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Nr.: 237 | 01.06.2018 | Abonnenten: 6463

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,
das Pfingsttreffen in Dinkelsbühl bot über 20.000 Bersuchern einen kulturellen Höhepunkt nach dem anderen, Brauchtum, Tanzdarbietungen, Musik, Sport, aber auch viele Gelegenheiten zum frohen und gemütlichen Beisammensein. Gleich zwei Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder (Bayern) und Armin Laschet (Nordrhein-Westfalen), und weitere hochkarätige Gäste erwiesen ihnen die Ehre und sicherten ihnen moralische und finanzielle Unterstützung zu.

Dabei zeigte sich auch in diesem Jahr: Der Heimattag lebt vor allem vom Mitmachen. Bei welchen Veranstaltungen waren Sie dabei?




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SbZ-Artikel

Heimattag der erfüllten Identität
Der 68. Heimattag der Siebenbürger Sachsen vom 18. bis 21. Mai in Dinkelsbühl war für die über 20 000 Besucher sehr erfolgreich auf vielfachen Ebenen ihres Erlebens. Gleich zwei Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder (Bayern) und Armin Laschet (Nordrhein-Westfalen), und weitere hochkarätige Gäste erwiesen ihnen die Ehre und sicherten ihnen moralische und finanzielle Unterstützung zu. Dass die Siebenbürger Sachsen seit Jahrzehnten ihre Gemeinschaft und Kultur beherzt pflegen, dass sie zusammenhalten und gleichzeitig offen für andere sind - dafür werden sie geschätzt und als Vorbild für Europa gewürdigt.

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Buch-Tipps

"Wann wird Interpretation zu Manipulation, und wie weit darf Wissenschaft gehen?"
Literaturwissenschaft arbeitet mehrperspektivisch. Vielfältig in den Methoden schürfen ihre Vertreterinnen und Vertreter disziplinübergreifend in den Sedimenten und Stoffen ihrer Forschungsgebiete. Die 2016 im Wiener Böhlau Verlag erschienene Dissertation (summa cum laude) von Michaela Nowotnick mit dem Titel "Die Unentrinnbarkeit der Biographie. Der Roman 'Rote Handschuhe' von Eginald Schlattner als Fallstudie zur rumäniendeutschen Literatur" leistet in der so verstandenen Weise literaturwissenschaftlich einen unschätzbaren Beitrag zur Aufklärung einer bislang vorherrschenden Intransparenz zu Leben und Werk des polarisierend rezipierten siebenbürgisch-sächsischen Schriftstellers.

Weitere Bücher:




Diskussionen

Allgemeines Forum
Geschichte der Siebenbürger Sachsen
Von den deutschen Arbeitern nahmen viele an der Arbeiterbewegung teil, nicht wenige von ihnen waren auch in der Kommunistischen Partei Rumäniens tätig.

Allgemeines Forum
Was ist Heimat?
Waren die Deutschen in Donnersmarkt immer schon katholisch?

Allgemeines Forum
Antisemitismus in Deutschland?
Offener Antisemismus ist mir bei Westdeutschen kaum untergekommen, dafür aber bei Rumänen und Sachsen.

Soziale und rechtliche Integration
Lebensbescheinigung bei Entschädigungszahlung
Wird man zur "Lebensbescheinigung" aufgefordert oder muss man selber aktiv werden?

Soziale und rechtliche Integration
Erstattung Bestattungskosten aus RO
Stimmt es, dass ein Teil der Bestattungskosten aus RO erstattet werden kann?




TV-Tipps

Quelle: Pressetexte der Sender

ORF III, Samstag, 2. Juni, 20:15 bis 21:00
ORF III, Sonntag, 3. Juni, 9:55 bis 10:40
ORF-Legenden: Gunther Philipp
Starkomiker, Arzt, Rennfahrer und Rekordschwimmer: Gunther Philipp (1918-2003). Mit seinem Namen verbindet ein Millionenpublikum die Erinnerung an einen der unverwechselbaren Star-Komiker des deutsch-österreichischen Nachkriegsfilms.
Geboren wurde Gunther Placheta, so sein bürgerlicher Name, 1918 im heutigen Rumänien. Zur Schule ging er in Innsbruck und Wien, als begnadeter Schwimmer hält er 14 Jahre lang den österreichischen Rekord im 100-m-Brust-schwimmen.
1949 dreht Gunther Philipp seinen ersten Kinofilm "Kleiner Schwindel am Wolfgangsee", dem bis Mitte der 1970er Jahre noch 150 folgen sollen. Darunter Kultklassiker wie "Mariandl", "Die Deutschmeister" und die "Abenteuer des Grafen Bobby" unter der Regie von namhaften Regisseuren wie Franz Antel, Ernst Marischka und Rolf Olsen.
Die Dokumentation von Regina Nassiri und Georg Schütz zeigt neue Seiten von Gunther Philipp - abseits des Klischees des Komikers.
Künstlerportrait, 1977/2018, zum 100. Geburtstag von Gunther Philipp am 8.6.

