Siebenbuerger.de Newsletter
Nr.: 271 | 01.04.2021 | Abonnenten: 6022

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,
der Heimattagausschuss arbeitet intensiv an einem attraktiven Kulturprogramm für das Pfingstwochenende vom 21. bis 23. Mai, bestehend aus Live-Veranstaltungen und vorproduzierten Sendungen. Um den Digitalen Heimattag besser planen zu können, haben wir auf Siebenbuerger.de eine Umfrage zu den gewünschten Programmpunkten durchgeführt. Die meisten Stimmen entfielen dabei auf die Antwortoptionen „Kulturelle Beiträge“ (47%) und „Blasmusik“ (41%).

Mit dem Frühling steht auch die Gartensaison vor der Tür. Für viele Menschen ist die Beschäftigung mit dem eigenen Garten eine willkommene Abwechslung zum stressigen Alltag. Man ist an der frischen Luft, hat etwas zu tun und freut sich, dass alles wächst und blüht. Und am Ende kann man auch etwas ernten. Wie ist das bei Ihnen? Haben Sie einen Garten? Gerüchten zufolge versteckt der Osterhase die Eier am liebsten in einem Garten.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest.




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Online-Shop: Siebenbürgisches lesen und hören
In Zusammenarbeit mit mehreren Unternehmen, Verlagen und Künstlern bietet das Siebenbuerger.de Shop-Portal eine Auswahl an Sachbüchern, Romanen, Bildbänden, Kalendern und CDs mit Bezug zu Siebenbürgen.

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SbZ-Artikel

Bedeutender Journalist und Impulsgeber des Verbandes: Zur Erinnerung an Hannes Schuster
Hannes Schuster, ehemaliger Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung (1989-2002), ist am 13. März im Alter von 83 Jahren im Krankenhaus in Göttingen an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Als herausragender Journalist hat er rund vier Jahrzehnte lang das Kultur- und Gemeinschaftsleben der Siebenbürger Sachsen maßgeblich bereichert. Dem Verband verhalf er nach der Wende von 1990, sich in einer sich wandelnden Welt neu zu finden, ohne die siebenbürgischen Wurzeln aufzugeben.

Weitere Artikel:
Probezeitung anfordern!
Fordern Sie unverbindlich ein kostenloses Probeexemplar der Siebenbürgischen Zeitung (SbZ) an. Die Siebenbürgische Zeitung erscheint 20 Mal im Jahr und wird an Mitglieder des Verbandes geliefert. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.




Buch-Tipps

Siebenbürgische Ortschaften in Publikationen des Schlossvereins
Um Mittel für die Innenausstattung der Übernachtungs- und Funktionsräume des Schlosshotels Horneck einzuwerben, wurde 2019 die Spendenaktion „Siebenbürgen im Schlosshotel“ gestartet. Als Teil des Konzepts hatte sich der Schlossverein zum Ziel gesetzt, mittels einer Reihe von Publikationen Informationen über das Schloss, über Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen bereitzustellen, um diese den Besuchern von Schloss Horneck (mit oder ohne direkten Bezug zu Siebenbürgen) bekannt zu machen. Außerdem werden die siebenbürgischen Orte vorgestellt, nach denen Zimmer benannt wurden, deren Einrichtung von Spendern ermöglicht wurde. Diese Spender erhalten die Möglichkeit, in einem kurzen Beitrag vorzustellen, was sie mit diesem Ort verbindet.

