Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
Ungarn hat 2012 als erstes Land einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Deutschen eingeführt. Die Ungarndeutschen mussten nach den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz beginnend mit dem 19. Januar 1946 ihre Heimat verlassen. Zum 80. Jahrestag der Vertreibung nahmen Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, und Dr. Tamás Sulyok, Präsident der Republik Ungarn, gemeinsam an einer Gedenkveranstaltung in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München teil.
Die Flucht und die Vertreibung der Deutschen zum Ende des 2. Weltkrieges und in den Jahren danach ist in der Öffentlichkeit immer weniger präsent. In unserer aktuellen
Umfrage wollen wir von Ihnen wissen, wie gut Sie über dieses Thema informiert sind.
Am Freitag, den 6. Februar, zeigt
ARD alpha in der Reihe
alpha-retro ab 21.00 Uhr den Dokumentarfilm „Die Leute von Michelsberg – Ein Dorfporträt aus Siebenbürgen“ von Peter Miroschnikoff aus dem Jahr 1984.
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Weitere Infos…
SbZ-Artikel
80 Jahre Vertreibung der Ungarndeutschen: „Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen“
„Verzeihen, Versöhnung und ein neues Aufeinanderzugehen“ waren eindringliche Worte des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede am 19. Januar 2026 in München zum Gedenken an die Vertreibung der Ungarndeutschen, die sich zum 80. Mal jährt. Aus diesem Anlass fand ein Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München statt. Als erstes Land hatte Ungarn 2012 einen eigenen Gedenktag für die vertriebenen Ungarndeutschen eingeführt, die nach den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz beginnend mit dem 19. Januar 1946 ihre Heimat verlassen mussten.
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Buch-Tipps
Matrix über Franz Hodjak
Die Zeitschrift Matrix widmet ihre Ausgabe 3/2025 dem am 6. Juli vergangenen Jahres verstorbenen Schriftsteller, Dichter und Aphoristiker Franz Hodjak. Der Verleger Traian Pop Traian konnte viele namhafte Weggefährten gewinnen, um den 1944 in Hermannstadt geborenen Hodjak zu würdigen.
Weitere Bücher:
CD-Tipp
Kirchberger Orgel wird restauriert und findet in Klausenburg eine neue Heimat: CD von Erich Türk
Manche Weihnachtsgeschenke kommen als echte Überraschung daher. Wenn sie auch noch längst verschüttete Erinnerungen wachrufen, ist die Freude doppelt. Im vorliegenden Fall gesellt sich dazu große Dankbarkeit. Ist ein Wunder geschehen?
TV-Tipps
Quelle: Pressetexte der Sender
ARD alpha, Freitag, 6. Februar, 21:00 bis 21:45
ARD alpha, Samstag, 7. Februar, 22:40 bis 23:25
ARD alpha, Montag, 9. Februar, 15:15 bis 16:00
alpha-retro: Die Leute von Michelsberg (1984)
Ein Dorfporträt aus Siebenbürgen
Michelsberg in Rumänien im Jahr 1984 – die Deutschen leben dort noch unter sich, auf Tradition und Nachbarschaft der Bauern wurde Wert gelegt. Richttage der Nachbarschaften, bei denen für versäumte Pflichten Bußstrafen gezahlt werden müssen, sind selten geworden, aber bei Hochzeiten usw. sind alle gern dabei. Etliche wollen jedoch in die Bundesrepublik ausreisen. Ein Film von Peter Miroschnikoff.