ServusTV, Sonntag, 3. Juni, 9:00 bis 9:30
kulTOUR mit Holender: Sibiu - Mittelalter atmet Festival
Ioan Holender besucht eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Europas, Hermannstadt (Sibiu), die Stadt der Türme, in Siebenbürgen.
Das 2007 zur Europäischen Kulturhauptstadt ernannte Hermannstadt wurde im Mittelalter von deutschen Siedlern gegründet und findet erstmalige im 12. Jahrhundert urkundliche Erwähnung. Sein deutscher Name, Hermannstadt, ist bis heute neben dem rumänischen auf allen Ortsschildern zu lesen. Auf der Lügenbrücke, welche die Neu- mit der Altstadt verbindet, bewundert Ioan Holender dieses architektonische Juwel mit Bauten aus der Zeit zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert. Bei der Ernennung Hermannstadts zur Europäischen Kulturhauptstadt spielte das Theaterfestival eine wesentliche Rolle. Der Begründer und Festivaldirektor, Constantin Chiriac, offenbart Ioan Holender seine Entstehungsprämissen und das Geheimnis seines weltweiten Erfolges. Zu den prominentesten Teilnehmern des Theaterfestivals gehört das Neue Riga Theater und die Brodsky/Baryshnikov Productions mit einer Inszenierung von Alvis Hermanis. Die faszinierende Kunstgalerie, im ersten Museum Rumäniens beherbergt, und vom ehemaligen Gouverneur von Siebenbürgen Samuel von Brukenthal ins Leben gerufen, lässt sich Ioan Holender vom Museumdirektor persönlich zeigen. Besonders entzückt ist Ioan Holender vom Museum für traditionelle Volkskultur, eines der größten Freilichtmuseen Europas.

SWR Fernsehen, Donnerstag, 7. Juni, 21:00 bis 21:45
Kapitän in der Nussschale - Von Ludwigshafen ans Schwarze Meer
Uli Stahl ist immer schon ein alter Abenteurer gewesen. Nun muss er, das Versprechen hat ihm seine Frau abgerungen, kürzer treten. Seine 69 Jahre sowie seine Parkinson-Erkrankung zeigen ihm zunehmend seine Grenzen auf.
Bevor er sich als Weltenbummler zur Ruhe setzt, will er jedoch ein letztes großes Abenteuer wagen: In seinem vier Meter langen Anglerkahn wird er von Ludwigshafen bis an das Schwarze Meer fahren. Es war schon immer sein Traum, die Donau zu bezwingen. Ganz allein auf kleinstem Raum in einem Mini-Boot wird er sich gegen die Binnenschifffahrt behaupten müssen.
Und auch der Fluss birgt seine Gefahren: Über 60 Schleusen muss er überwinden. Das Eiserne Tor an der Grenze zu Serbien und Rumänien, das einst Schiffern Angst und Bange werden ließ, ist zwar "gezähmt", aber in einem Anglerkahn mit einem Tiefgang von nicht mal einem Meter ist es dennoch eine echte Gefahrenstelle für Uli Stahl.
Die Fallwinde der Karpaten und die Tatsache, dass sich die Donau von 80 auf 200 Meter weitet, können für starken Wellengang sorgen. Der Kapitän der Nussschale rechnet hier mit der wohl anspruchsvollsten Passage seiner Reise. Wie wird der Mann aus Altrip sein letztes Abenteuer meistern? Wird seine Krankheit oder werden die Naturgewalten ihn vor unlösbare Probleme stellen?

