Siebenbuerger.de Newsletter
Nr.: 225 | 01.06.2017 | Abonnenten: 6371

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,
einmal werden wir noch wach, heissa, dann ist Heimattag! Vom 2. bis 5. Juni gibt es in Dinkelsbühl wieder jede Menge Kultur, Sport, Tanz und Begegnungen. Das dürfen Sie sich nicht entgehen lassen.

Das Programm und weitere Vorberichte finden Sie weiter unten. Informationen zu Veranstaltungen und Orten können in diesem Jahr auch vor Ort per Smartphone abgerufen werden, und zwar mit der Webapp www.siebenbuerger.de/heimattag.

Während des Heimattages werden fortlaufend Neuigkeiten auf Facebook und Instagram gepostet. Wer in den sozialen Medien selber Bilder und Videos beisteuern will, kann den Hashtag #dkb17 nutzen. Nach dem Pfingstwochenende sind wieder zahlreiche Bilderserien, YouTube-Videos und natürlich Berichte geplant. Wir hoffen, auch dieses Jahr einige Perlen heben zu können.

Welche Kanäle nutzen Sie, um sich über den Heimattag zu informieren? Verraten Sie es uns in unserer aktuellen Umfrage.

Wir wünschen allen, die dabei sind, einen angenehmen Aufenthalt in Dinkelsbühl.




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SbZ-Artikel

Attraktives Programm des 67. Heimattages
Zu Pfingsten werden wieder tausende Landsleute nach Dinkelsbühl strömen, wenn der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland zum Heimattag einlädt. Das offizielle Programm für das Pfingstwochenende vom 2. bis 5. Juni 2017 ist reich an attraktiven Veranstaltungen: Ausstellungen, Vorträge, Live-Musik, Trachtenumzug, Kundgebung, Festgottesdienst, Preisverleihungen, Podiumsdiskussion, Fackelzug und Feierstunde an der Gedenkstätte, Tanz, Sport und Spiel. Der Heimattag ist vor allem ein Fest der Begegnung aller Generationen im Bewusstsein ihrer gemeinsamen siebenbürgisch-sächsischen Herkunft. Mitausrichter des von unserem Verband organisierten Pfingsttreffens, das 2017 unter dem Motto "Verändern - Erneuern - Wiederfinden" steht, sind heuer die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen und die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien.

25 Jahre deutsch-rumänischer Freundschaftsvertrag: Grundlage einer soliden Partnerschaft für Europa
Vor 25 Jahren, am 21. April 1992, unterzeichneten die Bundesrepublik Deutschland und Rumänien den Vertrag über freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft in Europa. Aus diesem Anlass veranstaltete das Rumänisch-Deutsche Forum für bilaterale Zusammenarbeit eine Konferenz zum Thema "Rumänien und Deutschland - neue Chancen für Europa?" am 4. Mai in Bukarest. Diese Frage wurde von hochkarätigen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft mit dem Verweis auf das reiche Potential der bilateralen Beziehungen durchwegs positiv beantwortet.

Weitere Artikel:



Diskussionen

Forum: Allgemeines Forum
Thema: Ortsfamilienbuch Grosslasseln digital?
Gibt es das Ortsfamilienbuch Grosslasseln auch in einer digitalen Form?

Forum: Allgemeines Forum
Thema: Anwalt in Kronstadt
Wer kennt einen guten Anwalt für Familienrecht in Kronstadt?

Forum: Allgemeines Forum
Thema: Brunnen im Burgkirchhof in Michelsberg
Kommt das Wasser tatsächlich aus den Karpaten oder nur vom Kirchendach?




TV-Tipps

Quelle: Pressetexte der Sender

RTL II, Montag, 5. Juni, 20:15 bis 22:15
Traumfrau gesucht
Aufregung auf Mauritius: Ex-Dauersingle Walther (57+) aus Berlin will hier seine Verlobte Marta aus Rumänien heiraten. Außerdem begeben sich Manuel (23) und Alexander (37) in Bukarest und Stettin auf spannende Dates. Ob Manuel nun endlich seinen ersten Kuss bekommt?

ZDFinfo, Donnerstag, 8. Juni, 13:45 bis 14:15
ZDFzoom: Gewinn statt Gewissen?
Teure Mode - billig produziert

Wer teure Kleidung kauft, tut dies mit dem guten Gefühl: Es werden faire Löhne gezahlt. "Made in Europe" versprechen die Label - doch Markenmode wird immer öfter in Billig-Lohnländern genäht. Rumänien ist eine Hochburg für deutsche Hersteller. Offiziell wird Mindestlohn gezahlt, doch der liegt oft weit unter dem Existenzminimum. "ZDFzoom" zeigt die prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen der Näherinnen und geht der Frage nach: Steht Gewinn vor Gewissen?
Kritiker sagen: Luxusmarken, die in Europa fertigen, sind oft nicht fairer als die Billigketten, die in Indien oder Bangladesch nähen lassen. In osteuropäischen Ländern, wie zum Beispiel in Rumänien, sind die Gewerkschaften meist machtlos. Die Produzenten drohen: Steigen die Löhne, würden die Näharbeiten in andere Länder verlagert.