Weitere Bücher:




Lebendige Worte

Sieben Blumentöpfe, sieben Schwerter. Impressionen: Carmen Elisabeth Puchianu in der Reihe „Lebendige Worte“ (IX)
Carmen Elisabeth Puchianu wurde am 27. November 1956 in Kronstadt geboren, wo sie im Sinne ihrer evangelisch sächsischen Mutter die deutsche Schule besuchte, das Abitur am Honterus-Gymnasium 1975 machte und anschließend Anglistik und Germanistik in Bukarest studierte. Puchianu debütiert als Lyrikerin 1991 mit dem Band „Das Aufschieben der zwölften Stunde auf die dreizehnte“ (Klausenburg Dacia Verlag). 1995 erscheint ihr erster Prosaband, „Amsel – schwarzer Vogel“, bei Lagrev in München. Sie erhielt einige Preise des Rumänischen Schriftstellerverbandes, dessen Mitglied sie ist, auch ist sie als Theatermacherin der alternativen Szene mit eigenen, experimentellen Inszenierungen bekannt geworden.




CD-Tipp

Neue CD des Liedermachers Hans Seiwerth
„Ich komme schon durch manche Land avec que me marmotte“, so lässt Goethe sein Savoyer Flüchtlingskind in einem deutsch-französischen Sprachmischmasch singen. Das „Krätzenkind“ mit seinem dressierten Murmeltier (Marmotte) singt in Goethes Schauspiel bettelnd zur Leier, und zwar nach einer Melodie von Beethoven. Hat sich Hans Seiwerth als modernes Ebenbild verstanden, ebenfalls als ein aus dem Heimatland Vertriebener und nun reisender Sänger, wenn er dieses Lied zitierend aufgreift und mottohaft an den Anfang seiner neuen CD stellt?




Diskussionen

Allgemeines Forum:
Soziale und rechtliche Integration:
Jugendforum:




TV-Tipps

Quelle: Pressetexte der Sender

BR Fernsehen, Freitag, 2. April, 11:20 bis 11:45
Hoffnungsgeschichten
Mit dem Glauben im Gepäck

Susanne Mai (58) ist eine Frau mit „Migrationshintergrund“. Auch im konfessionellen Sinn. 20 Jahre ist sie alt, als sie ihr kleines Dorf in Siebenbürgen nahe Hermannstadt verlässt und nach Regensburg zu ihrem Mann zieht. Evangelisch geprägt, kommt sie in eine katholische Großfamilie. Heute arbeitet die studierte Sozialpädagogin in der Diakonie Regensburg als Wegbegleiterin und „Türöffnerin“ für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Der Glaube, das Evangelisch-Sein, zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Biografie, die Auseinandersetzung mit anderen Religionen gehören zu ihrem Interessensgebiet.

3sat, Sonntag, 4. April, 10:45 bis 11:30
Ostereier – Fantastisch, bunt und voller Magie
Der Film stellt verschiedene Techniken des Ostereierschmückens aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Ungarn, Tschechien und Rumänien vor und erzählt von regionalen Osterbräuchen.
Der rumänische Ethnologe Sebastian Paic bedient sich einer Wachstechnik, um seine Ostereier mit traditionellen Mustern zu bemalen. Ob ein Ei gelungen ist, weiß man erst, nachdem das Wachs geschmolzen ist, alle Farbgänge abgeschlossen sind und das Kunstwerk zum Vorschein gekommen ist. Sebastian Paic setzt seine Muster gern in kulturhistorischen Kontext und ist inzwischen mit seinen Vorträgen in ganz Europa gefragt.

MDR Fernsehen, Samstag, 10. April, 18:00 bis 18:15
Heute im Osten – Reportage
Gehen oder Bleiben? Alltag einer rumänischen Familie

Meine Kinder sollen es einmal besser haben – dieser Wunsch bewog auch Dorel Oprea und Maria Cornienco mit ihren drei Kindern die rumänische Heimat zu verlassen und in Deutschland ihr Glück zu suchen. Sie sind fünf von über 230.000 Menschen, die jedes Jahr Rumänien in Richtung Deutschland verlassen. Viele fliehen vor Arbeitslosigkeit und Armut in der alten Heimat. Dorel und Maria stehen jeden Morgen früh um 4 Uhr auf, um im Logistikzentrum von Amazon bei Berlin zu arbeiten. Abends fahren sie oft noch Pizza aus. So wollen sie ihren Kindern eine Zukunft ermöglichen.