MDR, Sonntag, 10. Juni, 20:15 bis 21:45
Auf der Sonnenroute des Ostens
Urlaubserinnerungen zwischen Dresden, Balaton und Schwarzem Meer
Wer Mallorca-Feeling verspüren wollte und in der DDR lebte, der musste an den Plattensee in Ungarn fahren - oder gleich bis runter nach Bulgarien ans Schwarze Meer. Varna, Albena, Nessebar waren die Sehnsuchtsorte der Ostdeutschen. Schon die Fahrt dorthin glich einem ganzen Abenteuerurlaub. Egal, ob man mit dem Zug, als Anhalter oder mit dem eigenen PKW unterwegs war. Es sind Urlaubsreisen, die niemand so leicht vergisst, weil vieles exotischer war als zu Hause - nicht nur Geld, Essen und Sprache.
Bürger Lars Dietrich macht sich von Dresden aus auf den Weg, diese unglaublichen Urlaubsgeschichten selber zu erfahren, denn heute wie damals heißt es: Der Weg ist das Ziel. Er trifft auf seinem Weg durch Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien auf Menschen, die die Sonnenroute des Ostens auf ihre ganz eigene Art bereist haben und denen heute klar wird: Es war der Urlaub ihres Lebens!

ORF eins, Dienstag, 12. Juni, 23:00 bis 23:25
Wastecooking
Wenn David Groß mit seinem Wastemobil durch Bukarest fährt, muss er sich eine Frage stellen: Was macht Wastecooking im zweitärmsten Land der EU? Doch auch hier existiert Lebensmittelverschwendung, wie David im Parlamentspalast von Bukarest erfährt, denn der Einzug großer Handelsketten habe auch hier eine Unkultur des Wegwerfens mitgebracht. Doch in Siebenbürgen (Transsylvanien) wird das großmütterliche Wissen um Resteverwertung hochgehalten, was Selbstversorgerin Gerda David deutlich demonstriert: Devise: selbst anpacken! Endlich ist David an einem Ort angekommen, wo Verschwendung noch ein Fremdwort ist.

ARTE, Mittwoch, 13. Juni, 19:40 bis 20:15
ARTE, Donnerstag, 14. Juni, 12:15 bis 12:50
Re: Traummann im Westen
Rumäniens Frauen suchen das Weite

Liuba Radion hat eigentlich fast alles: Sie betreibt als Heilpraktikerin eine gut laufende Praxis, lebt mit ihrer Tochter in einer Eigentumswohnung. Doch sie will raus aus Rumänien. Sie sucht einen Mann fürs Leben. Und der soll unbedingt ein Deutscher sein. Wenn sie den richtigen Mann findet, würde sie für ihn auswandern. Mit einem Rumänen sei eine respektvolle Beziehung auf Augenhöhe nicht möglich. Rumänische Männer suchten in einer Frau entweder die billige Haushälterin oder ein aufreizendes, dummes Sex-Püppchen.
Liuba hat sich bei der Partnerschaftsvermittlung von Antoinette Hambitzer angemeldet. Sie hat sich darauf spezialisiert, rumänische Frauen an deutsche Männer zu vermitteln. Den Frauen verspricht sie einen Neuanfang im Westen mit einem Mann, der sie respektiert. Den deutschen Männern verspricht sie eine hübsche Partnerin, die eigenständig, aber nicht allzu emanzipiert ist. In Bukarest empfängt Antoinette ihre Kunden aus Deutschland und stellt ihnen Frauen vor. Auch für Liuba hat sie einen Kandidaten.

ARTE, Donnerstag, 14. Juni, 22:50 bis 0:35
Geschwister
Fernsehfilm Deutschland 2016
Der künstlerisch hochbegabte 16-jährige Mikhail und seine zwei Jahre ältere Schwester Bebe leben in einem Waisenhaus auf dem Land in Moldawien. Die beiden haben eine sehr enge Beziehung. Sie helfen und schützen sich gegenseitig, doch als Roma sind sie in ihrer Heimat auf Dauer nicht sicher. Auf ihrer gefährlichen und illegalen Flucht über Rumänien und Serbien werden die beiden zu Gejagten, sie geraten in die Hände mafiöser Schlepperbanden, Menschenhändler und Bordellbetreiber.
Die Sicherheit, die ihnen Deutschland als Zielland ihrer Flucht anfangs zu bieten scheint, wird schnell brüchig - zu viel ist auf der Reise passiert, zu lang ist der Arm derer, denen sie entkommen sind und die sich nun an den Flüchtlingen rächen wollen. Neben dem Versuch, Arbeit zu finden, neue Beziehungen zu knüpfen, die Sprache und mehr über die Kultur zu lernen, kämpfen die beiden mit traumatischen Erfahrungen, kriminellen Verstrickungen und der Schwierigkeit, Vertrauen in die Chance auf eine bessere Zukunft zu fassen.




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