BR Fernsehen, Sonntag, 11. Juni, 15:30 bis 16:00
Hoffnungsgeschichten: Mit dem Glauben im Gepäck
Susanne Mai (58) ist eine Frau mit "Migrationshintergrund". Auch im konfessionellen Sinn. 20 Jahre ist sie alt, als sie ihr kleines Dorf in Siebenbürgen nahe Hermannstadt verlässt und nach Regensburg zu ihrem Mann zieht. Evangelisch geprägt, kommt sie in eine katholische Großfamilie. Heute arbeitet die studierte Sozialpädagogin in der Diakonie Regensburg als Wegbegleiterin und "Türöffnerin" für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Der Glaube, das Evangelisch-Sein, zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Biografie, die Auseinandersetzung mit anderen Religionen gehören zu ihrem Interessensgebiet.
Susanne Mai ist von Ost nach West gewandert. Die Reformation wanderte von West nach Ost: Am 15. Oktober 1542 führte der Rat der Stadt Regensburg die Reformation ein, im gleichen Jahr folgte Kronstadt in Siebenbürgen und kurz darauf Hermannstadt. Johannes Honterus, der sich Ende der 1530er-Jahre in Regensburg aufgehalten hatte und intensive Kontakte nach Wittenberg zu Melanchthon und Luther pflegte, gilt bis heute als Kopf der Reformation in Siebenbürgen. Regensburg spielte dabei eine zentrale Rolle: Die Verbreitung der Reformation im Südosten Europas, vor allem in Österreich, aber auch in Slowenien, Kroatien und Ungarn, begann hier.
Filmautorin Melitta Müller-Hansen begleitet Susanne Mai durch Regensburg und nach Rumänien. Hier trifft sie Ruth Istvan, eine Pfarrerstochter und Rückkehrerin nach Siebenbürgen, die heute bei der "Stiftung Kirchenburgen" arbeitet.




Radio-Tipp

Bayern 2, Samstag, 3. Juni, 13:05 bis 14:00
radioFeature: Lost in Music - Die Cornel Chiriac-Story
"Lost in Music - Die Cornel Chiriac-Story" erzählt die wahre Geschichte des berühmtesten und einsamsten Radio-Discjockeys aller Zeiten. In den 1960er Jahren erklärt er in seiner legendären Radiosendung "Metronom" einer ganzen Generation von Rumänen Bob Dylan, Jimi Hendrix und Janis Joplin. Und das in der Ceauşescu-Diktatur.
Als er den sowjetischen Einmarsch 1968 in Prag zur besten Sendezeit mit dem Song "Back in the USSR" (... you don't know how lucky you are) kommentiert, wird seine Sendung sofort verboten. Unter abenteuerlichen Umständen flieht Cornel Chiriac nach Österreich und landet schließlich in München.
Beim US-Sender "Radio Free Europe" am Englischen Garten geht er 1969 wieder mit "Metronom" auf Sendung. Jetzt wird er zur Legende, denn ganz Rumänien hört seine Sendungen nun heimlich auf Kurzwelle.




Interviews

Interview mit Doris Hutter:
Die Berufung zum Beruf gemacht
Doris Hutter, Stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, wurde am 30. Mai 60 Jahre alt. Ihre Herzenssache - den Erhalt der siebenbürgisch-sächsischen Kultur - hat sie zum Beruf gemacht. Seit 17 Jahren engagiert sie sich als Geschäftsführerin des Hauses der Heimat (HdH) in Nürnberg auch für viele andere Aussiedler und Vertriebene sowie deren Eingliederung in die neue Heimat. Über ihr vielseitiges Engagement sprach Siegbert Bruss, Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung, mit der Jubilarin, die an führender Stelle siebenbürgisch-sächsisches Leben in Deutschland mitgestaltet.

Interview mit Martin Eichler:
"Luther hatte auch dunkle Seiten" - Martin Eichler spricht über seinen berühmten Vorfahren
Dass der in siebenbürgischen Kreisen bekannte und geschätzte Fotograf Martin Eichler aus der ehemaligen DDR stammt, wissen wohl einige; dass er vor seiner Karriere als Fotograf Theologie studiert und auch in diesem Bereich gearbeitet hat, dürfte eher weniger bekannt sein; und dass er ein Nachkomme des Reformators Martin Luther ist, hängt er ohnehin nicht an die große Glocke. Grund genug, im Jubiläumsjahr der Reformation mit ihm über Familie, Glauben und die Lutheriden-Vereinigung, deren stellvertretender Vorsitzender er ist, zu sprechen. Das ­Interview führte Doris Roth.




Pressespiegel

Bundespresseportal, 27. Mai
Armin Laschet würdigt Patenschaft des Landes für die Siebenbürger Sachsen: 60 Jahre gelungene Integration und vorbildliches Miteinander.
"Partnerschaft des Landes mit den Siebenbürger Sachsen verdient wieder mehr Aufmerksamkeit durch die Landesregierung"

T-Online, 22. Mai
Peter Maffay bekommt Buber-Rosenzweig-Medaille

Deutsche Welle, 8. Mai
Die Kirchenburgen in Siebenbürgen
In Siebenbürgen (Transsilvanien) stehen über 150 Kirchenburgen und Wehrkirchen aus dem Mittelalter. Sie bilden eine weltweit einmalige Kirchenburgenlandschaft und sind ein weithin sichtbares Wahrzeichen Rumäniens.

Neue Zürcher Zeitung, 4. Mai
Das rumänische Erdbeben von 1977 - Naturgewalt und Staatswillkür
Es war ein schweres Erdbeben mit 1.578 Toten und auch für die Ära Ceauşescu eine Zäsur. Der rumänische Diktator nutzte die massiven Schäden in Bukarest, um gleich auch ideologisch aufzuräumen.




Leserecho

Leserecho von Katherine Fabi
Would be nice to have this translated into English. Second and third generations in Canada do not know the German language and therefore you are losing this audience.
Katherine Fabi nee Mergler born in Tatch.