägern vor, den Teufel an die Wand zu malen, um wieder lukrative Jagden zu organisieren.
Abschuss oder Artenschutz? Was geht vor? Die Rückkehr von Bär, Wolf und Co. stellt nicht nur Rumänien vor Herausforderungen.

MDR, Sonntag, 8. Juli, 14:00 bis 15:30
Auf der Sonnenroute des Ostens
Urlaubserinnerungen zwischen Dresden, Balaton und Schwarzem Meer

Wer Mallorca-Feeling verspüren wollte und in der DDR lebte, der musste an den Plattensee in Ungarn fahren -oder gleich bis nach Bulgarien ans Schwarze Meer. Bürger Lars Dietrich macht sich von Dresden aus auf den Weg, diese unglaublichen Urlaubsgeschichten selber zu erfahren, denn heute wie damals heißt es: Der Weg ist das Ziel. Er trifft auf seinem Weg durch Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien auf Menschen, die die Sonnenroute des Ostens auf ihre ganz eigene Art bereist haben und denen heute klar wird: Es war der Urlaub ihres Lebens!

ZDF, Dienstag, 10. Juli, 0:00 bis 1:45
Geschwister
Deutschland 2016
Die 18-jährige Bebe und ihr jüngerer Bruder Mikhail sind gezwungen, ihr Heimatland Moldau (Moldawien) zu verlassen. Mit nichts als einem gemeinsamen Ziel vor Augen flüchten sie nach Deutschland.
Auf ihrer gefährlichen Flucht aus Moldawien geraten sie in die Hände mafiöser Schlepperbanden, Menschenhändler und Bordellbesitzer. Nach einer Odyssee über Rumänien, Serbien, Kroatien und Österreich landen sie schließlich in einem Flüchtlingslager in München.

3sat, Freitag, 13. Juli, 13:55 bis 14:35
Grenzflüsse
Der Pruth - Von den Karpaten bis zur Donau

Im Schatten des größten Bergs der Ukraine, der Howerla, entspringt der Pruth. Die schwer zugängliche Landschaft mit den weltweit letzten Rotbuchen-Urwäldern zählt seit 2007 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Von den Waldkarpaten schlängelt sich der Pruth hinunter ins Tal. Natur im Urzustand - Menschen verirren sich so gut wie nie hierher ins Quellgebiet des mit 953 Kilometern zweitlängsten Nebenflusses der Donau.
Nach 100 Flusskilometern erreicht der Pruth dann Czernowitz, die alte Hauptstadt der Bukowina. Jahrzehntelang hinter dem Eisernen Vorhang vergessen und in beiden Weltkriegen kaum zerstört, wirkt das von der österreichischen Architektur geprägte Stadtbild heute wie ein Abbild längst vergangener Zeiten. Nach Czernowitz ist der Pruth fast 700 Kilometer lang der Grenzfluss zwischen Rumänien und der Republik Moldau. Mit 1.380 verschiedenen Pflanzen-, 34 Fisch- und 239 Vogelarten hat der Pruth in seinen Schwemmgebieten im Lauf der Jahrtausende eine außerordentliche Artenvielfalt entwickelt.

ARTE, Montag, 16. Juli, 18:05 bis 18:35
Neuland
Der Wald der neuen Bäume

Ein paar der letzten Urwälder Europas liegen in den Karpaten. Vor allem in Rumänien ist noch viel unangetasteter Wald zu finden. Bergmischwälder und weitläufige Wiesen, die an die Alpen erinnern, prägen die Landschaft. Tiere wie Braunbären, Wölfe und Luchse sind dort zu Hause. Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr. Die Eigentümer der Wälder verpachten ihre Flächen an große internationale Holzkonzerne. Die Folge: radikale Rodungen - die Zerstörung einer wilden Natur, die im Rest Europas ihresgleichen sucht. Doch es gibt Hoffnung: Menschen, die gegen diese Ausbeutung kämpfen. Die Foundation Conservation Carpathia (FCC) kauft in den transsilvanischen Karpaten Waldflächen, um sie vor der Abholzung zu schützen. Ihr Traum ist es, dabei zu helfen, dort einmal den größten zusammenhängenden Nationalpark Europas entstehen zu lassen. 20.000 Hektar Wald hat die Stiftung bereits erstanden. Mit internationaler Unterstützung arbeiten zahlreiche Ranger, um unter anderem erosionsgefährdete Standorte wieder aufzuforsten und Wildtierschutz zu betreiben.

ServusTV, Dienstag, 17. Juli, 20:15 bis 22:10
Sie sind ein schöner Mann
Auf den Hof gehört einfach eine Frau, denkt der ältere Bauer Aymé (Michel Blanc). Nach dem Tod seiner Gattin fühlt sich der französische Landwirt mit Kochen, Waschen und sonstigen Haushaltsarbeiten schlicht überfordert. Eine Kandidatin unter den weiblichen Dorfbewohnerinnen sucht Aymé vergeblich, deshalb wendet sich der Bauer an ein Ehevermittlungsinstitut.
In Rumänien würde er bestimmt eine geeignete Frau finden, sagt ihm die Geschäftsführerin, und nimmt Aymé mit auf eine Reise in das Land der angeblich so Heiratswilligen. Aber auch dort haben die jungen Damen alles andere im Sinn als Bäuerin zu werden, wenngleich sie Aymé mit dem auswendig gelernten Satz "Sie sind ein schöner Mann" vom Gegenteil überzeugen möchten.




Pressespiegel

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vom 26. Juni
Staatschef kandidiert für eine weitere Amtszeit
Johannis: Dragnea sollte aus der Politik verschwinden

Zeit Online vom 21. Juni
Rumänien: Parteichef Dragnea zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt
Der Chef der rumänischen Regierungspartei, Liviu Dragnea, ist wegen Korruption zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Tausende verlangen seinen Rücktritt.

ZDF vom 20. Juni
Gedenkstunde in Berlin - Politik erinnert an Opfer von Flucht und Vertreibung
Am Weltflüchtlingstag hat die Regierung der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht. Die Kanzlerin rief dazu auf, sich mehr mit den Flüchtlingsschicksalen auseinanderzusetzen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. Juni
"AKTE DES MISSBRAUCHS": 200.000 Rumänen protestieren gegen eigene Justiz

Bayernkurier vom 4. Juni
Anerkennung für einen Patrioten und Europäer
Die Hanns-Seidel-Stiftung hat dem rumänischen Staatspräsidenten Klaus Werner Iohannis den Franz Josef Strauß-Preis verliehen.

Welt vom 1. Juni
Für ihren Erfolg bestraft
Rumänien ist eines der korruptesten Länder Europas, hat aber immerhin eine der besten Antikorruptionsbehörden - und die will die Regierung jetzt entmachten.




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Fake News oder nicht?




Leserecho

Leserecho von Charly Weiss
Ich bin stolz, Siebenbürger zu sein, wir haben eine Mentalität, die kein anderer Mensch versteht. Ich lebe hier auf Sylt, bin sehr glücklich und bewundere unsere Mitbürger, wenn ich sie antreffe und wir uns unterhalten.
Der Zusammenhalt muss bleiben und die Freundschaft.
Ihr seid ein tolles Team, macht so weiter.