hr-fernsehen, Samstag, 17. April, 20:15 bis 21:45
Wunderschön! Geheimnisvolles Siebenbürgen
Reise in eine andere Zeit

Siebenbürgen – Dracula-Fans besser bekannt als Transsilvanien – liegt nur zwei Flugstunden von NRW entfernt. Die faszinierende Region im Zentrum von Rumänien wurde vor rund 800 Jahren von deutschen Kolonisten bevölkert, die trutzige Kirchenburgen und glanzvolle Städte errichteten. Einige der Siebenbürger Sachsen trifft Stefan Pinnow auf seiner Reise, in der Moderne und Tradition eng beieinanderliegen.




Mediathek-Tipp

MDR Fernsehen vom 16. März
Kollektiv – Korruption tötet (OmU)
Bukarest, Oktober 2015: Bei einem Feuer im Club „Colectiv“ sterben 27 Menschen. Warum aber sterben später noch 37 Besucher an nicht lebensbedrohlichen Verletzungen? Ausgezeichnete und zweifach Oscar nominierte Doku.




Interviews

„Unsere Phantasie lässt die Angst verblassen“: Die Regisseurin Brigitte Drodtloff spricht über ihre Arbeit in Zeiten des Lockdown
Die einjährige Corona-Pandemie hat die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland massiv geschädigt. Veranstaltungen wurden abgesagt, Kultureinrichtungen und Kunststätten geschlossen, Projekte verschoben oder beerdigt. Mit katastrophalen Folgen für die gesamte Kulturbranche, so auch für die siebenbürgische Regisseurin Brigitte Drodtloff. Ihre Berufsausübung als freie Drehbuchautorin, Filmemacherin und Produzentin hat der Lockdown enorm eingeschränkt. Aber die in München lebende Filmenthusiastin hat neue Projekte angestoßen, gar einen vom Lockdown inspirierten Film gedreht und aus ihrer Verbundenheit mit ihrer Heimat eine Firma in Hermannstadt gegründet, um internationale Filme nach Siebenbürgen zu holen. Im Interview von Christian Schoger mit der in Bukarest geborenen Regisseurin äußert Brigitte Drodtloff ihre Zuversicht, aus der Krise gestärkt herauszukommen.

Weitere Interviews:




Pressespiegel

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vom 29. März
Covid-19: Nie dagewesene Anzahl an Intensivpatienten

Jüdische Allgemeine vom 23. März
Interview mit Felix Klein über Bekämpfung von Judenhass als Querschnittsaufgabe und mehr Einfluss auf Regierungsarbeit

Der Tagesspiegel vom 22. März
Ein Vampirroman mit Biss – „Die nicht sterben“ seziert den Dracula-Mythos

Hermannstädter Zeitung vom 19. März
Online-Debatte zur Nutzungserweiterung für Kirchenburgen in Siebenbürgen

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vom 17. März
357 Mio. Euro EU-Gelder für Wassernetz

Süddeutsche Zeitung vom 12. März
Iris Wolff erhält Preis für Roman „Die Unschärfe der Welt“

Hermannstädter Zeitung vom 12. März
Die ehrwürdige Stadtpfarrkirche kommt bald aus der „Reha“

taz vom 10. März
Rechtsextremismus in Rumänien: Lobeshymnen auf Kriegsverbrecher

Schweizer Bauer vom 9. März
Rumänien: EU soll gegen illegalen Holzschlag vorgehen

Wiener Zeitung vom 8. März
Der Rumäne Radu Jude gewann soeben den Goldenen Bären der Berlinale. Sein Film zeigt ein Rumänien am Abgrund.




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Im März gab es Märzchen – na klar – und ein weltberühmtes Paar in siebenbürgisch-sächsischer Tracht.