Bibel TV, Samstag, 7. Februar, 20:15 bis 22:10
Sabina – Die Geschichte von Sabina und Richard Wurmbrand
Rumänien im Zweiten Weltkrieg: Das Land ist im Griff des Faschismus; Juden und Regimegegner werden erbarmungslos verfolgt. Die jüdisch-stämmigen Christen Richard und Sabina Wurmbrand helfen den Menschen wo sie können und teilen Gottes Liebe mit Freund und Feind. Dabei bleiben auch sie selbst nicht von Leid verschont. Die Lebensgeschichte des späteren Gründers von „The Voice of the Martyrs“ ist ein inspirierendes Zeugnis über Mut, Glauben und Hoffnung.
arte, Sonntag, 8. Februar, 1:30 bis 2:30
Zwischen Zeiten und Welten
Eine Klangreise durch Rumänien
Geprägt durch die Einflüsse der Gegenwart sowie der Vergangenheit, strahlt Rumänien eine einzigartige Aura aus. Auch die Musik zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt von Stilen und Spielweisen aus, die auch in die klassische Moderne Eingang gefunden haben. Trotzdem ist das reiche musikalische Erbe der rumänischen Bevölkerung weitgehend unbekannt.
ProSieben MAXX, Sonntag, 8. Februar, 15:40 bis 18:00
ran Rugby: Europe Championship 2026
Deutschland – Rumänien
Live aus dem Auestadion in Kassel.
arte, Mittwoch, 11. Februar, 14:00 bis 15:30
Dorfkrimi – Die Uhudler Verschwörung
Als Winzer Alois Fabsits tot in seinem Weinkeller liegt, weist erst alles auf einen Unfall hin. Nur Inspektor Sifkovitz merkt sofort, dass etwas nicht stimmt. Mit Hilfe der lokalen Seniorinnenclique nimmt er die Ermittlungen auf – und stößt in Rumänien auf ein dunkles Geheimnis des Toten. Die zweite österreichische „Dorfkrimi“-Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Stipsits.
arte, Montag, 16. Februar, 13:10 bis 14:00
arte, Dienstag, 17. Februar, 08:05 bis 08:55
Stadt Land Kunst
Marseille / Marokko / Rumänien
Thema u.a. Rumänien: Der Diktator und die Bären
Die Schulerau (rumänisch: Poiana Braşov) ist ein sonniges Tal in den rumänischen Karpaten und in der warmen Jahreszeit bei Wanderern sehr beliebt. Kaum jemand weiß, dass einer der bekanntesten Diktatoren des 20. Jahrhunderts hier einst der Bärenjagd frönte…
arte, Dienstag, 17. Februar, 11:55 bis 12:25
Küchen der Welt
Rumänien: Bulz
Was ist rund, nahrhaft und lässt das Herz aller Rumänen höherschlagen? Alexis Sarini durchquerte die rumänischen Karpaten bis zu Küchenchefin Lucretia Grenner, um ihr bei der Zubereitung ihres Bulz zu helfen. Pierre Raffard, Geograf und Ernährungswissenschaftler, erzählt von den fruchtbaren rumänischen Feldern, vom Stellenwert des Mais in der rumänischen Küche und von der multisensoriellen Dimension des Essens.
arte, Freitag, 20. Februar, 18:35 bis 19:20
Rumäniens älteste Gebirgsbahn
Mitten zwischen zwei der schönsten Nationalparks Rumäniens windet sich eine einzigartige Gebirgsbahn an steilen Abhängen entlang und offenbart die unberührte Natur des Banater Gebirges in den südwestrumänischen Karpaten. Die Bahnstrecke Oraviţa-Anina heißt bei den Einheimischen schlicht „Aninabahn“ – benannt nach ihrem Zielort auf 559 Meter Höhe im Banater Gebirge. ARTE fährt mit 17 Stundenkilometern durch Rumänien und erzählt Geschichten in und entlang der ältesten Bergbahnlinie des Landes.
Interview
Werkstattgespräch von Heinke Fabritius, Folge 15: Heike Schuster anlässlich der Premiere ihrer Tanzperformance GLEIS 3 – Auf den Spuren von Rosa Lukesch
Es war am 18. Januar 2025, als Heike Schuster ihre bewegende Tanzperformance GLEIS 3 erstmals einem größeren Publikum vorstellte. An diesem Tag lud der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gemeinsam mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben und den beiden für diese Regionen zuständigen Kulturreferentinnen in das Stadthaus in Ulm zum Gedenken an 80 Jahre Deportation der Deutschen aus Südosteuropa ein. Im Lauf des Jahres 2025 ist GLEIS 3 zu einem knapp 45-minütigen Stück herangewachsen. Recherchereisen und Teilaufführungen mit Publikumsgesprächen in Deutschland, aber auch in Hermannstadt, Kronstadt und Zeiden haben es weiter geformt und entwickelt. Mitte Dezember fand nun die Premiere auf der Bühne des SÜDUFER in Freiburg statt, dort, wo die gebürtige Kronstädterin heute lebt. Drei Vorstellungen gab es. An einem der Abende führte Heinke Fabritius ein Podiumsgespräch mit Heike Schuster, das wir hier adaptiert und gekürzt wiedergeben.
Pressespiegel
Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vom 29. Januar
Deutschland und Rumänien: Mehr Kooperation auch bei Sicherheit
„Solide Basis“ und Schnittmengen, um in der EU enger aneinander zu rücken
Sicherheit & Verteidigung vom 29. Januar
Deutschland und Rumänien vertiefen Militärkooperation
Hermannstädter Zeitung vom 29. Januar
Raluca Teodorescu ist Managerin des Brukenthalmuseums
Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vom 28. Januar
Dunkle Kapitel nicht verdrängen: Präsident mahnt zur Erinnerung an Holocaust-Opfer
Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vom 27. Januar
Die NATO plant „automatisierte Zonen“ an ihrer Ostflanke
Konrad Adenauer Stiftung vom 26. Januar
Öffentliche Präsentation der Ergebnisse der qualitativen Studie „Die ungehörte Diaspora“
Informat.ro von 23. Januar
Politischer Pessimismus in Rumänien und in der Welt: zwei soziale Forschungen
Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vom 23. Januar
Transilvania-Uni in internationaler Rangliste
NOZ vom 22. Januar
Ein Jahr nach Gold-Diebstahl: Niederlande zahlen nach Kunstraub in Assen Millionen-Entschädigung an Rumänien
Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien vom 21. Januar
EU-Sondergipfel im Zeichen des eskalierenden Grönland-Streits: Präsident Nicuşor Dan will Dialog und Deeskalation
Frankfurter Rundschau vom 19. Januar
„Hochverrat“: Moldau streitet heftig über Beitritt zu Rumänien – Was das Deutschland und Europa sagt
Diskussionen
Allgemeines Forum:
Soziale und rechtliche Integration:
Saksesch Wält:
Lachen uch Nodinken:
Facebook
Im Januar fanden vor allem die Beiträge über die Deportation der Rumäniendeutschen in die Sowjetunion ein großes Echo. Aber auch das sogenannte Handschlagabkommen zwischen Helmut Schmidt und Nicolae Ceauşescu bewegte die Gemüter.
Leserecho
Kommentar von
Zacken zu
„Rote Rosen blühn im Garten“: Ist das Lied die siebenbürgische Nationalhymne? Nein!
„Dem obigen Schlußsatz (‚für unser Kulturgut, unsere Volksweisen und volkstümlichen KunstLieder, (ist) das Singen vor der Schranne die richtige Plattform‘) stimme ich voll zu! Allerdings sollte unser Kulturgut bei viel mehr Gelegenheiten eingeübt und weiterentwickelt werden. Seit wenigen Tagen ist ‚Landlerisch G'sunga‘ über Spotify weltweit abrufbar! Auf solchen Streaming Platformen findet man noch zu wenig 7b Lieder. Zu guter Letzt kommt es auf die Akzeptanz bei allen Generationen an. In obigen Videos (von 2012 und 2017) singen Jugendliche begeistert mit. Diese dürfen wir nicht verlieren!“
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